Herzblut für die Lehre

Den heutigen Tag habe ich mir wieder einmal frei genommen, um eine Fortbildung zu besuchen: Motivation für Lehren und Lernen. Es war wirklich spannend, die Lernbiografie der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenzulernen, etwas über ihre Motivation zu erfahren und das mit der eigenen abzugleichen. So waren einige etwa sehr zielstrebig und organisiert („Ich will dieses und jenes erreichen, dafür mache ich jetzt das und dann das.“) und andere eher explorativ: „Das könnte interessant sein, das macht mir Spaß, das mache ich jetzt erst einmal.“ Was die Lehre anbelangt, wurde als Motivation mehrfach genannt, dass es sich um eine edle Aufgabe handele, die Freude bereite und zur eigenen Weiterentwicklung beitrage.

Zum Thema passte zudem eine Dokumentation, die gestern auf Phoenix wiederholt wurde und auch online zu haben ist: Immer mit Herzblut – Lehrer – Mehr als ein Job. Ein Berufsanfänger an einem Hamburger Gymnasium wurde ein Jahr lang begleitet, und er berichtet von seinen Erfahrungen: Sein Studium hätte ihn kaum auf das vorbereitet, was ihn tatsächlich erwartet hat. Aber er ist engagiert bei der Sache.
Eine ganze Ecke schwieriger scheint es an einer berufsbildenden Schule in Hildesheim zu sein, wo eine Lehrerin sich seit 30 Jahren für die Schülerinnen und Schüler ins Zeug legt, damit sie ihren Abschluss bekommen – nicht immer ohne Frust, aber stets motiviert. Kämpferisch. Mit Herzblut. Das hat mich wirklich bewegt.

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