Mein Spielzeug: Rückmeldung auf Texte mit H5P

Was ihr hier seht, ist eigentlich nur mein Spielplatz, auf dem ich mich beim Pendeln gerade austobe. Ist noch nicht wirklich ein brauchbarer Inhaltstyp für H5P. Die Idee: Lernende können Texte schreiben und unmittelbar eine Rückmeldung darauf erhalten. Momentan basiert das lediglich auf einer Liste von Schlagworten, die man als Lehrender vorab vergeben hat. Womöglich wird nie mehr daraus. Selbst dieser naive Ansatz könnte aber in ein paar Fällen bereits nützlich sein oder Lehrende beim bewerten von Texten unterstützen. Naja, und ich habe an einer Universität gesehen, dass einige Leute auch nur nach diesem Prinzip Punkte für Klausuraufgaben vergeben …

Der Inhaltstyp könnte sich mit einigen Maschinenlerntechniken zu einer ausgereifteren Lösung entwickeln. Damit wäre dann womöglich in einigen Fällen (halb-)automatisches Beurteilen von Texten denkbar. Ich formuliere das bewusst vorsichtig! Momentan ist das aber sowieso reines Wunschdenken. Meine Pendelstrecke ist zu kurz, ich komme da ja zu kaum etwas 😉

Ihr seid natürlich herzlich dazu eingeladen, euch die Ideen zu diesem Inhaltstyp anzusehen und mir eure eigenen Gedanken dazu mitzuteilen.

WissenschaftlerInnen, bewerbt euch beim Fellow-Programm „Freies Wissen“!

Hmmmmm. Diesem Blog das Thema Open Science als Schwerpunkt zu verpassen ist ja gehörig missglückt 😉 Da denke ich demnächst noch einmal drüber nach. Ungeachtet dessen teile ich gerne das folgende Video.

Wikimedia Deutschland, der Stifterverband und die VolkswagenStiftung rufen dazu auf, sich für das Fellow-Programm „Freies Wissen“ zu bewerben. Insgesamt 20 DoktorandInnen, Post-Docs und Junior-ProfessorInnen können Schulungen, Mentoring und finanzielle Förderung beim offenen Forschen erhalten. Die Bewerbungsfrist endet am 4. August 2017. Details findet ihr bei Wikimedia Deutschland.

Android Basics: abgehakt. Ein Kurs geht immer noch …

Ich habe mich mal wieder etwas weitergebildet, diesmal über ein Stipendium von Udacity für das Nanodegree-Programm „Android Basics“. Dafür musste ich zwar alles binnen drei Monaten absolvieren, aber das habe ich gerade vollbracht.

Das Angebot hält, was es verspricht. Man bekommt IMHO tatsächlich einen guten Überblick über die Grundlagen der Programmierung auf Android: GUI-Layouts, Nutzereingaben, Intents, diverse Adapterklassen, Netzanbindung und Datenverwaltung mit SQLite. Der Kurs ist stellenweise recht kleinschrittig und geht auch auf allgemeine Konzepte ein, so dass auch Personen mit weniger Programmiererfahrung gut damit zurechtkommen dürften. Unterhaltsam fand ich ihn auch. Ich habe dort das beste Abschlussvideo für eine Kurseinheit überhaupt entdeckt 🙂

Wie schon im letzten Nanodegree-Programm, das ich absolviert habe, fand ich speziell die Rückmeldungen zu den praktischen Aufgaben überaus wertvoll. Eine neue Kleinigkeit hat mich allerdings gestört: das aufdringliche Mentoring. Es ist ja gut gemeint, dass man regelmäßig gebeten wird, seine Ziele für die nächste Woche festzuhalten. Es ist auch nett, dass man jederzeit eine (vermeintlich?) feste Ansprechperson hat. Aber muss das  Fenster wirklich nach jedem Öffnen des Kurses aufpoppen?

Android Basics — und wie geht es weiter?

Jetzt brauche ich erst einmal eine Pause. Das war neben meinem Job, diversen nur halben Wochenenden wegen Samstagstagungen und meinem Umzug doch recht anstrengend, und zum Programmieren an H5P und anderen Sachen bin ich kaum gekommen. Genau dafür kann ich womöglich die Android Basics noch einmal gebrauchen. Eine passende App, um auch offline auf H5P-Inhalte zugreifen zu können, steht schließlich auf der Roadmap. Mal schauen. Die nächste Weiterbildung kommt auch sicher in der einen oder anderen Form — vielleicht etwas in Richtung Philosophie?! Ein Kurs geht immer noch …

Die Blockchain in der Bildungswelt?

Das Konzept der Blockchain hat beinahe schon zehn Jahre auf dem Buckel. Laut Google Trends scheint es aber erst seit 2013 an Fahrt gewonnen zu haben. Auf dem #OERcamp17 Nord hat sich Lambert Heller mit ein paar Leuten zusammengetan und eine Session dazu angeboten – mit dem Fokus auf die Bildungswelt. Er hat aber auch schon vorher viele seiner Gedanken zur Blockchain im Blog der Technischen Informationsbibliothek geteilt.

Was meint ihr? Revolution der Bildungswelt, bloß der nächste Hype — oder irgendwas dazwischen?

So sah es beim OERcamp17 in Hamburg aus

Ich bin etwas spät dran, schließlich fand das #OERcamp17 in Hamburg bereits vor drei Wochen statt. Ich musste aber nach einem Umzug dummerweise vier Wochen lang ausschließlich mit meiner Mobilfunkverbindung vorlieb nehmen. Was gibt es noch zu sagen, das nicht schon gesagt wurde?

Ich habe zwei verschiedene Sessions zu H5P angeboten: eine für absolute EinsteigerInnen und eine für H5P-Erfahrene, die sich gerne mit anderen austauschen wollten. Dabei herausgekommen sind beispielsweise einige Verbesserungsvorschläge, die der H5P-Community bereits zur Verfügung gestellt wurden. Vorgeschlagen wurde auch, in Hamburg ein H5P-Meetup zu organisieren. Bin dafür zu haben! Ich habe auch meine Fühler bereits in Richtung „EduDrinks“ ausgestreckt. Sobald ich mehr weiß …

Mit dem nunmehr funktionierenden Netzanschluss habe ich es auch gewagt, das folgende kurze Video auf YouTube zu teilen. Es zeigt einige Impressionen vom Camp. Es mag beim Thema OER verwirrend erscheinen, aber das Video in Gänze steht nicht unter einer freien Lizenz. Das ließ die Musik, die ich mag und verwenden wollte, leider nicht zu. Der Autor hat leider bisher auch nicht reagiert. Das Videomaterial habe ich CC0-lizenziert, aber ihr müsst euch halt die Tonspur stumm schalten, wenn ihr es Remixen wollt. Apropos Material: Gibt es kluge Lösungen, um auch die riesigen Datenmengen an Rohmaterial zur Verfügung stellen zu können?