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Die Blockchain in der Bildungswelt?

Das Konzept der Blockchain hat beinahe schon zehn Jahre auf dem Buckel. Laut Google Trends scheint es aber erst seit 2013 an Fahrt gewonnen zu haben. Auf dem #OERcamp17 Nord hat sich Lambert Heller mit ein paar Leuten zusammengetan und eine Session dazu angeboten – mit dem Fokus auf die Bildungswelt. Er hat aber auch schon vorher viele seiner Gedanken zur Blockchain im Blog der Technischen Informationsbibliothek geteilt.

Was meint ihr? Revolution der Bildungswelt, bloß der nächste Hype — oder irgendwas dazwischen?

So sah es beim OERcamp17 in Hamburg aus

Ich bin etwas spät dran, schließlich fand das #OERcamp17 in Hamburg bereits vor drei Wochen statt. Ich musste aber nach einem Umzug dummerweise vier Wochen lang ausschließlich mit meiner Mobilfunkverbindung vorlieb nehmen. Was gibt es noch zu sagen, das nicht schon gesagt wurde?

Ich habe zwei verschiedene Sessions zu H5P angeboten: eine für absolute EinsteigerInnen und eine für H5P-Erfahrene, die sich gerne mit anderen austauschen wollten. Dabei herausgekommen sind beispielsweise einige Verbesserungsvorschläge, die der H5P-Community bereits zur Verfügung gestellt wurden. Vorgeschlagen wurde auch, in Hamburg ein H5P-Meetup zu organisieren. Bin dafür zu haben! Ich habe auch meine Fühler bereits in Richtung „EduDrinks“ ausgestreckt. Sobald ich mehr weiß …

Mit dem nunmehr funktionierenden Netzanschluss habe ich es auch gewagt, das folgende kurze Video auf YouTube zu teilen. Es zeigt einige Impressionen vom Camp. Es mag beim Thema OER verwirrend erscheinen, aber das Video in Gänze steht nicht unter einer freien Lizenz. Das ließ die Musik, die ich mag und verwenden wollte, leider nicht zu. Der Autor hat leider bisher auch nicht reagiert. Das Videomaterial habe ich CC0-lizenziert, aber ihr müsst euch halt die Tonspur stumm schalten, wenn ihr es Remixen wollt. Apropos Material: Gibt es kluge Lösungen, um auch die riesigen Datenmengen an Rohmaterial zur Verfügung stellen zu können?

Let’s Plan, Episode 4: Miscellaneous

Das Intro zu diesem Beitrag bildet “Machen sie mal was mit E-Learning”.

Heute gibt es eine Sammlung verschiedener kleinerer Gedanken, die ich einfach kurz aufliste und anreiße. Lässt sich leider (noch) nicht alles detaillierter durchdenken, weil mir immer noch diverse Sachen unbekannt sind: Was für einen Umfang soll das Angebot haben, wie viele Leute sind angepeilt, was ist mit der Nutzung „böser“ Dienste wie YouTube & Co.? …

BarCamp-artige Anteile einbauen: Es besteht wohl innerhalb der TU Braunschweig der Wunsch, sich zum Thema E-Learning überhaupt einmal austauschen zu können. Diesem Wunsch ließe sich mittels gesonderter Veranstaltungen entgegenkommen, aber warum nicht das offenbar „gesetzte“ Qualifizierungsprogramm mit einem BarCamp-artigen Anteil koppeln? Zum Beispiel an einem Nachmittag oder Samstag? TeilnehmerInnen an dem Programm würde es die Möglichkeit geben, sich mit ihren Themen auseinanderzusetzen oder selbst Elemente zu vertiefen, die sie kennengelernt haben; Nicht-TeilnehmerInnen könnten hinzustoßen, sich ebenfalls einbringen und etwas „mitnehmen“, ohne am Programm teilnehmen zu müssen. Dieses Vorgehen hätte gleichzeitig den Vorteil, dass jemand auch einfach mal „reinschnuppern kann“, ohne sich auf eine Fortbildung festlegen zu müssen.

LdL nutzen: Bisher scheint gesetzt zu sein, dass sowohl TeilnehmerInnen mit Erfahrung in der allgemeinen Hochschuldidaktik als auch EinsteigerInnen am Programm teilnehmen sollen. Um die Heterogenität abzufangen, könnte das Angebot mit dem Co-Teaching von teach4TU verzahnt werden. Dort sollen Erfahrenere die eher Unerfahrenen bei der Planung und Gestaltung von Lehrveranstaltungen beraten. Sollte das nicht möglich sein, weil beispielsweise die Erfahrungsverteilung das nicht zulässt, könnte auch auf LdL (eine spezielle Form von „Lernen durch Lehren“) zurückgegriffen werden. Besonders die Erfahreneren — aber nicht nur — könnten selbst Lehranteile im Programm übernehmen, idealerweise gleich unter Verwendung digitaler Medien; sei es die Erstellung von Erklärvideos, eine Einführung in die Arbeit mit Wikis, …

Einen Entscheidungsworkshop vorwegnehmen: Wenn das Programm tatsächlich etwas „anders“ wird als gewöhnliche Workshops, hielte ich einen vorgeschalteten Entscheidungsworkshop für sinnvoll. Den gibt es beispielsweise auch bei der Ausbildung zur Themenzentrierten Interaktion. Bevor es losgeht und man sich gegebenenfalls für längere Zeit zu „ungewohnten“ Dingen verpflichtet, sollte klar sein, worauf man sich einlässt.

OER verwenden und begleitend erstellen: Das ist eine normative Idee. Punkt.

Practice What You Preach: Ich fände es überaus schräg, ein Programm zum E-Learning anzubieten und selbst kaum oder keine digitalen Medien einzusetzen. Vermutlich wird es aber auch gar nicht anders gehen: Wenn das Programm tatsächlich noch im Dezember 2014 und mitten im Semester anlaufen soll, dürfte Präsenzzeit der TeilnehmerInnen ein überaus knappes Gut sein. Nicht umsonst nutzen wir in der Basisqualifizierung die veranstaltungsfreie Zeit für Workshops… Ob Flipped Classroom, Hangouts oder was weiß ich, vermutlich würde es komplett „offline“ sowieso nicht sinnvoll möglich sein.

Kleines BarCamp, nette Gesellschaft

Poster zum BarCamp Gesellschaft 2.0 in BerlinWährend ein Gutteil meiner Twitter-Timeline die letzten beiden Tage in Dresden auf dem #jfmh14 in Dresden verweilte, besuchte ich das BarCamp „Gesellschaft 2.0“ in Berlin. Anders als bei anderen BarCamps, denen ich zuletzt beiwohnte, war es beschaulicher. Am Freitag waren nur rund 30 Personen dabei und am Samstag noch einmal ein paar weniger. Das „nur“ meine ich aber keineswegs negativ. Ich empfand das als sehr angenehme Atmosphäre.
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Gesellschaft 2.0 – und was kommt dann?

Kürzlich habe ich über ein wissenschaftliches Nachtcafé in Braunschweig berichtet. Es beschäftigte sich mit der Frage: „Wie sozial ist digital?“. Passend dazu richtet die Initiative Wissenschaft im Dialog am 13. und 14. Juni ein BarCamp in Berlin aus. Es steht ganz unter der Frage: Gesellschaft 2.0 – und was kommt dann?

Open Knowledge, Datensicherheit und Crowdsourcing: Welche aktuellen Entwicklungen bestimmen das digitale Gesellschaftssystem von morgen? Was folgt der Sharing-Culture? Was kommt nach der Maker-Bewegung? Welche Chancen bietet E-Democracy?
(von der zugehörigen Website)

Das ist natürlich nicht alles, was darunter fällt. Themen wie Öffentliche Wissenschaft im Netz oder digitale Bildung dürften auch ihren Platz finden.

Wie es bei BarCamps oft üblich ist, ist die Teilnahme völlig kostenlos. Mehr Informationen gibt es im Web auf http://www.wissenschaft-kontrovers.de/gesellschaft-2-0/ Anmelden könnt ihr euch entweder per E-Mail an kontrovers@w-i-d.de oder über Facebook. Wer von euch ist außer mir noch dabei?