Das Gehirn ist schon sonderbar

Der Großteil dessen, was ich audiovisuell konsumiere, ist seit einigen Jahren schon auf Englisch. Ob das Filme und Serien auf Blu-ray, Netflix oder im Kino sind, Let’s Plays oder Dokus auf YouTube oder neuerdings diverse MOOCs: Englisch. Ich mag die Sprache. Kurios finde ich bloß, was mir neuerdings auffällt: In Gesprächen auf Deutsch habe ich immer wieder so etwas wie Wortfindungsstörungen. Ich könnte sofort eine englische Vokabel nennen, die das ausdrückt, was ich meine, aber für die passende deutsche muss ich nachdenken. Das Gehirn ist schon sonderbar.

Einer geht noch!

Spielautomaten bei Google, DublinVon meiner Teilnahme an den Online-Kursen Fundamentals of Graphic Design und Machine Learning habe ich schon berichtet, zwei Kurse zu Big Data habe ich klammheimlich dazwischen geschoben und ein weiterer geht nächste Woche los, aber einer geht noch!

Am 16. November startet der MOOC Gamification der Pennsylvania University. Er wird mit fünf bis acht Stunden pro Woche veranschlagt und soll bis zum 28. Dezember laufen — mehr habe ich mir noch gar nicht angeschaut. Aber der Dozent twittert!

Wer von euch ist noch dabei? Kostet euch nix.

Get graphical!

gluehbirneVor wenigen Tagen habe ich davon berichtet, dass ich mich zum kostenlosen Online-Kurs „Machine Learning“ angemeldet habe, der von der Stanford University angeboten wird. Heute bin ich beim Stöbern auf der Plattform Coursera dann über einen weiteres Angebot gestolpert, zu dem ich mich spontan eingeschrieben habe. Er heißt „Fundamentals of Graphic Design“.

Wie der Titel vermuten lässt, geht es um die grafische Gestaltung von Texten und Bildern, um damit Inhalte zu transportieren. Sich damit ein wenig besser als nur mit seinem Bauch auszukennen, dürfte nicht schaden — natürlich auch dann nicht, wenn man als Lehrender Material für andere erstellt.

Das Thema interessiert mich aber auch unabhängig davon, ich habe mich schon etwas damit auseinandergesetzt, und vor allem ein Aspekt des Kurses gefällt mir:

The course is designed to be hands-on. The best way to learn about graphic design is to make graphic design, and practice is the best way to develop your skills. Don’t worry about making the right or wrong thing, just MAKE DESIGN!

Machen! Beschränkt ist der Kurs auch nicht auf digitale Medien, sondern es sollen auch analoge Materialien zum Einsatz kommen. Da habe ich zum Glück ja auch wenigstens ein bisschen Übung mit. Bin gespannt, was ich von anderen TeilnehmerInnen peer-reviewen darf, denn das gehört zum Kurs dazu.

Wer vier Wochen lang je fünf bis acht Stunden Zeit findet, kann noch einsteigen! Vielleicht designen wir dann zusammen?

[Update am 27.06.2017] Wer Interesse am Thema hat, findet auf http://www.onlinecoursesreview.org/graphic-design/ noch mehr Hinweise zu passenden Kursen.