Why do we fall, sir? So we might learn to pick ourselves up.

Vor einer Weile habe ich eine Einladung zur Learntec-Messe in Karlsruhe angenommen und dort Ende Januar schließlich einen kurzen Vortrag zum Thema Lernen im Enterprise 2.0 gehalten. Kernbotschaft sollte sein, dass webzwonullige Dienste dabei helfen können, mehr als bloßes Fachwissen anzusammeln, ihr Einsatz aber mehr bedeutet, als bloß Technik im Unternehmen einzuführen.

Selbstkritisch wie ich bin, muss ich mich fragen: Ist diese Botschaft angekommen? Keine Ahnung. Aber wenn ich die Reaktionen der Anwesenden richtig deute, bin ich wohl zu abstrakt geblieben und hätte anschaulicher werden müssen. Von daher war mein Vortrag nicht so gut, da er am Publikum vorbei ging. Vielleicht macht der kurze Artikel aus BILDUNGaktuell 1/2012 (S. 6-7) die Absicht ein wenig deutlicher…

Ein Vortragsprofi bin ich noch lange nicht, aber das ist für mich noch längst kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen.

Why do we fall, sir? So we might learn to pick ourselves up.
(Alfred Pennyworth, „Batman Begins“)

4 thoughts on “Why do we fall, sir? So we might learn to pick ourselves up.

  1. Wo kämen wir denn hin, wenn die Profis plötzlich vom Himmel fliegen würden? Beim Vortragen gilt doch wie im Sport oder in der Musik: üben, üben, üben. Freu‘ Dich doch einfach über jede Gelegenheit dazu.

  2. Ich freue mich sogar sehr über jede Gelegenheit! Ich suche die ja sogar und begebe mich immer wieder in diese „unbequemen“ Situationen, raus aus der Komfortzone. Wenn ich aber von anderen schon eingeladen werde, dann möchte ich mich dafür auch in gewisser Weise bedanken und möglichst Qualität abliefern.

  3. Selbstkritisch wie ich bin, muss ich mich fragen: Ist diese Botschaft angekommen? Keine Ahnung.

    Aber ich! Zumindest für einen kleinen Teil der Zuhörerschaft. ;) Das wurde leider teilweise nicht ganz verstanden.

    Lernen im Unternehmen wird meiner Erfahrung nach häufig via Anweisung/Befehl gesteuert. Das über ein verändertes Lernverständnis deutlich mehr „herauszuholen“ ist, andere Potentiale erschlossen werden können, das will noch nicht so richtig in die Köpfe hinein.

    Leider konnte und wollte ich nicht zur Learntec, Dein Vortrag hätte mir, gemessen an den Folien, wohl ziemlich viel Spaß gemacht.

    Das Buch „Design for How People Learn“ (http://bit.ly/rsVqhJ) stützt Deine Folien 3 bis 8 übrigens sehr schön. Jeder mit Ausbildung im weitesten Sinne befasste Mensch sollte ruhig mal einen Blick riskieren.

  4. Danke für die Rückmeldung!

    Ich war vorher noch nie auf der Learntec und wusste daher leider nicht, was für Publikum ich zu erwarten hätte – und da ich nach vier Jahren an der Uni vermutlich einen Theorie-Knacks weghabe… Wenn ich den Vortrag noch einmal hielte, würde ich vermutlich zu Beginn mit mehr anschaulichen Beispielen einsteigen.

    Ich habe mir Weiterbildungsveranstaltungen in Unternehmen angesehen, damit ich den Bezug zur Praxis nicht verliere, aber dort war das nicht so schlimm. Dass über ein verändertes Lernverständnis vielerorts noch mehr „herauszuholen“ wäre, glaube ich dennoch.

    Die Aussagen hinter den Schaubildern 3 bis 8 basieren auf einer pragmatischen Einteilung von Gunter Dueck (aus seinem Buch „Professionelle Intelligenz“). Das ist im Wesentlichen auch nicht neu. Oder sagen wir: Viele wissen das, aber es wird immer noch zu selten umgesetzt – oder doch wieder nur auf einer kognitiven Ebene.

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