Kategorie-Archiv: IT

Business Intelligence in der Lehre

Mit dem Aufkommen von MOOCs hat das Thema Learning Analytics gefühlt an Popularität gewonnen. Auf dem Kongressteil der Learntec gibt es dazu einen eigenen Track (Technology 2), der demnächst erscheinende Horizon Report 2014 bescheinigt dem Thema eine hohe Bedeutung, und nicht zuletzt beschäftigt sich auch mein Internetumfeld damit. Ich finde das Thema auch spannend, passt es doch so schön zu meinem eigenen Studium der Wirtschaftsinformatik. Außerdem habe ich zumindest ein wenig Erfahrung damit.

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Eile mit Weile im Virtual Classroom

71 % fanden es einfach die Arbeit in Wikis zu lernen

Rückmeldung zur Arbeit in Wikis

Heute hatte ich die besondere Freude, per Virtual Classroom (mit Adobe Connect) einer Veranstaltung von Ramona Lorenzen beiwohnen zu dürfen. Ich durfte ihren TeilnehmerInnen binnen einer Stunde einen kurzen Einblick in das Thema Wikis als Lerninstrumente geben. Der Schwerpunkt lag dabei auf möglichen didaktischen Szenarien – meine Wiki-Seminare habe ich natürlich etwas ausführlicher behandelt als anderes :-)

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Von der Uni in die Selbständigkeit

Was machen eigentlich Studierende, die ich in irgend einer Form begleitet habe, nach ihrem Studium? Das finde ich immer spannend, und von einigen bekomme ich das auch mit. Manche sind zum Promovieren an einer Uni geblieben, manche sind bei kleinen Firmen gelandet, andere bei Giganten wie Google – sogar in Irland! Von einem, den ich im Rahmen meines Unternehmensplanspiels kennengelernt habe, weiß ich, dass er sich selbständig gemacht hat.

Gestern bin ich zufällig über einen Zeitungsartikel gestolpert, der von der Verleihung des Braunschweiger Technologietransferpreises berichtet. Grund für die Auszeichnung war die erfolgreiche Entwicklung eines kapazitiven EKG-Geräts [1], bei dem keine Elektroden mehr geklebt werden müssen. Es wird einfach auf dem Oberkörper platziert – geht sogar ohne den frei zu machen – und funkt die Daten dann an einen Rechner. Entstanden sind das aus meiner Sicht interessante Gerät und die Firma drumherum aus der Uni heraus. So etwas sollte es viel häufiger geben, finde ich.

Quellen


[1] Tacke, Oliver (2010): EKG ohne Körperkontakt: “Ein bisschen wie Star Trek”, in: Rettungsdienst, 33. Jg., Nr. 11, S. 44-45.

OER-Hürden: Gedankengänge entlang am Long Tail

In meiner ersten gedanklichen Auseinandersetzung zur Verbreitung von Open Educational Resources (OER) habe ich in den Raum gestellt: “Offenheit ist eine Haltung”. Ich sehe sie als Initialhürde, die von Individuen erst einmal überwunden werden muss, bevor sie sich überhaupt an der Erstellung von OER beteiligen. Das allein genügt jedoch nicht. Selbst wenn Tausende von Personen offenes Lehrmaterial bereitstellen, heißt das noch nicht, dass es von anderen auch gefunden wird. Mich hat das an Teilaspekte einer Theorie aus der BWL erinnert: den Long Tail. Der ist zwar nicht zur Erklärung notwendig, liefert mir aber einfach eine Denkstruktur, an der ich mich entlang hangele.

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OER-Hürden: Offenheit ist eine Einstellung

Freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources oder kurz OER) sind eigentlich eine tolle Sache: Man versteht darunter Inhalte, “die mit einer urheberrechtlichen Lizenz versehen sind, die die Veränderung, das Remixen und die Weitergabe nicht verbietet, sondern ausdrücklich erlaubt.” [1] Sie sollen Lehrenden das Leben beim Erstellen von eigenem Material erleichtern, etwa wenn sie eine Abbildung zur Veranschaulichung eines Themas benötigen. Statt selbst alles neu zu zeichnen, kann ohne große rechtliche Probleme kostenlos auf Bewährtes anderer zurückgegriffen werden.

Es gibt zwar einige Projekte und Plattformen, die sich dem Thema angenommen haben, aber wirklich in die Gänge gekommen ist die Idee noch nicht. Material in der einen oder anderen Form dürfte von den meisten Lehrenden erstellt werden – Schaubilder, Abbildungen, Texte, Videos, … - ihre Ergebnisse teilen sie doch eher selten mit anderen. Damit allein wäre es aber auch nicht getan, denn es gibt noch andere Hürden zu überwinden. Die möchte ich in diesem und vielleicht weiteren Beiträgen einfach als Denkübung für mich selbst strukturieren und mit Verweisen anreichern, aber möglicherweise interessiert sich auch jemand anderes dafür.
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