Schlagwort-Archive: Didaktik

Mein Abstract für die ICM 2013

Am 26. und 27. Februar 2013 findet die zweite „Inverted Classroom Model“-Konferenz statt, für die Beiträge gesucht werden. Zunächst werden Abstracts von maximal einer Seite eingereicht, aus denen nach positiver Rückmeldung durch die Organisatoren ein Artikel von 8-10 Seiten Länge werden soll.

Ich werde einen Vorschlag einreichen, der zu dem gewünschten Thema Konzepte von noch nicht durchgeführten Praxisvorhaben aus dem Schul- und Hochschulbereich passt. Wer dort vorab einen Blick drauf werfen möchte, findet den Text auf meiner Wikiversity-Seite.

Den Beitrag zu schreiben gibt mir einerseits die Gelegenheit, die Idee endlich einmal zu durchdenken, die mir nun schon eine ganze Weile durch den Kopf geht. Und Anregungen nehme ich gerne an! Zum anderen kann lege ich dann vielleicht auch endlich mal praktisch los :-)

Dossenheim die Fünfte

Gestern Abend durfte ich neben Sonja Mohr (Heidelberger Druckmaschinen) und Gunter Dueck zu Gast sein bei Dossenheim zur Kreidezeit, einer interaktiven Internetsendung rund um das Thema Bildung. Diesmal verliere ich nicht viele Worte, sondern lasse das Video sprechen. Bloß noch: danke an das gesamte Team!

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: http://www.youtube.com/watch?v=NVxIcSs9jRs

LEGO ist zeitlos

Vor einer Weile bin ich über das Thema LEGO Serious Play gestolpert, und vergangene Woche haben ein Kollege und ich die bunten Klötzchen in einem Workshop für ProfessorInnen benutzt. Das hat allen Freude bereitet und gut funktioniert.

Am ersten Tag bestand eine Einstiegsaufgabe darin, sich in vier Kleingruppen zu überlegen, was zum Misslingen einer Vorlesung beitragen kann. Was macht eine Veranstaltung wirklich kaputt? Getrennt betrachtet wurden Lehrende, Studierende, der Inhalt und die Rahmenbedingungen – und visualisiert wurden die Probleme mit LEGO-Steinen. Die Ergebnisse waren ganz unterschiedlich. Einige Bauwerke zeigten ganz konkret eine schwierige Situation, andere stellten den Sachverhalt abstrakt dar. Ein Beispiel ist auf dem Foto zu sehen: Ein Lehrender als kluge Leuchte, der sein gesammeltes Wissen aber einfach unstrukturiert vor sich ausbreitet. In jedem Fall boten sie einen guten Ausgangspunkt für den weiteren Verlauf des Workshops.

LEGO

Eine „Lehrenden-Leuchte“ kippt ihr Wissen aus

Als kurze Rückmeldung zum ersten Tag haben wir eine abgewandelte Form des Fünf-Finger-Feedbacks benutzt. Die TeilnehmerInnen sollten sich überlegen, womit sie zufrieden waren, was ihnen nicht so gut gefallen hat, was sie mitgenommen haben und was ihnen zu kurz gekommen ist. Den davon für sie wichtigsten Punkt haben sie auf einer Moderationskarte festgehalten. LEGO wurde gar zweimal „mitgenommen“.

LEGO-Feedback

Feedbackmöglichkeit mit LEGO visualisiert

Am zweiten Tag haben wir auf die Ergebnisse des ersten Tages zurückgegriffen. Die Lego-Modelle sollten nun so modifiziert werden, dass eine gelungene Veranstaltung entsteht. Es wäre schließlich einerseits nicht so schön, wenn ein negatives Bild zurückbliebe. Andererseits sollte auch über Handlungsbedarf und -möglichkeiten nachgedacht werden.

Wahrscheinlich gibt es noch zig andere Möglichkeiten, wie man LEGO in Workshops einsetzen kann. Wir werden das sicher noch in der einen oder anderen Form ausprobieren. „LEGO ist zeitlos.“

LEGO ist zeitlos

LEGO ist zeitlos