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Wer rastet, der rostet

Badge Google Developer Challenge Scholarship RecipientSo ein bisschen Rost gibt ja Charakter, aber irgendwann wird alles spröde. Da Google mir dankenswerterweise  wieder ein Stipendium bei Udacity spendiert, mache ich mich ab heute an das Nanodegree-Programm Mobile Web Specialist.

Die Anforderungen erfülle ich zwar nicht, denn über 1-2 Jahre (Vollzeit-)Erfahrung in der Frontend-Entwicklung in HTML, CSS, and JavaScript verfüge ich nicht — aber die Herausforderung nehme ich an!

Android Basics: abgehakt. Ein Kurs geht immer noch …

Ich habe mich mal wieder etwas weitergebildet, diesmal über ein Stipendium von Udacity für das Nanodegree-Programm „Android Basics“. Dafür musste ich zwar alles binnen drei Monaten absolvieren, aber das habe ich gerade vollbracht.

Das Angebot hält, was es verspricht. Man bekommt IMHO tatsächlich einen guten Überblick über die Grundlagen der Programmierung auf Android: GUI-Layouts, Nutzereingaben, Intents, diverse Adapterklassen, Netzanbindung und Datenverwaltung mit SQLite. Der Kurs ist stellenweise recht kleinschrittig und geht auch auf allgemeine Konzepte ein, so dass auch Personen mit weniger Programmiererfahrung gut damit zurechtkommen dürften. Unterhaltsam fand ich ihn auch. Ich habe dort das beste Abschlussvideo für eine Kurseinheit überhaupt entdeckt 🙂

Wie schon im letzten Nanodegree-Programm, das ich absolviert habe, fand ich speziell die Rückmeldungen zu den praktischen Aufgaben überaus wertvoll. Eine neue Kleinigkeit hat mich allerdings gestört: das aufdringliche Mentoring. Es ist ja gut gemeint, dass man regelmäßig gebeten wird, seine Ziele für die nächste Woche festzuhalten. Es ist auch nett, dass man jederzeit eine (vermeintlich?) feste Ansprechperson hat. Aber muss das  Fenster wirklich nach jedem Öffnen des Kurses aufpoppen?

Android Basics — und wie geht es weiter?

Jetzt brauche ich erst einmal eine Pause. Das war neben meinem Job, diversen nur halben Wochenenden wegen Samstagstagungen und meinem Umzug doch recht anstrengend, und zum Programmieren an H5P und anderen Sachen bin ich kaum gekommen. Genau dafür kann ich womöglich die Android Basics noch einmal gebrauchen. Eine passende App, um auch offline auf H5P-Inhalte zugreifen zu können, steht schließlich auf der Roadmap. Mal schauen. Die nächste Weiterbildung kommt auch sicher in der einen oder anderen Form — vielleicht etwas in Richtung Philosophie?! Ein Kurs geht immer noch …

Der kleine Maschinenlerningenieur

Am 22. Januar habe ich mit dem Abschlussprojekt für meine „Machine Learning Engineer Nanodegree“-Fortbildung bei Udacity begonnen. Am Dienstag habe ich abgegeben, und am Mittwoch hatte ich bereits die Bestätigung: Passt! Viel Rückmeldung gab es diesmal leider nicht. Für mich sah es so aus, als wäre die begutachtende Person nur mal drüber geflogen. Gerade da ich von vorne bis hinten beim Abschlussprojekt alles selbst gemacht habe, hätte ich mich über Verbesserungsvorschläge und Hinweise auf Wissenslücken jenseits meiner eigenen Erkenntnis gefreut. Schade.

Lernkurven aus einem Projekt zum Maschinenlernen

Eine Visualisierung einiger meiner Ergebnisse

Ich habe nun nachträglich noch ein wenig gefeilt und einen Report als Mischung meiner schriftlichen Ausarbeitung und meines Quelltextes erstellt. Letzterer wäre definitiv noch überarbeitungsbedürftig, aber für Udacity scheint es gereicht zu haben. Falls ihr reinschauen wollt, findet ihr den Report zum Herunterladen und alle weiteren Inhalte wie bereits von Anfang an auf github.

Weiter geht’s übrigens direkt mit dem Kurs „Maschinelles Lernen“ vom Hasso-Plattner-Institut. Und nun habe ich auch wieder Zeit für H5P …

Mein Abschlussprojekt zum Maschinenlernen … Los geht’s!

Nachdem ich Ende letzten Jahres zwei Wochen Urlaub dafür genutzt hatte, um Zeit für die „Machine Learning Engineer“-Fortbildung bei Udacity zu investieren, ging es danach deutlich langsamer voran. Es war schwieriger als gedacht, ein Thema für mein Abschlussprojekt zu finden. Ich hatte ja auch hier etwas dazu geschrieben. Datensätze gibt es im Netz genug, aber ich wollte an etwas arbeiten, was auch jemand gebrauchen könnte.

Tatsächlich hätte ich für OpenSNP an einem Modell arbeiten können, um anhand von Genomdaten die Herkunft einer Person zu bestimmen, aber dafür kenne ich mich dann mit Biologie doch zu wenig aus. Danach hatte ich Kontakt zu jemandem, der die Problemlösungskompetenz von Studierenden untersucht und auch zahlreiche Daten dazu gesammelt hatte. Seinen Artikel habe ich dank Sci-Hub … per Zufall gefunden. Die Daten lagen allerdings unter Verschluss. Closed Science. Ich sollte erst einmal meinen Lebenslauf schicken, vermutlich um zu prüfen, ob da ein böser Konkurrenzforscher seine Arbeit „stehlen“ wolle. Habe ich verschickt, aber danach nie wieder etwas gehört und auch nicht nachgebohrt. So ein Umfeld meide ich doch lieber … Was soll’s.

Analysesoftware auf einem Laptop

Da der Gebührenzähler unerbittlich tickt, habe ich mich dazu entschlossen, doch einfach ein Wald-und-Wiesen-Thema zu nehmen. Ich habe ein paar Datensätze zu Videospielen gefunden und werde versuchen, damit etwas auf die Beine zu stellen. Vielleicht ist es möglich, darauf aufbauend ein Model zu erstellen, mit dem man anhand von Kritiker- und Kundenbewertungen und ein paar anderen Daten die Verkaufszahlen vorhersagen kann. Der von mir eingereichte Vorschlag ist jedenfalls gerade angenommen worden, und ich kann nun loslegen.

Als Nebenprodukt ist außerdem noch eine weitere Projektidee für H5P (und darüber hinaus) entstanden, die allerdings den Rahmen eines Abschlussprojektes sprengen würde. Werde ich im Nachgang angehen. Offen. Mehr dazu gibt es in Kürze.

Braucht ihr Unterstützung? Gebt her eure Daten!

Arbeitet ihr mit Daten und braucht kostenlose Arbeitskraft? Dann solltet ihr weiterlesen!

Vor nicht ganz drei Wochen habe ich bei Udacity mit dem Nanodegree-Programm zum „Machine Learning Engineer“ begonnen. Gestern Abend zeigte mir die App dann bereits das Erreichen der 95-Prozent-Marke an. Tatsächlich muss ich nur noch ein Projekt bearbeiten, das ein Thema abschließt. Danach steht schon das finale Projekt an.

Fortschrittsbalken mit 95 %Das tolle an diesem Abschlussprojekt: Ich kann mir Problem und Fragestellung selbst wählen und dann bearbeiten. Das wird das Analysieren passender Daten umfassen, um daraufhin Software zu schreiben, mit deren Hilfe Erkenntnisse gewonnen werden können. Außerdem müssen die Gedankengänge dahinter samt der Ergebnisse in einem Bericht festgehalten werden. Der soll rund 10-15 Seiten umfassen. Ist also im Prinzip so etwas wie eine Seminararbeit an einer Hochschule. Damit man sich vorstellen kann, wie so etwas aussieht, stellt Udacity auch Beispiele bereit.

Ich habe schon ein paar Ideen, was ich machen könnte. Die haben den ein oder anderen Pferdefuß. Manchmal fehlt mir das Wissen zu einem bestimmten Fachgebiet, aus dem die Daten kommen. Manchmal habe ich ethische Bedenken, weil die Datensätze auch in anonymisierter Form mit ein bisschen Aufwand Rückschlüsse auf Einzelpersonen zuließen. Das ist durchaus relevant, weil ich natürlich alles offen erarbeiten und bereitstellen möchte.

Ich hätte da ein Angebot…

Falls ihr mit Daten hantiert und vielleicht gerade nicht die Zeit oder Kenntnisse habt, mit denen weiter zu arbeiten, hätte ich ein Angebot für euch. Ich könnte euch kostenlose Arbeitskraft dafür schenken. Bedingung wäre halt, dass ich neben meinem Bericht und meinem Quelltext auch die Daten offen zur Verfügung stellen dürfte. Das ermöglicht es anderen, meine Ergebnisse bei Bedarf nachzuvollziehen und zu überprüfen. Schließt diverse Dinge vermutlich aus, aber das ist dann halt so.

Falls ihr mehr dazu wissen möchtet oder eine Idee habt, hinterlasst doch einfach einen Kommentar oder meldet euch direkt bei mir. Lasst mich aber nicht zu lange warten. Ich möchte bald loslegen 😀