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	<title>olivertacke.de &#187; Studium</title>
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		<title>Raus aus dem Elfenbeinturm: Open Science</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 11:14:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Prolog

Am Mittwoch vor der Openmind-Konferenz erreicht mich abends eine E-Mail: Die Website telepolis habe angeboten, eine Auswahl der Vorträge in schriftlicher Form zu veröffentlichen. Man brauche die Beiträge aber am besten schon bis Freitag. Was habe ich getan? Nachtschicht. Müde, aber rechtzeitig fertig. Was passiert? Es genügt dann doch eine Abgabe bis Dienstag nach ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Prolog</strong></p>
<p>Am Mittwoch vor der <a href="http://11.openmind-konferenz.de/" target="_blank">Openmind-Konferenz</a> erreicht mich abends eine E-Mail: Die Website<a href="http://www.heise.de/tp/" target="_blank"> telepolis</a> habe angeboten, eine Auswahl der Vorträge in schriftlicher Form zu veröffentlichen. Man brauche die Beiträge aber am besten schon bis Freitag. Was habe ich getan? Nachtschicht. Müde, aber rechtzeitig fertig. Was passiert? Es genügt dann doch eine Abgabe bis Dienstag nach der Konferenz. Was passiert anschließend? Heute erscheint <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35750/1.html" target="_blank">eine Auswahl der Beiträge</a>, telepolis hat meinen aber leider verschmäht. Was heißt das? Ich habe wieder Inhalt für mein Blog und betreibe so etwas wie Restmüll-Marketing <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>UPDATE</strong>: Der Artikel hat es nun <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/35/35760/1.html">doch noch auf telepolis geschafft</a>.</p>
<div id="__ss_9719102" style="width: 425px; margin: 15px auto 15px;" align="center"><object id="__sse9719102" width="425" height="355" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=om11-openscience-111016044755-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science&amp;userName=otacke" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed id="__sse9719102" width="425" height="355" type="application/x-shockwave-flash" src="http://static.slidesharecdn.com/swf/ssplayer2.swf?doc=om11-openscience-111016044755-phpapp01&amp;rel=0&amp;stripped_title=raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science&amp;userName=otacke" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /> </object></div>
<p><strong>Raus aus dem Elfenbeinturm: Open Science</strong></p>
<p>&#8220;Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus. Ich bin gerne bereit zu prüfen, ob bei über 1.200 Fußnoten und 475 Seiten vereinzelt Fußnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und würde dies bei einer Neuauflage berücksichtigen.&#8221; <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#1">[1]</a></p>
<p>So antwortete der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg auf die Frage, ob Teile seiner Dissertation womöglich aus anderen Werken abgeschrieben worden sein könnten, ohne dass er dies ausreichend kenntlich gemacht hatte. Schnell wurde von vielen Kritikern sein Rücktritt gefordert, ebenso viele Menschen konnten aber den Wirbel um die Affäre nicht verstehen: Herr zu Guttenberg hatte ein wenig gemogelt, aber macht das nicht jeder mal? Offenbar war vielen die Bedeutung dieses Vergehens gar nicht bewusst. Ich meine, das liegt daran, dass der Wissenschaftsbetrieb für viele schlicht ein Buch mit sieben Siegeln ist, das sie nicht öffnen können.</p>
<p>Und tatsächlich, das Bild von der einsamen Forschung im Elfenbeinturm scheint nicht von ungefähr zu kommen. Einerseits hat die zunehmende Spezialisierung der wissenschaftlichen Disziplinen zwar dazu geführt, dass Einzelgänger es schwer haben und Ergebnisse immer häufiger nur durch Kooperation mit anderen erzielt werden können <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#2">[2]</a>. Denken Sie etwa an die großen Projekte am Kernforschungszentrum CERN. Andererseits bleiben die unzähligen Publikationen für die meisten unverständlich, bisweilen sogar für Fachkollegen, weil jenseits von notwendigen Fachbegriffen ein möglichst staubtrockener Sprachstil und möglichst kompliziert formulierte Sätze gepflegt werden. Sie taugen vielleicht zum Imponieren oder verheißen vermeintlich Qualität, erschweren aber unnötig das Verständnis. Das wusste schon Goethe: „Die Deutschen, und sie nicht allein, besitzen die Gabe, die Wissenschaften unzugänglich zu machen.“ <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#3">[3]</a> Auch Initiativen zur Förderung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Open_Access" target="_blank">Open Access</a> dürften daran wenig ändern. Forschungsergebnisse werden durch sie zwar öffentlich zugänglich, aber nicht offen.</p>
<p><strong>Popularisierung der Wissenschaft</strong></p>
<p>Um den klaffenden Graben zwischen der Wissenschaftswelt und der Allgemeinheit zu verkleinern, wurde bereits im 19. Jahrhundert versucht, Spezialwissen einem größeren Publikum zugänglich zu machen: Schon damals wurden Anleitungsbücher für Hobbyforscher verfasst oder im Wissenschaftlichen Theater Lehrstücke inszeniert <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#4">[4]</a>.<br />
Was einst als Mittel der Bildung der Massen gedacht war, ruft heute jedoch eher ein Naserümpfen hervor. Populärwissenschaftliche Literatur genießt bei vielen Wissenschaftlern den Ruf des Zweitklassigen, des weniger Korrekten. Der Physiker Martin Bojowald sah sich offenbar aus diesem Grund dazu gezwungen, sich im Vorwort seines Buches „Zurück vor den Urknall“ dafür zu rechtfertigen, dass er nicht bloß für Fachkollegen geschrieben hatte <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#5">[5]</a>. Auch normale Menschen sollten das Universum und seine Theorien verstehen.</p>
<p>Aber hätte er das nicht Wissenschaftsjournalisten überlassen sollen, die speziell dafür ausgebildet worden sind? Sie sind schließlich geübt darin, aus den Erkenntnissen verschiedener Forscher eine stimmige Geschichte zusammenstellen und sie gleichzeitig informativ und unterhaltsam aufbereiten. Es gibt dafür heute ganz unterschiedliche Formate: Zeitschriften wie <a href="http://www.spektrum.de/" target="_blank">Spektrum der Wissenschaft</a>, Fernsehsendungen wie <a href="http://www.wdr.de/tv/quarks/" target="_blank">Quarks und Co.</a>, Science Centers wie das <a href="http://www.mathematikum.de" target="_blank">Mathematikum</a> in Gießen, Kinderuniversitäten und vieles mehr. Das ist schon so etwas, was man Öffentliche Wissenschaft (oder Open Science) nennen könnte. Auf diesem Wege kann nämlich schon das Verständnis für das dargebotene Wissen vergrößert werden, aber leider noch nicht für die Wissenschaft selbst oder gar die Menschen dahinter.</p>
<p>Verstehen Sie, was ich damit meine? Es werden zwar die Forschungsergebnisse mundgerecht präsentiert, aber die Prozesse, die zu diesen Ergebnissen führen, bleiben im Dunkeln. Außenstehende bekommen ein Produkt geliefert, können aber nicht nachvollziehen, wie es entstanden ist und welche Gedanken bei der Erstellung verfolgt und verworfen wurden. Sie sehen vor allem nicht, welche Probleme es auf dem Weg zu lösen gab, welche Fehler gemacht und welche Lehren aus ihnen gezogen wurden. Auch solche Dinge gehören zur Wissenschaft. Wenn man die weglässt, entsteht ein völlig falsches Bild. Und dann wundert man sich, wieso die Menschen nicht verstehen, was Herr zu Guttenberg so Schlimmes getan hat.</p>
<p><strong>Von 1.0 zu 2.0</strong></p>
<p>Nun gibt uns aber speziell das Internet die Möglichkeit an die Hand, dagegen etwas zu tun. Wir bekommen nämlich einen Rückkanal, und der ändert eine ganze Menge. Im einfachsten Fall können Wissenschaftler etwa in Blogs über Themen aus ihrem Fachgebiet berichten und Fragen von Interessierten dazu beantworten. Es wird ein zügiger direkter Austausch möglich, doch damit ist das Potenzial noch längst nicht ausgeschöpft. Da ist noch Luft.</p>
<p>In der Wikipedia können wir nicht nur Texte lesen, sondern auch selbst mitschreiben. Auf YouTube können wir nicht nur Filme anschauen, sondern auch eigene einstellen und kommentieren. Die Unterscheidung zwischen Produzenten und Konsumenten von Inhalten weicht auf. Doch bevor wir die Bedeutung für die Wissenschaft weiter beleuchten, betrachten wir zunächst einige Beispiele.</p>
<p>Der Heidelberger Professor Christian Spannagel hielt &#8211; damals noch in Ludwigsburg &#8211; im Wintersemester 2008/2009 ein Seminar ab, das sich um die Didaktik der Informatik drehte <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#6">[6]</a>. Die Studierenden diskutierten in einem öffentlichen Wiki eine spezielle Theorie, Spannagel berichtete darüber in seinem Blog und per <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter</a>. Daraufhin stießen mehrere Externe hinzu und beteiligten sich an der Diskussion. Darunter befand sich auch der Entwickler eines speziellen Lehrkonzepts, das man kurzerhand vor Ort in einer seiner Schulklassen begutachtete. Ein Referendar wurde auf den Kurs aufmerksam, erprobte das Konzept und berichtete davon den Studierenden, die darauf aufbauen konnten und selbst Unterrichtseinheiten entwickelten. Ob das in dieser Form wohl ohne eine Öffnung des Seminars möglich gewesen wäre?</p>
<p>Auf wissenschaftlichen Konferenzen ist es möglich, das aktuelle Geschehen per Video-Stream ins Internet zu stellen und gleichzeitig per Twitter die Gedanken der Teilnehmer dazu zu lesen. Mehr als die Festlegung eines eindeutigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hashtag#Hashtags" target="_blank">Hashtag</a> braucht man dafür nicht. Und natürlich können auch Zuschauer rund um den Globus Kommentare beisteuern oder Fragen an den Vortragenden richten, die dieser wiederum auf einer Twitterwall sehen und bei Gelegenheit beantworten kann. Das nenne ich mal &#8220;mittendrin statt nur dabei&#8221;.</p>
<p>Und auch die ganz normale Forschung kann öffentlich gestaltet werden. Meine ersten Ideen halte ich oft in einem Wiki fest und bitte per Twitter oder Blogbeitrag um Anregungen dazu. Sie möchten ein Beispiel? Schauen Sie doch einmal unter <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/Zeitschrift_fuer_E-Learning-2011 " target="_blank">http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/Zeitschrift_fuer_E-Learning-2011</a> nach. Da kamen viele gute Anregungen zusammen, auch wenn der Beitrag nachher abgelehnt wurde. Gerade diese Rückmeldungen können zeigen, wo noch Schwierigkeiten bestehen oder Dinge offen geblieben sind. Auch der Meeresforscher Stefan Rahmstorf berichtet davon, durch Fragen der Leser seines Blogs schon auf neue Anregungen gekommen zu sein <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#7">[7]</a>. Sie können sich das allerdings über den ganzen Forschungsprozess denken. Das muss nicht bei der Ideensammlung stehenbleiben, Sie können auch den ganzen Beitrag online mit anderen verfassen und Interessierte können zwischendurch etwas beisteuern &#8211; auch dazu werden Sie ganz aktuell etwas bei mir finden. Wenn ich schließlich fertig bin, könnte ich auch öffentlich darum bitten, den Text zu begutachten, bevor ich ihn bei einer Zeitschrift einreiche. All das funktioniert tatsächlich.</p>
<p>Und alle diese Beispiele würde ich mit Open Science 2.0 betiteln. Es geht nicht um das Präsentieren von fertigen Inhalten, sondern um das Erstellen, Prüfen, Verbessern dieser Inhalte durch Forscher, Praktiker und begeisterte Amateure. Wer an der Entwicklung von Wissen mitwirkt, versteht viel besser, was Wissenschaft eigentlich ausmacht und bedeutet. Andersherum bleiben Forscher vielleicht eher auf dem Boden der Tatsachen und erhalten so den Blick für das Ganze zurück, der bei ihrer Spezialisierung verloren gegangen sein könnte. Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt ist jedenfalls der Ansicht, Wissenschaft sei &#8220;eine zur sozialen Verantwortung verpflichtete Erkenntnissuche&#8221; und müsse sich um die großen Menschheitsprobleme wie Überbevölkerung, Klimawandel, Globalisierung der Ökonomie oder die weltweite militärische Hochrüstung kümmern <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#8">[8]</a>. Dabei ist die Kooperation Vieler gefragt, unabhängiger Experten ebenso wie betroffener Amateure.</p>
<p><strong>Am Ziel? Jetzt wird es doch erst spannend!</strong></p>
<p>Das klingt alles toll, oder? Aber vielleicht haben Sie sich oben an so mancher Stelle schon am Kopf gekratzt und gefragt, wie das denn alles gehen soll. Experten sollen mit Laien zusammen etwas entwickeln, ist das denn möglich? Die Frage stellen sich einige Unternehmen auch, wenn sie versuchen, Produkte und Dienstleistungen zusammen mit Lieferanten oder Kunden zu entwickeln. Betriebswirte nennen das Open Innovation, und da gibt es viele Ähnlichkeiten zur Open Science, die ich in einem anderen Artikel schon beschrieben habe <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#9">[9]</a>.</p>
<p>Aber zurück zur Frage: Geht das denn? Es gibt manche, die auf die Theorie der sogenannten operational geschlossenen Systeme von Niklas Luhmann zurückgreifen und daraus folgern, da könne nichts Brauchbares für die Wissenschaft bei herauskommen &#8211; Wissenschaftler würden Praktiker nicht verstehen und andersherum <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#10">[10]</a>. Andere halten dagegen <a href="http://www.olivertacke.de/2011/10/23/raus-aus-dem-elfenbeinturm-open-science/#11">[11]</a>. Das ist auch gar nicht so einfach zu beantworten, das ist alles ziemlich neu, und tatsächlich gibt es noch viele offene Fragen!</p>
<p>Ich bin jemand, der gerne gleich ausprobiert und manche Sachen klappen bisher gar nicht, andere schon ganz gut. Ich möchte mehr öffentliche Wissenschaft. Ich verstehe aber auch Einwände, die sich wie &#8220;Das geht nicht, weil!&#8221; anhören. Die müssen gar nicht bedeuten, dass die Idee grundsätzlich abgelehnt wird, aber dass möglicherweise einige Vorschläge noch nicht wirklich ausgereift sind. Kategorische Nein-Sager wird es allerdings auch immer geben. Also werde ich mich hier auch nicht hinstellen und verkünden, genau so oder so müsste das gemacht werden. Ich habe nicht alle Antworten &#8211; nur ein paar. Daher stelle ich einfach einige Fragen zusammen, die mir diskussionswürdig erscheinen und lade Sie dazu ein, die Liste zu ergänzen und miteinander darüber zu diskutieren.</p>
<p><strong>Fragen zur Diskussion</strong></p>
<ul>
<li>Gefährde ich als seriöser Wissenschaftler nicht meinen guten Ruf und meine Karriere, wenn ich öffentliche Wissenschaft betreibe?</li>
<li>Kann sich dann nicht jeder an meinen Ideen bedienen und mir damit etwas wegnehmen?</li>
<li>Wie bringe ich vielleicht fremde Leute dazu, zusammen mit mir oder Studierenden an einem Thema zu arbeiten? Will da überhaupt jemand mitmachen?</li>
<li>Frisst das nicht viel Zeit, die man besser anders nutzen sollte?</li>
<li>Wird der Wissenschaftsjournalismus überflüssig?</li>
<li>Welche technischen Instrumente eignen sich am besten für welche Phase der Forschung?</li>
<li>Welches Vorgehen eignet sich am besten für welche Phase der Forschung?</li>
<li>Was passiert, wenn Unternehmen an der Forschung beteiligt sind und Betriebsinterna berührt werden?</li>
<li>Können auch Unternehmen davon profitieren, indem Kooperation nicht nur mit Universitäten stattfinden, sondern zusätzlich mit anderen Interessierten?</li>
<li>Soll jetzt jeder dazu gedrängt werden, öffentliche Wissenschaft zu betreiben?</li>
<li>Welche Voraussetzungen müssen Wissenschaftler und andere Beteiligte dafür überhaupt mitbringen?</li>
<li>Wer soll das bezahlen? Wer hat so viel Geld?</li>
</ul>
<p><strong>Quellenhinweise</strong></p>
<p><a name="1"></a>[1] tagesschau.de (2011): Von &#8220;abstrusen Vorwürfen&#8221; zur Rücktrittserklärung, URL: <a href="http://www.tagesschau.de/inland/guttenberg770.html">http://www.tagesschau.de/inland/guttenberg770.html</a> (zuletzt abgerufen am 13.10.2011).</p>
<p><a name="2"></a>[2] Vgl. Gläser, Jochen; Lange, Stefan (2007): Wissenschaft, in: Arthur Benz et al. (Hrsg.): Handbuch Governance. Theoretische Grundlagen und empirische Anwendungsfelder, Wiesbaden, S. 437-451, hierzu speziell S. 447.</p>
<p><a name="3"></a>[3] Goethe, Johann Wolfgang von (1830): Goethe’s Werke: Vollständige Ausgabe letzter Hand. 22. Band: Wilhelm Meisters Wanderjahre oder die entsagenden, 2. Buch, Stuttgart, Tübingen, S. 249.</p>
<p><a name="4"></a>[4] Vgl. Daum, Andreas W. (2006): Popularisierung von Wissenschaft im 19. Jahrhundert, in: Faulstich, Peter (Hrsg.): Öffentliche Wissenschaft, Bielefeld, S. 33-50.</p>
<p><a name="5"></a>[5] Vgl. Bojowald, Martin (2009): Zurück vor den Urknall, Frankfurt am Main, S. 9.</p>
<p><a name="6"></a>[6] Vgl. Spannagel, Christian; Schimpf, Florian (2009): Öffentliche Seminare im Web 2.0, in: Apostolopoulos, Nicolas et al. (Hrsg.): Lernen im Digitalen Zeitalter, Berlin, S. 13-20., hierzu speziell S. 17-18.</p>
<p><a name="7"></a>[7] Vgl. Zickgraf, Arnd (2010): Die Hintertür zur Forschung, URL: <a href="http://www.zeit.de/wissen/2010-01/wisssenschafts-blogger/komplettansicht">http://www.zeit.de/wissen/2010-01/wisssenschafts-blogger/komplettansicht</a> (zuletzt abgerufen am 14.10.2011).</p>
<p><a name="8"></a>[8] Schmidt, Helmut (2011): Verantwortung der Forschung im 21. Jahrhundert, URL: <a href="http://www.mpg.de/990353/Verantwortung_der_Forschung?page=3">http://www.mpg.de/990353/Verantwortung_der_Forschung?page=3</a> (zuletzt abgerufen am 14.10.2011).</p>
<p><a name="9"></a>[9] Vgl. Tacke, Oliver (2010): Open Science 2.0: How Research and Education can benefit from Open Innovation and Web 2.0, in: Bastiaens, Theo J.; Baumöl, Ulrike; Krämer, Bernd J. (Hrsg.): On Collective Intelligence, Berlin, Heidelberg, S. 37-48.</p>
<p><a name="10"></a>[10] Vgl. zum Beispiel Kieser, Alfred; Leiner, Lars (2010): Kollaborative Managementforschung &#8211; Eine Brücke über den Rigor-Relevance Gap?, in: ZfB &#8211; Zeitschrift für Betriebswirtschaft (Sonderausgabe Mixed Methods in der Managementforschung), 80. Jg., Nr. 5, S. 89-113.</p>
<p><a name="11"></a>[11] Vgl. exemplarisch Hodgkinson, Gerard P.; Rousseau, Denise M. (2009): Bridging the Rigour-Relevance Gap in Management Research: It&#8217;s Already Happening!, in: Journal of Management Studies, 46. Jg, Nr. 3, S. 534-546.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1205&amp;md5=08420f61255fb1366945a3b654a1306d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein kleines mathematisches Potpourri</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/05/15/ein-kleines-mathematisches-potpourri/</link>
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		<pubDate>Sun, 15 May 2011 12:48:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich dachte mir, es wäre mal wieder ganz nett, mal über mein Mathematikstudium (Bachelor) an der FernUni Hagen zu berichten. Geht neben dem normalen Job etwas schleppend voran, aber ein paar Resultate habe ich vorzuweisen - vielleicht kann die ein Mathematiker abseits der Professorenschaft ja mal kommentieren? Bin ich da auf einem guten Weg?

Seminar: ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich dachte mir, es wäre mal wieder ganz nett, mal über mein Mathematikstudium (Bachelor) an der FernUni Hagen zu berichten. Geht neben dem normalen Job etwas schleppend voran, aber ein paar Resultate habe ich vorzuweisen &#8211; vielleicht kann die ein Mathematiker abseits der Professorenschaft ja mal kommentieren? Bin ich da auf einem guten Weg?</p>
<p><strong>Seminar: Computergrafik</strong></p>
<p>In diesem Seminar wurden jeweils aktuelle, mathematische Forschungsartikel aus dem Bereich Computergrafik verteilt, in deren Thematik wir uns eigenständig einarbeiten mussten. Die Inhalte galt es dann, in angemessener Weise vorzustellen.</p>
<p>Ich erhielt den Text <a href="http://www.cl.cam.ac.uk/research/rainbow/projects/compositing/EG06-Cross-Dissolve-Without-Cross-Fade.pdf">Cross Dissolve Without Cross Fade: Preserving Contrast, Color and Salience in Image Compositing</a>, der sich damit beschäftigt, wie man beim Mischen von Bildern vermeiden kann, dass es zu Verlust von Farbintensität, Kontrast und Elementen mit hohem Informationsgehalt für Menschen kommt. Um das auszuprobieren, habe ich neben der <a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/Cross_Dissolve_without_Cross_Fade-100211-OLT.pdf">Seminararbeit</a> die Algorithmen für Farbintensität und Kontrast auch in einem Programm umgesetzt. Beispiel gefällig?</p>
<div id="attachment_909" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/05/bild_000+100.png"><img class="size-medium wp-image-909" title="Bewahrung der Farbintensität" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/05/bild_000+100-300x105.png" alt="Bewahrung der Farbintensität" width="400" height="140" /></a><p class="wp-caption-text">Bewahrung der Farbintensität</p></div>
<p>Auf dem linken Bild sieht man zwei Einzelbilder, die einfach linear interpoliert übereinandergeblendet wurden, jeweils zu gleichen Anteilen. Das rechte Bild zeigt das Ergebnis, wenn man den intensitätswahrenden Algorithmus benutzt. Man sieht das sehr schön am Rot des Würfels.</p>
<p><em>Das Bild der <a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/archive/4/47/20100130232511%21PNG_transparency_demonstration_1.png">Würfel</a> stammt übrigens von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Ed_g2s">Ed Sanders</a> und ist verfügbar unter der <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de">Creative Commons-Lizenz Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported</a>.</em></p>
<p><strong><br />
Seminar: Mathematik und Politik</strong></p>
<p>Angenommen, in einem Parlament wären 100 Sitze zu verteilen und sechs Parteien hätten bei der Wahl die folgenden Stimmanteile errungen: A (32,1%), B (28,9%), C (14,3%), D (12,2%), E (8,7%), F (3,8%). Es stellt sich nun die Frage, wie viele Sitze im Parlament jede Partei erhalten soll. Da sich Sitze nicht so einfach teilen lassen, wirft das Probleme auf, die ganz unterschiedlich angegangen werden können.</p>
<p>Meine Aufgabe war es, verschiedene Methoden zur Ermittlung der Sitzverteilung vorzustellen und ihre Eigenschaften zu untersuchen. Meine Seminararbeit dazu trägt den schlichten Titel: <a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/Sitzverteilungen-090511-OLT.pdf">Sitzverteilungen</a></p>
<p><strong><br />
Mathematisches Praktikum unter Benutzung mathematischer Softwarepakete</strong></p>
<div id="attachment_429" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/lichtstrahl_oberflaeche1.png"><img class="size-medium wp-image-429" title="lichtstrahl_oberflaeche" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/lichtstrahl_oberflaeche1-300x214.png" alt="Weg eines Lichtstrahls auf einer Oberfläche" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Weg eines Lichtstrahls auf einer Oberfläche</p></div>
<p>Man stelle sich vor, in einem karthesischen Koordinatensystem sei bei den Koordinaten <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_986f580c1e5aa8d91b0716c42f8dc3fc.png" align="absmiddle" class="tex" alt="(0, 0, 1)" /> eine punktförmige Lichtquelle angebracht, die eine Oberfläche beleucht. Der Lichtstrahl drehe dabei im Neigungswinkel <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_ce200e115e78969a865eea3dcf4bfecc.png" align="absmiddle" class="tex" alt="\theta = \frac{\pi}{4}" /> zur &#8220;Horizontalen&#8221; um die vertikale Achse, die durch <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_a95cb108583d1b94902c3594b66142ff.png" align="absmiddle" class="tex" alt="(0, 0, 0)" /> und <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_986f580c1e5aa8d91b0716c42f8dc3fc.png" align="absmiddle" class="tex" alt="(0, 0, 1)" /> verläuft. Dabei lege er den Winkel <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_2f51310acab41649af988ccebfe4186d.png" align="absmiddle" class="tex" alt="\Phi" /> zurück und beschreibe schließlich im <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_4490067ac24a32e7d029c279d71164b2.png" align="absmiddle" class="tex" alt="\mathbb{R}^{3}" /> eine geschlossene Kurve.</p>
<p>Sei nun die Oberfläche durch die Funktion <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_fbade9e36a3f36d3d676c1b808451dd7.png" align="absmiddle" class="tex" alt="z" /> mit <img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/eq_10515ab168131d6027935d53ef1e78d8.png" align="absmiddle" class="tex" alt="z(x,y) = \frac{-\cos{xy^3}}{\sqrt{3+\sin(x)cos(y)}}" /> repräsentiert. Meine Aufgabe war es, die Kurve graphisch mittels <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matlab">Matlab</a> darzustellen (habe alternativ das weitgehend kompatible <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Octave">Octave</a> benutzt). Dabei musste ich einerseits die Koordinatenprojektionen der Kurve skizzieren, andererseits überprüfen, ob die Kurve tatsächlich auf der Oberfläche liegt &#8211; optisch in einer 3D-Darstellung oder numerisch. Außerdem sollte eine vorgegebene Funktion (bisect) verwendet und die Lösung auf maximal zwei Seiten beschrieben werden: <a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/05/01087-Hausaufgabe-Oliver_Tacke.zip">Meine bescheidene Lösung</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=897&amp;md5=4ac6a2389643a908a12dbf989e3e2b2c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Herzblut für die Lehre</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 05:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Motivation]]></category>
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		<description><![CDATA[Den heutigen Tag habe ich mir wieder einmal frei genommen, um eine Fortbildung zu besuchen: Motivation für Lehren und Lernen. Es war wirklich spannend, die Lernbiografie der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenzulernen, etwas über ihre Motivation zu erfahren und das mit der eigenen abzugleichen. So waren einige etwa sehr zielstrebig und organisiert ("Ich will ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Den heutigen Tag habe ich mir wieder einmal frei genommen, um eine Fortbildung zu besuchen: <a href="http://www.tu-braunschweig.de/khn/veranstaltungen/veranstaltungsinfos?id=1138">Motivation für Lehren und Lernen</a>. Es war wirklich spannend, die Lernbiografie der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer kennenzulernen, etwas über ihre Motivation zu erfahren und das mit der eigenen abzugleichen. So waren einige etwa sehr zielstrebig und organisiert (&#8220;Ich will dieses und jenes erreichen, dafür mache ich jetzt das und dann das.&#8221;) und andere eher explorativ: &#8220;Das könnte interessant sein, das macht mir Spaß, das mache ich jetzt erst einmal.&#8221; Was die Lehre anbelangt, wurde als Motivation mehrfach genannt, dass es sich um eine edle Aufgabe handele, die Freude bereite und zur eigenen Weiterentwicklung beitrage.</p>
<p>Zum Thema passte zudem eine Dokumentation, die gestern auf Phoenix wiederholt wurde und auch online zu haben ist: <a href="http://www.37grad.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,8184303,00.html">Immer mit Herzblut &#8211; Lehrer &#8211; Mehr als ein Job</a>. Ein Berufsanfänger an einem Hamburger Gymnasium wurde ein Jahr lang begleitet, und er berichtet von seinen Erfahrungen: <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/04/23/statements-zur-lehrerbildung/">Sein Studium hätte ihn kaum auf das vorbereitet, was ihn tatsächlich erwartet hat</a>. Aber er ist engagiert bei der Sache.<br />
Eine ganze Ecke schwieriger scheint es an einer berufsbildenden Schule in Hildesheim zu sein, wo eine Lehrerin sich seit 30 Jahren für die Schülerinnen und Schüler ins Zeug legt, damit sie ihren Abschluss bekommen &#8211; nicht immer ohne Frust, aber stets motiviert. Kämpferisch. Mit Herzblut. Das hat mich wirklich bewegt.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=870&amp;md5=af5563a0554a0a18f42860589d0dcf56" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Coworking an der Uni</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Apr 2011 13:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vielleicht ist es nur ein Hype, aber in letzter Zeit sprießen immer mehr sogenannte Coworking-Spaces aus dem Boden; der bekannteste Vertreter in Deutschland dürfte das betahaus in Berlin sein.

Solche Coworking-Spaces stellen Freiberuflern verschiedene Arbeitsplätze und Besprechungsräume sowie die notwendige Infrastruktur wie Netzwerkzugang, Drucker, usw. zur Verfügung, die sie flexibel mieten können. Darüber hinaus wird oft ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht ist es nur ein Hype, aber in letzter Zeit sprießen immer mehr sogenannte <a title="Coworking-Space" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coworking#Coworking_Spaces">Coworking-Spaces</a> aus dem Boden; der bekannteste Vertreter in Deutschland dürfte das <a title="Beta-Haus" href="http://www.betahaus.de/">betahaus</a> in Berlin sein.</p>
<p>Solche Coworking-Spaces stellen Freiberuflern verschiedene Arbeitsplätze und Besprechungsräume sowie die notwendige Infrastruktur wie Netzwerkzugang, Drucker, usw. zur Verfügung, die sie flexibel mieten können. Darüber hinaus wird oft einfacher Zugang zu Kaffee und <a title="Club-Mate" href="http://www.google.de/url?sa=t&amp;source=web&amp;cd=1&amp;ved=0CBwQFjAA&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.club-mate.de%2F&amp;ei=fci2TfbpB4P1sgbfxrjIDQ&amp;usg=AFQjCNHtaij88HXKPITGCYjcNC2vFVlhgA">Club-Mate</a> angeboten :-) Coworking-Spaces bieten die Möglichkeit, unkompliziert neue Kontakte zu knüpfen, sich über die eigenen Ideen und Projekte auszutauschen und neue anzustoßen. Es entsteht eine kreative, potenziell interdisziplinäre Umgebung, welche die eigene Arbeit bereichern kann und auch gezielt für Open Innovation genutzt werden könnte.</p>
<p>Mit kam vor einer Weile die Idee, auch an der Uni solche Coworking-Spaces für Studierende einzurichten,  die für eigene Projekte wie Abschlussarbeiten, Softwareentwicklung oder gar eine Unternehmensgründung genutzt werden können. Zwar gibt es bereits Arbeitsplätze in der Bibliothek oder in Computerräumen, doch sind diese rar und kaum für den Austausch untereinander ausgelegt. Die Coworking-Spaces sollten allerdings auch mehr sein, als eine uninahe Gelegenheit, seine Hausaufgaben zu erledigen oder Zeit zwischen zwei Veranstaltungen totzuschlagen. Außerdem: &#8220;Bezahlt&#8221; werden soll nicht in barer Münze, sondern anders &#8211; vielleicht mit der Vorstellung des Projektes im Rahmen einer Vorlesung oder so.</p>
<p style="text-align: left;">Um ein möglichst praxisnahes Konzept zu erhalten, würde ich das über die Vergabe von Abschluss-Arbeiten realisieren wollen &#8211; schließlich sind Studierende die Zielgruppe und thematisch passt das prima in den Bereich des Lehrstuhls, an dem ich arbeite &#8211; der heißt zwar nicht <em>Unternehmensführung</em>, aber das steckt da drin. Ein paar ausführlichere Gedanken habe ich mir <a title="Coworking an der Uni" href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/Coworking_an_der_Uni">auf meiner Wikiversity-Seite</a> gemacht.</p>
<p>Aber: Vielleicht taugt die Idee auch nichts? Vielleicht doch, aber das gibt es schon irgendwo? Oder ihr habt sonst einfach coole Anregungen? Dann ab damit in den Kommentarbereich hier im Blog oder auf die <a title="Coworking an der Uni" href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/Coworking_an_der_Uni">Wikiversity-Seite</a>.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=858&amp;md5=48b6b212c266ddf2f63642fd4a001695" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Touristenmetapher &#8211; ein Versuch</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/03/13/die-touristenmetapher-ein-versuch/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 12:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei einer frühstückstischphilosophischen Diskussionen zwischen @adahlma und mir kamen wir auf die Idee der Touristenmetapher, mit der man einen Lernprozess über einen längeren Zeitraum veranschaulichen kann.

Als Tourist kommt man in eine fremde Stadt mit zahlreichen Attraktionen, wie in Berlin vielleicht das Brandenburger Tor oder der Gendarmenmarkt. Die erkundet man vielleicht auf einer Busrundfahrt, bei der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer <em>frühstückstischphilosophischen Diskussionen</em> zwischen <a title="@adahlma" href="http://twitter.com/adahlma" target="_blank">@adahlma</a> und mir kamen wir auf die Idee der <em>Touristenmetapher</em>, mit der man einen Lernprozess über einen längeren Zeitraum veranschaulichen kann.</p>
<p>Als Tourist kommt man in eine fremde Stadt mit zahlreichen Attraktionen, wie in Berlin vielleicht das Brandenburger Tor oder der Gendarmenmarkt. Die erkundet man vielleicht auf einer Busrundfahrt, bei der ein Fremdenführer ein paar Sätze über diese oder jene Station verliert und mit ein paar spannenden oder witzigen Anekdoten anreichert. Das entspräche in etwa dem Prinzip Vorlesung, bei der man einen Überblick über ein Gebiet erhält. An einigen Sehenswürdigkeiten könnte man einen Halt einlegen und sie genauer betrachten, eine Führung mitmachen und Details erfahren. Das entspräche dann vielleicht einem Seminar.</p>
<p>Der Knackpunkt ist dabei, und das haben wir beide festfestellt, dass man erst nach einem längeren Zeitraum auch selbständig von einer Attraktion zur anderen findet; es dauert eine ganze Weile, bis man Zusammenhänge tatsächlich begreift. Dafür muss man sich schlicht eine Weile in einer Stadt aufhalten. Genau diese Erfahrung habe ich selbst gemacht, als ich in Berlin wohnte: Plötztlich ging mir auf, wie man vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt kommt. Andere Orte, an denen ich zuvor schon gewesen war, erkannte ich wieder und konnte sie einsortieren. In meinem Kopf entstand so etwas wie ein Stadtplan, auf dem weiße Flecken nach und nach durch Einträge ersetzt wurden. Genauso hat es in höheren Semestern erst Klick gemacht zu einigen Dingen, die in Einführungsveranstaltungen dran waren.</p>
<p>Wenn man also nur auf Bustouren setzt, kommt man sicher auch irgendwann von A nach B, allerdings nur über die großen Straßen. Warum sich nicht einfach einen Stadtplan schnappen und auf eigene Faust Schleichwege erkunden, auf denen man dann sicher die eine oder andere Sache entdeckt, die auch ganz spannend ist? Dann kennt man darüber hinaus auch Alternativrouten zum Ziel, falls eine wegen einer Baustelle gesperrt sein sollte und man sonst nicht weiterkommt.</p>
<p>Was sagt uns das? Tourist sein allein genügt nicht, um sich wirklich gut in einer Stadt zurecht zu finden. Das können Einheimische besser. Andererseits, auch das haben wir festgestellt, wissen Touristen oft viel mehr über die Sehenswürdigkeiten einer Stadt als deren Bewohner selbst. Experten auf der einen Seite, Generalisten auf der anderen.</p>
<p>Was sagt uns das noch? Bustouren und Führungen sind ganz nett, man lernt auch etwas dabei. Wenn man aber irgendwo in der Stadt ausgesetzt wird und nun allein den Weg zum Hotel finden soll, wird es sicher schwierig. Das <em>Problem</em> stand so nicht im Reiseführer, Lehrplan oder Skript. Da wäre es hilfreich, sich nicht nur auf das angebotene Wissen zu verlassen und das drauf zu haben, sondern eigene Erkundungen zu machen. Dazu könnte man natürlich auch elektronische Hilfsmittel benutzen, <em>Google Maps</em> etwa oder die <em>Wikipedia</em>. Prima! Aber man sollte auch daran denken, dass der Strom ausfallen kann oder die Akkuladung zur Neige geht. Aber das kennt man ja vom <a title="Blended Learning" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Integriertes_Lernen" target="_blank">Blended Learning</a>.</p>
<p>Wie auch immer man das anstellt, es kostet Zeit! Nicht einen Monat, nicht ein Semester, sondern vielleicht das gesamte Studium und wahrscheinlich sogar darüber hinaus. Als Lernender sollte man daher nicht gleich verzweifeln, wenn ein Gebiet so unüberschaubar groß vorkommt und man gar nichts zu verstehen scheint. Nicht aufgeben. Als Lehrender sollte man im Gegenzug auch Geduld haben und nicht erwarten, dass jemand in kurzer Zeit denselben Überblick hat wie man selbst &#8211; die sind nicht gleich alle doof oder lernunwillig. Statt nur Führungen anzubieten kann es zudem nicht schaden, das selbständige Auskundschaften der Umgebung anzuregen &#8211; das geht aber sicher nicht nach dem Motto: &#8220;Hier ist der Stadtplan, seht zu!&#8221;</p>
<p>Spektakulär ist diese Metapher nicht, sicher ist auch schon einmal jemand darauf gekommen. Aber ich finde, man kann recht viel damit anfangen und sie sicher auch (im Kommentarbereich?) erweitern.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=786&amp;md5=e8dda7193b738e9f7391b303d1f35c03" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Was ist eigentlich Mathematik?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/08/04/was-ist-eigentlich-mathematik/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mathematik]]></category>
		<category><![CDATA[Matlab]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer mich kennt, der weiß, dass ich in meiner Freizeit Mathematik an der FernUni in Hagen studiere - und halten mich deshalb vielleicht für ein bisschen seltsam. Mathematik! Dieses Fach, das in der Schule niemand zu mögen scheint. Aber lernt man in der Schule überhaupt Mathematik? Michael Gieding schreibt dazu in einem Kommentar in ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mich kennt, der weiß, dass ich in meiner Freizeit Mathematik an der FernUni in Hagen studiere &#8211; und halten mich deshalb vielleicht für ein bisschen seltsam. Mathematik! Dieses Fach, das in der Schule niemand zu mögen scheint. Aber lernt man in der Schule überhaupt Mathematik? <a href="http://www.ph-heidelberg.de/wp/gieding/" target="_blank">Michael Gieding</a> schreibt dazu in einem Kommentar in <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2010/07/30/sprosse-um-sprosse/" target="_blank">Christan Spannagels Blog</a>: &#8220;Mathematik, so scheint es mir, wird vor allem als ein Werkzeug angesehen. Dementsprechend unterrichten wir Mathematik vor allem in Form von Rezepten. Gib mir einen Algorithmus und ich werde ihn anwenden.&#8221; Die meisten setzen daher wahrscheinlich Mathematik mit Rechnen gleich. Wenn das nicht ausreicht, was denn dann?</p>
<p>Eine <a href="http://www.zeit.de/campus/2010/04/sprechstunde" target="_blank">Antwort von Günter Ziegler</a> fand ich recht treffend: Ich kann Ihnen nicht definieren, was Mathematik ist, aber ich erkenne sie, wenn ich sie sehe (Zitat sinngemäß übernommen). OK, das stellt jetzt gar nicht zufrieden, oder? Wie komme ich nun bloß aus der Nummer wieder raus? Hmm, ich erzähle einfach mal, was mir bisher im Mathematikstudium so alles untergekommen ist!</p>
<ul>
<li><strong>Lesen:</strong> Lesen muss ich gerade als Fernstudent natürlich eine ganze Menge, allen voran die Kursunterlagen. Dazu kommen aber auch Bücher rund um Mathematik, darunter <a href="http://www.amazon.de/Poincar%C3%A9s-Vermutung-Geschichte-mathematischen-Abenteuers/dp/3100540204" target="_blank">nicht nur Lehrbücher</a>. Einige (wissenschaftliche) Artikel waren auch dabei als Grundlage für eigene Seminararbeiten.</li>
<li><strong>Zuhören:</strong> Ist bei mir zwar ein Fernstudium, aber es gibt auch Präsenzveranstaltungen, bei denen Sachverhalte erklärt werden.</li>
<li><strong>Schreiben:</strong> Die Seminararbeiten habe ich ja eben erwähnt &#8211; und wer in meine zwei bisherigen reinschaut (<a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/Sitzverteilungen-090511-OLT.pdf">Sitzverteilungen</a> und <a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/Cross_Dissolve_without_Cross_Fade-100211-OLT.pdf">Cross Dissolve without Cross Fade</a>), wird feststellen, dass ich da fast gar nicht gerechnet habe. Außerdem kann man sehen, dass Mathematik nicht bloß reine Theorie ist, sondern in der Praxis in ganz unterschiedlichen Bereichen benutzt wird.</li>
<li><strong>Vortragen und Diskutieren</strong>: Bei den Seminarveranstaltungen haben wir unsere eigenen Arbeiten vorgestellt, im Anschluss diskutiert und uns ausgetauscht.</li>
<li><strong>Zeichnen und Programmieren:</strong> Um Sachverhalte darzustellen, kann man sich mit Zeichnungen behelfen (gerade in der Geometrie) oder Programme schreiben &#8211; oder beides. Wenn man beispielsweise die Oberfläche eines Planeten als eine mathematische Funktion modelliert und sich überlegt, welche Stellen ein rotierender Laser als Lichtquelle bei einem bestimmten Winkel bestreicht, kann man das in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matlab" target="_blank">Matlab</a> programmieren und zeichnen (lassen):</li>
</ul>
<div id="attachment_429" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/lichtstrahl_oberflaeche1.png"><img class="size-medium wp-image-429" title="lichtstrahl_oberflaeche" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/08/lichtstrahl_oberflaeche1-300x214.png" alt="Weg eines Lichtstrahls auf einer Oberfläche" width="300" height="214" /></a><p class="wp-caption-text">Weg eines Lichtstrahls auf einer Oberfläche</p></div>
<ul>
<li><del datetime="2010-08-06T08:11:04+00:00"><strong>Auswendig lernen</strong></del><strong>Dinge verinnerlichen</strong><strong>:</strong> Es gibt auch in der Mathematik Dinge, die muss man einfach <del datetime="2010-08-06T08:11:04+00:00">auswendig wissen</del>verinnerlichen; spezielle Definitionen zum Beispiel, sonst kann man damit nicht arbeiten. Wenn man Mathematik nur anwenden möchte, genügt je nach Sichtweise auch das Auswendiglernen.</li>
<li><strong>Klausuren schreiben:</strong> Da erübrigt sich ein Kommentar.</li>
</ul>
<p>Na gut, ein bisschen habe ich geschummelt &#8211; das klingt ja alles nach einem ganz &#8220;normalen&#8221; Fach. Stimmt! Kommen wir nun also zum eher Speziellen.</p>
<p>Die Mathematik, so denke ich, dreht sich zum Großteil um das Beweisen. Man stellt eine Hypothese auf (oder bekommt eine solche vorgesetzt) und beweist oder widerlegt sie dann eindeutig &#8211; oder findet heraus, dass das Problem vielleicht unentscheidbar ist, aber auch das eindeutig. Das kann wirklich schwierig sein! Es gibt verschiedene Beweisverfahren, die man ausprobieren kann. Es gibt verschiedene Wege, die man beschreiten kann. Und man rennt immer wieder in Sackgassen und läuft ein paar Schritte zurück. Manchmal kann man sich elegante Brücken bauen und so Zeit sparen. Manchmal bekommt man eine gute Idee, wenn man sich Dinge aufzeichnet. Manchmal kann man mit Software einige Dinge beschleunigen. Was am besten funktioniert, weiß man vorher aber nicht. Am Ende schließlich zu einem Ergebnis zu kommen, das mutet daher schon wie eine Kunst an, die erlernt und eingeübt werden muss. Einige Probleme sind scheinbar ganz einfach und haben sich dennoch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_fermatscher_Satz" target="_blank">jahrhundertelang einer Lösung entzogen</a>, manche <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Riemannsche_Vermutung" target="_blank">tun das heute noch</a>.</p>
<p>Rechnen, ja, tatsächlich ist rechnen auch mitunter dabei &#8211; immer dann, wenn man tatsächlich die abstrakten Dinge einmal &#8220;konkret&#8221; prüfen kann. Und dafür lässt sich dann durchaus auf fertigte Algorithmen zurückgreifen &#8211; die eigentliche Mathematik steckt aber darin, solche Rechenschemata oder Formeln überhaupt erst zu finden!</p>
<p>Das ist Mathematik für mich, so wie ich sie kennen und mögen gelernt habe &#8211; allerdings wirklich selten in der Schule. Was ist für euch Mathematik?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=423&amp;md5=97ade66c6041ea9d4565e2afff6b02af" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Wettbewerb: Öffentliche Seminare im Web 2.0</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/06/02/der-wettbewerb-offentliche-seminare-im-web-2-0/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 10:34:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Mediennutzungskompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Mitte April läuft bei uns an der Uni unter dem Titel "Gemeinsam einsam, oder wie?" ein öffentliches Seminar. Eine der Grundideen dahinter wird in dem kurzen Video unten verdeutlicht. Wenn ihr die gut findet, würde es mich freuen, wenn ihr beim Wettbewerb "Campusemerge 2010" dafür abstimmt. Man muss sich zwar anmelden, damit man ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte April läuft bei uns an der Uni unter dem Titel &#8220;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10" target="_blank">Gemeinsam einsam, oder wie?</a>&#8221; ein öffentliches Seminar. Eine der Grundideen dahinter wird in dem kurzen Video unten verdeutlicht. Wenn ihr die gut findet, würde es mich freuen, wenn ihr <a href="http://www.campusemerge.de/index.php?id=2620" target="_blank">beim Wettbewerb &#8220;Campusemerge 2010&#8243; dafür abstimmt</a>. Man muss sich zwar anmelden, damit man teilnehmen darf, aber dafür nimmt man auch automatisch an der Verlosung eines iPad teil &#8211; für diejenigen, <a href="http://www.olivertacke.de/2010/01/30/wofur-braucht-die-welt-das-ipad/">die damit etwas anfangen können</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/l3iRO0adLok&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/l3iRO0adLok&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;hd=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=323&amp;md5=4a5964f76c704d08f5037c37f1982503" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Gemeinsam einsam, oder wie?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/04/25/gemeinsam-einsam-oder-wie/</link>
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		<pubDate>Sun, 25 Apr 2010 13:03:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Motto "Gemeinsam einsam, oder wie?" habe ich vorgestern ein Seminar zum Thema Teams gestartet. Es handelt sich dabei um eine Neugestaltung der bisherigen Vorgehensweise, der ich verschiedene Ideen zugrunde lege:

	Teamarbeit gilt als wichtig, dann sollte man doch im Studium auch im Team arbeiten.
	Zusammenarbeit beim Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten wird immer wichtiger, dann sollte ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto &#8220;Gemeinsam einsam, oder wie?&#8221; habe ich vorgestern ein Seminar zum Thema Teams gestartet. Es handelt sich dabei um eine Neugestaltung der bisherigen Vorgehensweise, der ich verschiedene Ideen zugrunde lege:</p>
<ul>
<li>Teamarbeit gilt als wichtig, dann sollte man doch im Studium auch im Team arbeiten.</li>
<li>Zusammenarbeit beim Erstellen wissenschaftlicher Arbeiten wird immer wichtiger, dann sollte man Seminararbeiten doch auch im Team verfassen.</li>
<li>Das Web 2.0 durchdringt die Gesellschaft immer stärker, dann sollte man dessen Nutzung doch auch mal praktisch einbinden und die Arbeit damit üben.</li>
<li>Theorie und Praxis sollen verknüpft sein, probieren wir anhand möglichst plastischer und moderner Themen.</li>
<li>Öffentliche Wissenschaft eröffnet viele Chancen, dann sollte man die auch ergreifen.</li>
<li>Forschendes Lernen ist nötig und möglich, na, dann machen wir&#8217;s doch!</li>
</ul>
<p>Welche Ziele möchte ich letzlich erreichen? Nach der Teilnahme am Seminar sollen die Grundlagen des selbstständigen wissenschaftlichen Arbeitens beherrscht werden, man soll das Arbeiten im Team erfahren haben und zudem sollen Wikis als brauchbares Werkzeug zur gemeinsamen Konstruktion von Wissen vorgestellt werden.</p>
<p>Als Konsequenz gibt es keine Einzelarbeiten, sondern sie müssen stets in einer Gruppe verfasst werden. Außerdem erwarte ich keine Abgabe der  Seminararbeiten in Papierform, sondern sie entstehen öffentlich in einem Wiki &#8211; Interaktion mit der Welt ist gewünscht. Themenvorschläge habe ich gemacht &#8211; einige eher theoretisch angelegt, andere eher praktischer Natur &#8211; eigene dürfen jedoch ebenso eingebracht werden. Außerdem wird nicht vorgegeben, welche Fragen konkret beantwortet werden müssen. Die Studierenden erarbeiten diese gemeinsam im Team und ergründen selbstständig (jedoch bei Bedarf mit meiner Unterstützung), mit welchen Methoden sie ihre Fragen beantworten möchten. Einzig bei der Darstellung der Ergebnisse werden einige Vorgaben gemacht, um eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen und an aktuelle Gepflogenheiten im praktischen Wissenschaftsbetrieb heranzuführen. Die Ausarbeitung wird von einigen Präsenzveranstaltungen begleitet und die Ergebnisse in Form eines &#8220;Lernen-durch-Lehren&#8221;-isierten Infomarkts weitergegeben, eventuell zusätzlich durch eine öffentliche Ausstellung.</p>
<p>So weit der Plan, den ihr ausführlicher auch auf der <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10" target="_blank">Wiki-Seite zum Kurs</a> nachlesen könnt. Welche Meinung habt ihr dazu? Könntet ihr euch vorstellen, das auch so zu machen? Habe ich vielleicht irgend etwas nicht bedacht, was mir wirklich Probleme bereiten könnte?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>Köpfe der Wissenschaft selbst gemacht</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/02/16/kopfe-der-wissenschaft-selbst-gemacht/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 17:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft ist es im Studium so, dass man über viele große Namen stolpert: In der Mathematik hat jeder schon von Carl Friedrich Gauß oder Leonhard Euler gehört, in der Betriebswirtschaftslehre von Frederick Taylor oder Henri Fayol. In der Regel weiß man auch noch (halbwegs), was sich diese Leute haben einfallen lassen. Aber was haben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft ist es im Studium so, dass man über viele große Namen stolpert: In der Mathematik hat jeder schon von Carl Friedrich Gauß oder Leonhard Euler gehört, in der Betriebswirtschaftslehre von Frederick Taylor oder Henri Fayol. In der Regel weiß man auch noch (halbwegs), was sich diese Leute haben einfallen lassen. Aber was haben sie erlebt? Wie sind sie aufgewachsen? Welche Schicksale haben sie ereilt? Das ist mitunter nicht nur spannend, sondern kann dem einen oder anderen auch dabei helfen, Theorien und Gedanken besser einzuordnen und zu verstehen.</p>
<div id="attachment_210" class="wp-caption alignright" style="width: 204px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/02/Koepfe_der_Unternehmensfuehrung.jpg"><img class="size-medium wp-image-210" title="Koepfe_der_Unternehmensfuehrung" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/02/Koepfe_der_Unternehmensfuehrung-194x300.jpg" alt="Köpfe der Unternehmensführung" width="194" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Köpfe der Unternehmensführung</p></div>
<p>Wie schön wäre es da, gäbe es zu jeder Veranstaltung das passende Buch mit Hintergrundinformationen. Glücklicherweise gibt es die Wikipedia, und die erlaubt es seit rund einem Jahr, sich aus den Beiträgen <a title="Bücher aus der Wikipedia erstellen" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:Buchfunktion" target="_blank">individuelle Bücher zusammenzustellen</a>. Man sammelt einfach die gewünschten Artikel in einem Inhaltsverzeichnis, arrangiert sie nach Wunsch und lädt das fertige Werk dann kostenlos als PDF-Datei herunter &#8211; oder, viel schöner, bestellt es gleich als gedrucktes Buch. Zu den Vorlesungen meines Chefs an der TU Braunschweig habe ich beispielsweise das Buch &#8220;<a title="Köpfe der Unternehmensführung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Bücher/Köpfe_der_Unternehmensführung" target="_blank">Köpfe der Unternehmensführung</a>&#8221; zusammengestellt, das  sich jeder Interessierte anschauen und beschaffen kann.</p>
<p>Natürlich wird man auch auf Personen stoßen, die man gerne aufnehmen würde, zu denen man aber kaum etwas oder gar nichts in der Wikipedia findet &#8211; wenn das nicht nach einem studentischen Projekt schreit&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=209&amp;md5=28b878c7841bd99f07f377b4309d78dd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wer ist eigentlich verantwortlich für erfolgreiches Studieren?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/09/02/wer-ist-eigentlich-verantwortlich-fur-erfolgreiches-studieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 21:25:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA["I can only show you the door. You're the one that has to walk through it."
Morpheus/The Matrix
Wer ist eigentlich verantwortlich dafür, ob ein Studium erfolgreich verläuft oder nicht? Der Student? Der Dozent? Die Uni, die Regierung oder gar die Gesellschaft? Fangen wir damit an, was in Hörsäalen oder Studentenbuden vor sich geht.

Einige Professoren halten ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8220;I can only show you the door. You&#8217;re the one that has to walk through it.&#8221;<br />
<em>Morpheus/The Matrix</em></p></blockquote>
<p>Wer ist eigentlich verantwortlich dafür, ob ein Studium erfolgreich verläuft oder nicht? Der Student? Der Dozent? Die Uni, die Regierung oder gar die Gesellschaft? Fangen wir damit an, was in Hörsäalen oder Studentenbuden vor sich geht.</p>
<p>Einige Professoren halten es möglicherweise mit Goethes Faust: &#8220;Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen!&#8221; Der Erfolg des Studiums hänge einzig und allein vom Verhalten der Studenten ab. Wenn die sich nur anstrengen und fleißig sind, dann wird schon alles gelingen. Anders herum: Wenn es nicht klappt, wurde wohl von den Lernenden zu wenig geleistet, oder sie sind einfach intellektuell nicht in der Lage mitzuhalten.</p>
<p>Und was meinen die Studenten? Vielleicht nach Klausuren? Möglicherweise: &#8220;Das hatten wir aber gar nicht in der Vorlesung!&#8221; Der Dozent habe einfach schlecht erklärt. Das Skript sei unvollständig gewesen, man hätte ja noch anderswo nachschlagen und sich selbst Gedanken machen müssen, wie das funktionieren könnte.</p>
<p>Weder das eine noch das andere Extrem finde ich sonderlich überzeugend. Ziel eines Studiums sollte es meiner Meinung nach sein, selbständig und eigenverantwortlich lernen zu können. Dafür müssen Studenten sich in der Tat anstrengen! Sich lediglich Tag für Tag passiv in Vorlesungen zu setzen, ist nicht genug. Gegen Ende des Semesters bloß die gelieferten Unterlagen auswendig zu lernen, dürfte auch nicht die beste Strategie sein. Studieren heißt übersetzt aus dem Lateinischen nicht umsonst &#8220;sich um etwas bemühen&#8221;.</p>
<p>Das soll aber nicht heißen, dass ein Student allein verantwortlich ist für sein Fortkommen. Dozenten müssen dazu den nötigen Schubs geben, wenn er nötig ist, und sich auch Gedanken machen, wie das am besten funktioniert. Bloß ihr Vorlesungsprogramm abzuspulen, ist wenig hilfreich. Sie müssen zum Lernen ermutigen oder &#8211; wenn sie das können &#8211; dazu inspirieren. Die Studenten müssen lernen wollen, von sich aus (intrinsisch) motiviert sein und nicht von außen durch Anreize oder Kontrolle dazu gebracht werden. Der Neurobiologe Gerald Hüther spricht in diesem Zusammenhang davon, dass andere (extrinsisch) zu motivieren &#8220;hirntechnischer Unsinn&#8221; sei, weil dies nicht zur Selbstverantwortung und Selbstgestaltung führe, sondern allenfalls Dressurleistungen erzeuge. Man passe sich nur den Wünschen und Anordnungen des Dompteurs an. Aufgabe eines Dozenten kann es also nur sein, das Interesse zu wecken statt auf Belohnung oder Bestrafung zu setzen &#8211; er muss die Tür zeigen. Aufgabe der Studierenden muss es sein, durch diese Tür zu gehen, sich selbst weiterzuentwickeln.</p>
<p>Anstrengung ist also eine notwendige Bedingung für selbst erzielten Erfolg, aber ist es auch eine hinreichende? Wer das Buch &#8220;Überflieger&#8221; von Malcolm Gladwell gelesen hat, wird dies sicher verneinen. Er schildert darin, wie viele weitere Faktoren das Fortkommen unterstützen oder behindern können: kulturelle und soziale Herkunft, aber ebenso &#8211; so komisch das ohne Erläuterung klingen mag &#8211; Geburtstag, Geburtsjahr, Länge der Semesterferien und natürlich Glück. Die Rahmenbedingungen des Studiums können demnach sehr wohl Einfluss auf den Erfolg haben. Für bedeutsamer als Debatten um die Art der Abschlüsse oder die Ausstattung von Hochschulen halte ich aber das, was vor Ort geschieht: Das Lehren und Lernen an sich &#8211; und dafür tragen Studenten und Dozenten gleichermaßen die Verantwortung.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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