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	<title>olivertacke.de &#187; Lernen</title>
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		<title>Neue Lust, neuer Frust</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Sep 2011 09:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BarCamp]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich das Corporate Learning Camp in Darmstadt besucht. Heute, von der doch gefühlten Erschöpfung wieder erholt, berichte ich ein wenig darüber. Aus Lust und Laune einfach mal rückwärts.

Fazit

Hat Spaß gemacht! Habe viele bekannte Gesichter getroffen und neue kennengelernt, die Mittagspause statt zu essen mit Gesprächen verbracht. Ganz herzlichen Dank an Karl-Heinz Pape ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich das Corporate Learning Camp in Darmstadt besucht. Heute, von der doch gefühlten Erschöpfung wieder erholt, berichte ich ein wenig darüber. Aus Lust und Laune einfach mal rückwärts.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Hat Spaß gemacht! Habe viele bekannte Gesichter getroffen und neue kennengelernt, die Mittagspause statt zu essen mit Gesprächen verbracht. Ganz herzlichen Dank an <a href="http://khpape.wordpress.com/">Karl-Heinz Pape</a> und den Rest des Organisations-Teams!</p>
<p><strong>The Flipped Classroom</strong></p>
<p>In einer der letzten Sessions haben <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:Cspannagel">Christian Spannagel</a> und ich spontan eine Session zum Thema <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/08/07/die-umgedrehte-mathematikvorlesung/">Flipped Classroom</a> angeboten. Hauptsächlich Christian hat vorgestellt, wie man mit Hilfe des Internets mit seinen vielen Formaten (Texte, Videos, interaktive Inhalte) die Stoffaneignung vor den Unterricht verlagern kann, im Unterricht damit arbeitet und eine nachträgliche Beschäftigung nicht ausgeschlossen ist. Normalerweise ist es ja vermutlich eher so, dass Vorbereitung die Ausnahme darstellt, der Lehrende in einer Veranstaltung Stoff präsentiert, der dann als Hausaufgabe vertieft werden soll.</p>
<p>Da das Internet hier den rationalisierbaren <em>Commodity</em>-Anteil übernimmt und der Lehrende tatsächlich die <em>Premium</em>-Leistung erbringen muss &#8211; es ist ja viel schwieriger, wenn ich nicht nur Stoff vorlese &#8211; passt das recht gut dazu, was <a href="http://www.omnisophie.com/">Gunter Dueck</a> unter dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Optk-gYgFo8">Ende der Kreidezeit</a> und dem Internet als Gesellschaftsbetriebssystem fasst. Seine Thesen wollte ich daher als Einleitung benutzen, aber das ging gehörig in die Hose. Wohl etwas überheblich hatte ich gedacht: &#8220;Hast du ja alles gelesen, wird schon klappen.&#8221; Wirklich vorbereitet hatte ich nichts, und als ich dann auch noch etwas unsanft von einem Teilnehmer darauf gestoßen wurde, brachte mich das zusätzlich aus dem Tritt und ich suchte die Flucht in einer abrupten Abkürzung des Gesagten. Lerneffekt für mich: Ich kann nicht spontan und schick fremde Inhalte wiedergeben. Dran arbeiten.</p>
<p><strong>LdL in der betrieblichen Weiterbildung?</strong></p>
<p>Ich möchte bei meiner Doktorarbeit versuchen, keine theorieüberladene praxisferne Arbeit abzuliefern und habe daher als frühzeitige Rückkopplung ganz kurz <a href="http://www.olivertacke.de/tag/ldl/">LdL</a> und meine Idee vorgestellt, das Konzept auf seine Tauglichkeit für die betriebliche Weiterbildung zu untersuchen. Das hatte ich vorbereitet bzw. da stecke ich tief im Thema drin, hier hatte ich das oben geschilderte Problem nicht.</p>
<p>Der empirische Teil steht noch aus, aber leider wurde meine Skepsis bestätigt, die sich zwischenzeitlich bei mir eingestellt hat. Auch die Praktiker sahen in LdL trotz einiger organisatorischer Klärungswürdigkeiten ein schönes Konzept, um nicht nur Fachwissen aufzubauen, sondern auch die vielbeschworenen sozialen Fähigkeiten zu trainieren. Der Unternehmenskontext scheint aber schlicht keinen Raum dafür zu lassen: Zeit und Geld setzen Grenzen. Jetzt könnte man beschwichtigen und sagen, Unternehmen müssten aber künftig mehr Ressourcen für die <a href="http://www.olivertacke.de/2011/09/04/professionelle-intelligenz/">Professionalisierung der Mitarbeiter</a> bereitstellen, oder wenn diese und jene in der Realität eher unwahrscheinlichen Voraussetzungen gälten, würde es klappen. Aber das machte eher den Eindruck: &#8220;Wenn jetzt die Luftfeuchtigkeit im Raum anders wäre, hätte das Experiment aber geklappt.&#8221; Oder: &#8220;Das Modell gilt, wenn man vom <em>homo oeconomicus</em> ausgeht.&#8221;</p>
<p>Bei mir stellt sich daher gerade ganz schön Frust ein. Natürlich hätte ich gerne einen potenziellen Nutzen für die Weiterbildung herausgestellt, etwas beigetragen. Es sieht allerdings gerade eher so aus, als ob ich nun darauf hinarbeite, meine ursprüngliche Idee selbst zu zerlegen. Das tut weh. Erkenntnistheoretisch mag das einen Wert haben, die Falsifizierung einer (wenn auch unbedeutenden) These ist ja erwünscht, aber ich erschaffe nichts. Forschung hat hier etwas Zerstörerisches an sich. Wenn man dann auch noch künstlich unter Zeitdruck gesetzt wird, der die Qualität der Arbeit zwangsläufig beeinflussen wird, macht das keinen Spaß. Wenn man dann auch noch in dem Umfeld nicht glücklich ist, in das man tagein tagaus eingebunden ist, wird die Arbeit zur Tortur. Ich weiß wirklich gerade nicht, ob ich das tatsächlich will.</p>
<p><strong>Soziale Fähigkeiten online lernen?</strong></p>
<p>Die für mich spannendste Session wurde von <a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/2011/09/11/clc11-eine-kleine-nachlese/">Monika König</a> und Michael Simon geleitet. Sie kreiste um die Frage, ob man online soziale Fähigkeiten erlernen könne. Eine sehr schöne Zusammenfassung gibt es schon bei <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/">Torsten Larbig</a>. Ich ergänze daher nur ein paar Gedanken von meiner Seite.</p>
<p>Es ist sicher nur schwer möglich, ausschließlich per Online-Tests oder künstlich online arrangierten Sachverhalt das Handwerkszeug dafür zu bekommen, um in einer Situation von Angesicht von Angesicht beispielsweise einen Konflikt zu schlichten. In virtuellen Welten wäre zwar schon sehr viel möglich, das Einfangen und hochaufgelöste Abbilden von Gestik und Mimik, usw., aber das kann niemand bezahlen.</p>
<p>Ich glaube aber einerseits schon, dass man die Anlagen für solche Fähigkeiten trainieren kann, die abseits des Fachwissens wichtig sein können. Arbeitet man etwa an der Wikipedia mit, kann es  zu hitzigen Diskussionen kommen, bei der die eigene Durchsetzungsstärke auf dem Prüfstand steht. Wirkt man an Open-Source-Projekten mit, möchte man sinnstiftend arbeiten und diesen Sinn auch anderen vermitteln, usw.</p>
<p>Andererseits könnte man den konkreten Anwendungsfall berücksichtigen. Wenn sich die Arbeitswelt wandelt und man immer mehr mit Personen zusammenarbeiten muss, denen man nicht ständig gegenübersteht, wenn man beispielsweise weltweit verteilte Teams führen soll, dann kann man das vielleicht online sogar besser erlernen. Es gibt dazu ein zwar schon in die Tage gekommenes, aber immer noch interessantes <a href="http://www.ibm.com/ibm/gio/media/pdf/ibm_gio_ibv_gaming_and_leadership.pdf">Diskussionspapier von IBM</a>. Darin wird gefragt, ob Online-Rollenspieler möglicherweise viel besser verteilte Teams über das Internet leiten und führen können, schließlich sprechen sie sich tagtäglich mit anderen ab, ohne sie zu sehen, sie organisieren Quests und motivieren andere Spieler zur Hilfe, usw.</p>
<p><strong>BarCamps in der betrieblichen Weiterbildung?</strong></p>
<p>Felix Hartmann moderierte eine Session zu der Frage, ob BarCamps auch eine geeignete Lernumgebung für Unternehmen sein könnten. Wo gibt es vielleicht schon etwas in der Art? Wozu könnte ein BarCamp beitragen? Was müsste vielleicht modifiziert werden? Kurzzusammenfassung: Ähnliches gibt es schon vereinzelt, zur Ideengewinnung und Vernetzung könnte es etwas beitragen (nicht zur gezielten Fortbildung) und man müsste bestimmt die Du-Sie-Frage behandeln.</p>
<p><strong>Zertifizierung</strong></p>
<p>Die erste Session, die ich besuchte, drehte sich um das Thema Zertifizierung. Hier habe ich den Notizen von <a href="http://herrlarbig.de/2011/09/10/notizen-vom-colearncamp-clc11/">Torsten Larbig</a> aber nichts hinzuzufügen.</p>
<p><strong>Einleitung</strong></p>
<p>Wie bekomme ich nun den Bogen mit der Einleitung am Ende? Vielleicht so: nach dem BarCamp ist <a href="http://educamp.mixxt.de/">vor dem BarCamp</a>. Wir sehen uns doch<a href="http://educamp.mixxt.de/"> in Bielefeld</a>?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1140&amp;md5=6d5aff872dea6314327de8d68b46e454" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Let&#8217;s hang out for learning!</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 20:13:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Vernetzung]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen darf man Google+ testen. Und, wie fast zu erwarten war, wird recht viel Wirbel darum gemacht. Der Dienst macht einen aufgeräumten und guten ersten Eindruck, aber eigentlich ist es nur eine weitere Plattform für soziales Netzwerken im Internet, genau wie Facebook oder die VZ-Netze. Abwarten, was daraus wird. Eine Funktion finde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen darf man <em>Google+</em> testen. Und, wie fast zu erwarten war, wird recht viel Wirbel darum gemacht. Der Dienst macht einen aufgeräumten und guten ersten Eindruck, aber eigentlich ist es nur eine weitere Plattform für soziales Netzwerken im Internet, genau wie Facebook oder die VZ-Netze. Abwarten, was daraus wird. Eine Funktion finde ich allerdings besonders spannend: die <em>Hangouts</em>.</p>
<p>Ein Hangout ist erst einmal nichts weiter als eine Kombination aus Text und Videochat, zu dem man gezielt Bekannte aus seinen <em>Circles</em> oder auch öffentlich einladen kann. <em>Circles </em> sind frei und sehr einfach definierbare Bekanntenkreise, die sich individuell ansprechen lassen. Bis zu zehn Teilnehmer sind wohl in einem <em>Hangout</em> möglich. Gleichzeitig zum Quatschen kann man aber auch zusammen Videos auf <a href="http://www.youtube.com">YouTube</a> schauen. Das sieht etwa so aus wie auf dem folgenden Bildschirmfoto (mangels weiterer Teilnehmer gerade nur mit der Webcam-Aufnahme von mir und reisebedingt auch nur in schmaler Bildschirmauflösung eines Netbooks).</p>
<div id="attachment_1081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/07/google-plus-hangout.png"><img class="size-medium wp-image-1081" title="Google+ Hangout" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/07/google-plus-hangout-300x162.png" alt="Google+ Hangout mit Chatfenster und YouTube-Video" width="300" height="162" /></a><p class="wp-caption-text">Google+ Hangout mit Chatfenster und YouTube-Video</p></div>
<p>Mich bringt das auf Ideen rund um das Thema <em>Lernen</em>:</p>
<ul>
<li>Ich möchte mir einen Vortrag oder eine Vorlesung anschauen, die auf <em>YouTube</em> zu finden ist. Ich kann dann einfach spontan (oder geplant) Leute dazu einladen, mitzuschauen und mit mir darüber zu diskutieren. Wenn ich als <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/02/11/vorlesungsvideos-the-end/">Lehrender selbst Videos zur Vorbereitung auf Veranstaltungen anbiete</a>, kann ich natürlich auch vorschlagen, dass sich Lernende online zum gemeinsamen Anschauen treffen, wenn es im echten Leben nicht hinhauen sollte.</li>
<li>Wenn <em>YouTube</em> irgendwann einmal die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Youtube-bringt-Live-Streaming-1225012.html">Live-Streaming-Option</a> auf breiterer Front verfügbar macht, könnte man auf dieselbe Weise auch zusammen Konferenzen oder andere Veranstaltungen aus der Ferne besuchen.</li>
<li>Jemand möchte über das Web einen Kurs oder Ähnliches anbieten, <a href="http://jeanpol.wordpress.com">manch einer</a> nutzt <a href="http://www.senioren-lernen-online.de/joomla/index.php?option=com_content&amp;view=article&amp;id=169%3Aneu-philosophie-fuer-einsteiger&amp;Itemid=79">dafür bisher Skype</a>. Vergleichbare Möglichkeiten bekommt man auch mit den <em>Hangouts</em> von <em>Google+</em>, kann aber zusätzlich unkompliziert Videos einspielen.</li>
</ul>
<p>Keine großen Ideen, und natürlich gibt es für solche Szenarien auch professionelle Programme, die dafür besser geeignet sind (<a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,771959,00.html">vielleicht auch bald über Facebook</a>) &#8211; aber über <em>Google+</em> sind solche Funktionen grundsätzlich sofort und für jedermann kostenfrei verfügbar. Über die weiteren Möglichkeiten der Plattform kann man vielleicht gleich weitere Dinge anknüpfen.</p>
<p>Müsste man sicher genauer durchdenken und in der Praxis erproben, aber warum nicht? Hätte wirklich Lust dazu, allerdings <a href="http://www.olivertacke.de/2011/06/22/oh-science-thou-art-a-heartless-bitch/">eigentlich keine Zeit</a>. Also, wer macht das für mich und berichtet?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1080&amp;md5=f7605f5db7914cc99eb869464e914313" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tiger-Mom! Oder doch nur ein armer schwarzer Kater?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/05/27/tiger-mom-oder-doch-nur-ein-armer-schwarzer-kater/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 May 2011 10:33:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Einige Monate bin ich zwar der Debatte hinterher, aber nun habe ich Die Mutter des Erfolgs (Originaltitel: Battle Hymn of the Tiger Mother) von Amy Chua gelesen - getreu dem Ausspruch
Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst Bücher zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einige Monate bin ich zwar der <a href="http://www.phil-fak.uni-duesseldorf.de/sozwiss/bildungsforschung-und-bildungsmanagement/aktuelles/aktuelle-debatten/tigermutter-chua-erziehungsstile-in-der-diskussion/">Debatte</a> hinterher, aber nun habe ich <em>Die Mutter des Erfolgs</em> (Originaltitel: <em>Battle Hymn of the Tiger Mother</em>) von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Amy_Chua">Amy Chua</a> gelesen &#8211; getreu dem Ausspruch</p>
<blockquote><p>Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten gefallen ist, gehört meiner Meinung nach wohl die Kunst Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.</p></blockquote>
<p>von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Christoph_Lichtenberg">Georg Christoph Lichtenberg</a> aus dem 18. Jahrhundert. Worum geht es dabei?</p>
<p>Amy Chua ist die Tochter chinesischer Einwanderer in den USA und wurde sehr streng und leistungsorientiert erzogen. Es galt stets die Beste zu sein, andernfalls waren ihre Eltern nicht zufrieden und forderten mehr. Sie nutzte denselben autoritären Erziehungsstil bei ihren beiden Töchtern Sophia und Louisa. Beide wurden unter Strafandrohungen und manchmal auch folternahen Methoden (Verbot des Trinkens) zum Musizieren gezwungen und hart gedrillt, der gesamte Alltag danach ausgerichtet, haarklein vorgeschrieben, wie der Übungsablauf auszusehen habe. Bei Freundinnen übernachten, Computerspielen oder im Schultheater mitspielen? Waren nicht drin.</p>
<p>All das beruht auf verschiedenen Prämissen: Der Gedanke &#8220;wer nicht das mache, was die Eltern (oder höher Gestellte) sagen, renne unweigerlich ins Verderben&#8221; entstammt vermutlich der kulturellen Prägung des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzianismus">Konfuzianismus</a>. Die Aussage, Kinder hätten grundsätzlich keine Lust, sich anzustrengen, erinnert an die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/X-Y-Theorie">Menschenbildtheorie X</a> nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Douglas_McGregor">Douglas McGregor</a>. Woher der Gedanke &#8220;Spaß macht gar nichts, solange man nicht gut darin ist&#8221; (S. 35) stammt, wüsste ich nicht (und könnte es auch anhand vieler Beispiele widerlegen), aber er beleuchtet den Hintergrund. Nun kann man davon halten, was man will, das Vorgehen von Frau Chua scheint jedenfalls ausgehend davon konsistent zu sein und keinesfalls ein Beleg dafür, dass sie ihre Kinder nicht liebt! Sie will das aus ihrer eigenen Sicht Beste für sie &#8211; und bei sehr kulturell geprägten Themen bin ich eher zurückhaltend, wenn ich darin keine tieferen Einblicke habe.</p>
<p>Einen gewissen Erfolg kann man der Methode ja auch nicht absprechen: Beide Kinder sind überaus begabte Musikerinnen. Auch werden die exzellenten Schulnoten angeführt und als Beispiel das hervorragende Abschneiden in Multiplikationsgeschwindigkeitstest genannt. Wenn man sich das anschaut, stellt man allerdings fest: Reproduktion und fest vorgegebenen Abläufe. Auf sehr hohem Niveau zwar, aber irgendwie schimmert da der Mensch als Automat durch. Sie selbst sagt von sich: &#8220;Auch war ich keine, die von Natur aus skeptisch ist und hinterfragt; ich wollte einfach alles mitschreiben, was der Professor sagte, und auswendig lernen.&#8221; (S. 38).</p>
<p>Erlebt habe ich das schon selbst: Sieht man von einem denkbaren Sprachproblem ab, können Studierende mit asiatischem Hintergrund oft phänomenal die Stichpunkte der Vorlesungsfolien meines Chefs in den Klausuren runterbeten, allerdings scheitern sie dennoch häufig an Anwendungs- oder Transferaufgaben. Gerade vor kurzem erst hatte ich ein Gespräch mit einem Studenten asiatischer Herkunft. Seine Eltern hätten ihm immer Ziele vorgegeben, er kommt nun aber gar nicht mit der Freiheit klar, dass er selbst Ziele setzen darf und soll. Selbst eine Fragestellung für eine Abschlussarbeit zu entwickeln und zu formulieren, der er dann nachgehen kann, fiele ihm schwer.</p>
<div id="attachment_961" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/05/tigrmom_lolcatz.png"><img class="size-medium wp-image-961 " title="TIGR MOM TOLD ME 2 LERN" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/05/tigrmom_lolcatz.png" alt="TIGR MOM TOLD ME 2 LERN" width="500" height="322" /></a><p class="wp-caption-text">TIGR MOM TOLD ME 2 LERN</p></div>
<p>Was in Bezug zu dieser Problematik in der Berichterstattung häufig vernachlässigt wurde, sind die Zweifel, die Frau Chua selbst kamen und letztlich der Beweggrund für das Schreiben des Buches waren. Sie geht zwar nicht im Detail darauf ein, berichtet aber, wie ein Geigenlehrer mit einer sanften Methode erfolgreicher war als sie selbst &#8211; bei gleichen inhaltlichen Vorgaben. Als sie ihr Mathestudium abbrach, war sie selbst froh, dass ihre Eltern sie nicht quälten, sondern eine Überforderung attestierten. Der eigentliche Punkt, um den sich das Buch dreht, sind aber die Probleme mit Tochter Louisa. Zwar wurde sie eine sehr gute Violinistin, aber sie fühlte sich unverstanden und rebellierte mit der Zeit immer stärker gegen die Erziehungsmethode von Frau Chua. Als diese ihre Mutter um Rat ersuchte, erhielt sie für sie unverständlicherweise die Antwort: &#8220;Die Zeiten haben sich geändert. Und Lulu ist nicht du.&#8221; (S. 186). Davon unbeeindruckt blieb sie stur, gab jedoch zu: &#8220;In chinesischen Familien ist dieses Problem nicht vorgesehen, und ich hatte keine Lösung.&#8221; (S. 190)</p>
<p>Erst als es zu einem großen Knall kam, gab sie nach. Louisa wurde nicht weiter zum Geigespiel gezwungen und durfte stattdessen Tennis spielen, wie sie es sich gewünscht hat. Trotz fehlenden Drills durch fremde Personen hat sie sich wohl zum Erstaunen von Frau Chua zu einer passablen Tennisspielerin entwickelt, die sich selbst motiviert. Sie ist offenbar nicht weltklasse, aber hat trotzdem Spaß.</p>
<p>Was ich mit den Ausführungen nicht sagen will ist &#8220;Siehst&#8217;e, hat sie alles falsch gemacht&#8221; &#8211; das glaube ich nämlich nicht. Beim Tennislernen schien ihre Tochter die Lehrer etwa durch hohe Selbstdisziplin zu beeindrucken. Und Frau Chua hat sich vor allem sprichwörtlich den Arsch aufgerissen. Sie hat nicht nur viel gefordert, sondern auch extrem gefördert! Sie hat nicht einfach übermäßig hohe Ziele gesetzt und dann gesagt: &#8220;Sieh zu, wie du sie erreichst. Ich habe damit nichts zu tun, das ist deine Aufgabe.&#8221; Sie hat sich ebenso dafür verantwortlich gefühlt und sich reingehängt &#8211; allerdings wohl etwas zu sehr. Und das hatte unerwartete Konsequenzen, die sie selbst nicht ganz einsortieren konnte.</p>
<p>Kurzum: Das Buch lässt sich zwar oberflächlich auch als uneingeschränkter Appell für eine &#8220;chinesische&#8221; Erziehung lesen, aber auf mich macht es eher den Eindruck, als sei sie trotz anders lautender Bekundungen nicht (mehr) so ganz davon überzeugt. Therapeutisches Schreiben umschreibt es daher vielleicht eher.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=952&amp;md5=29e257793f9fa3718d262aa6e7bc52f0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Die Touristenmetapher &#8211; ein Versuch</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/03/13/die-touristenmetapher-ein-versuch/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Mar 2011 12:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehren]]></category>
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		<category><![CDATA[Touristenmetapher]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer frühstückstischphilosophischen Diskussionen zwischen @adahlma und mir kamen wir auf die Idee der Touristenmetapher, mit der man einen Lernprozess über einen längeren Zeitraum veranschaulichen kann.

Als Tourist kommt man in eine fremde Stadt mit zahlreichen Attraktionen, wie in Berlin vielleicht das Brandenburger Tor oder der Gendarmenmarkt. Die erkundet man vielleicht auf einer Busrundfahrt, bei der ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer <em>frühstückstischphilosophischen Diskussionen</em> zwischen <a title="@adahlma" href="http://twitter.com/adahlma" target="_blank">@adahlma</a> und mir kamen wir auf die Idee der <em>Touristenmetapher</em>, mit der man einen Lernprozess über einen längeren Zeitraum veranschaulichen kann.</p>
<p>Als Tourist kommt man in eine fremde Stadt mit zahlreichen Attraktionen, wie in Berlin vielleicht das Brandenburger Tor oder der Gendarmenmarkt. Die erkundet man vielleicht auf einer Busrundfahrt, bei der ein Fremdenführer ein paar Sätze über diese oder jene Station verliert und mit ein paar spannenden oder witzigen Anekdoten anreichert. Das entspräche in etwa dem Prinzip Vorlesung, bei der man einen Überblick über ein Gebiet erhält. An einigen Sehenswürdigkeiten könnte man einen Halt einlegen und sie genauer betrachten, eine Führung mitmachen und Details erfahren. Das entspräche dann vielleicht einem Seminar.</p>
<p>Der Knackpunkt ist dabei, und das haben wir beide festfestellt, dass man erst nach einem längeren Zeitraum auch selbständig von einer Attraktion zur anderen findet; es dauert eine ganze Weile, bis man Zusammenhänge tatsächlich begreift. Dafür muss man sich schlicht eine Weile in einer Stadt aufhalten. Genau diese Erfahrung habe ich selbst gemacht, als ich in Berlin wohnte: Plötztlich ging mir auf, wie man vom Brandenburger Tor zum Gendarmenmarkt kommt. Andere Orte, an denen ich zuvor schon gewesen war, erkannte ich wieder und konnte sie einsortieren. In meinem Kopf entstand so etwas wie ein Stadtplan, auf dem weiße Flecken nach und nach durch Einträge ersetzt wurden. Genauso hat es in höheren Semestern erst Klick gemacht zu einigen Dingen, die in Einführungsveranstaltungen dran waren.</p>
<p>Wenn man also nur auf Bustouren setzt, kommt man sicher auch irgendwann von A nach B, allerdings nur über die großen Straßen. Warum sich nicht einfach einen Stadtplan schnappen und auf eigene Faust Schleichwege erkunden, auf denen man dann sicher die eine oder andere Sache entdeckt, die auch ganz spannend ist? Dann kennt man darüber hinaus auch Alternativrouten zum Ziel, falls eine wegen einer Baustelle gesperrt sein sollte und man sonst nicht weiterkommt.</p>
<p>Was sagt uns das? Tourist sein allein genügt nicht, um sich wirklich gut in einer Stadt zurecht zu finden. Das können Einheimische besser. Andererseits, auch das haben wir festgestellt, wissen Touristen oft viel mehr über die Sehenswürdigkeiten einer Stadt als deren Bewohner selbst. Experten auf der einen Seite, Generalisten auf der anderen.</p>
<p>Was sagt uns das noch? Bustouren und Führungen sind ganz nett, man lernt auch etwas dabei. Wenn man aber irgendwo in der Stadt ausgesetzt wird und nun allein den Weg zum Hotel finden soll, wird es sicher schwierig. Das <em>Problem</em> stand so nicht im Reiseführer, Lehrplan oder Skript. Da wäre es hilfreich, sich nicht nur auf das angebotene Wissen zu verlassen und das drauf zu haben, sondern eigene Erkundungen zu machen. Dazu könnte man natürlich auch elektronische Hilfsmittel benutzen, <em>Google Maps</em> etwa oder die <em>Wikipedia</em>. Prima! Aber man sollte auch daran denken, dass der Strom ausfallen kann oder die Akkuladung zur Neige geht. Aber das kennt man ja vom <a title="Blended Learning" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Integriertes_Lernen" target="_blank">Blended Learning</a>.</p>
<p>Wie auch immer man das anstellt, es kostet Zeit! Nicht einen Monat, nicht ein Semester, sondern vielleicht das gesamte Studium und wahrscheinlich sogar darüber hinaus. Als Lernender sollte man daher nicht gleich verzweifeln, wenn ein Gebiet so unüberschaubar groß vorkommt und man gar nichts zu verstehen scheint. Nicht aufgeben. Als Lehrender sollte man im Gegenzug auch Geduld haben und nicht erwarten, dass jemand in kurzer Zeit denselben Überblick hat wie man selbst &#8211; die sind nicht gleich alle doof oder lernunwillig. Statt nur Führungen anzubieten kann es zudem nicht schaden, das selbständige Auskundschaften der Umgebung anzuregen &#8211; das geht aber sicher nicht nach dem Motto: &#8220;Hier ist der Stadtplan, seht zu!&#8221;</p>
<p>Spektakulär ist diese Metapher nicht, sicher ist auch schon einmal jemand darauf gekommen. Aber ich finde, man kann recht viel damit anfangen und sie sicher auch (im Kommentarbereich?) erweitern.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=786&amp;md5=e8dda7193b738e9f7391b303d1f35c03" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Wenn einer eine Reise tut, &#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>

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		<description><![CDATA[...so kann er was erzählen. Also mache ich das doch. Am Samstag bin ich nämlich ins Computerspielemuseum nach Berlin gefahren und habe mir die Ausstellung dort angesehen.

Auf rund 500 Quadratmetern finden sich zahlreiche Exponate der älteren und jüngeren Geschichte samt Kurzinformationen in Textform. Ganz verzückt war ich beispielweise, als ich einen G7000 Videopac von Philips ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;so kann er was erzählen. Also mache ich das doch. Am Samstag bin ich nämlich ins <a href="http://www.computerspielemuseum.de/" target="_blank">Computerspielemuseum</a> nach Berlin gefahren und habe mir die Ausstellung dort angesehen.</p>
<p>Auf rund 500 Quadratmetern finden sich zahlreiche Exponate der älteren und jüngeren Geschichte samt Kurzinformationen in Textform. Ganz verzückt war ich beispielweise, als ich einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Philips_G7000" target="_blank">G7000 Videopac von Philips</a> entdeckte &#8211; darauf habe ich meine ersten Videospieleerfahrungen gesammelt. Das Ding hieß bei uns zu Hause damals einfach &#8220;Telespiel&#8221;. Hach, der PacMan-Klon <a href="http://www.retrogamingcollector.com/Retro-Gaming-Videos/Videopac-Odyssey2-Games/VideopacOdyssey2Munchkin.html" target="_blank">Supermampfer</a> war schon was. Oder <a href="http://www.zock.com/8-Bit/VP37.JPG" target="_blank">Affenjagd</a>&#8230;</p>
<div id="attachment_749" class="wp-caption alignright" style="width: 189px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/02/IMAG0011.jpg"><img class="size-medium wp-image-749" title="Videostation im Computerspielemuseum in Berlin" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/02/IMAG0011-179x300.jpg" alt="Videostation im Computerspielemuseum in Berlin" width="179" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Videostation im Computerspielemuseum in Berlin</p></div>
<p>Aber lassen wir die Nostalgie mal beiseite. Neben den Ausstellungsstücken gibt es zahlreiche Stationen, an denen man sich Videos rund um die Geschichte der Computerspiele anschauen kann. Und hier kommt das Thema Lernen ins Spiel: Wie startet man die Videos? Wie schaltet man vom einen zum anderen? Man blickt nämlich nur auf einen Bildschirm und auf einen Joystick (den guten alten Competition Pro), keine Textanleitung, nichts. Man muss schon ausprobieren, und genau so habe ich früher als Kind auch vor dem C64 gesessen und gelernt, wie die ganzen schönen Spiele funktionieren. Das musste einem niemand beibringen, das ging von ganz allein mit etwas &#8220;Forschergeist&#8221; (ähnlich wie beim &#8220;<a href="http://bildungsreporter.wordpress.com/2010/03/26/das-loch-in-der-wand/" target="_blank">hole-in-the-wall</a>&#8220;-Projekt von Sugata Mitra). Und als ob es dies zu unterstreichen gälte, ist an anderer Stelle zu lesen: &#8220;Neugierde und Lust am Spielen sind fester Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens.&#8221;</p>
<p>Beleuchtet werden neben der reinen &#8220;Spielerei&#8221; allerdings auch noch viele weitere Aspekte: Es gibt zum Beispiel ein Video, das sich mit der heutigen Computerspielenutzung durch Jugendliche auseinandersetzt. An anderer Stelle wird der Computerspielemusik gehuldigt (unter anderem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_H%C3%BClsbeck" target="_blank">Chris Hülsbeck</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Hippel" target="_blank">Jochen Hippel</a> für die Titelmelodie von Turrican II), wieder anderswo kann man sich über die internationale Verbreitung von Spielen informieren.</p>
<p>Es gibt noch viele andere schöne Dinge zu entdecken, von denen ich einige fotografiert und <a href="https://picasaweb.google.com/o.tacke/Computerspielemuseum_Berlin100129OLT?feat=directlink" target="_blank">in einem Album freigegeben</a> habe. Das Museum werde ich auf jeden Fall noch einmal besuchen und dann auch Begleitung mitnehmen. Ist doch viel schöner, sich mit jemandem über die gute alte Zeit auszutauschen. Oder einen Unwissenden mir Erinnerungen und Erklärungen vollzutexten. Oder einfach um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Painstation" target="_blank">Painstation</a> auszuprobieren.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=747&amp;md5=bbee6e37889a97ba2f441b7472d016b8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pi-Pa-Portfolio</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/10/27/pi-pa-portfolio/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das rundenbasierte computer-/internetgestützte Planspiel zur Unternehmensführung, das an der TU Braunschweig angeboten wird, läuft in diesem Semester anders als bisher: ich führe diesmal ein Lernportfolio ein, Premiere für mich.

Bisher musste gruppenweise ein umfangreiches Strategiepapier angefertigt werden, in dem man vor dem Spiel strategische Vorüberlegungen anstellen sollte, angefangen bei der marktlichen Ausrichtung, über das Personalmanagement ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das rundenbasierte computer-/internetgestützte Planspiel zur Unternehmensführung, das an der TU Braunschweig angeboten wird, läuft in diesem Semester anders als bisher: ich führe diesmal ein Lernportfolio ein, Premiere für mich.</p>
<p>Bisher musste gruppenweise ein umfangreiches Strategiepapier angefertigt werden, in dem man vor dem Spiel strategische Vorüberlegungen anstellen sollte, angefangen bei der marktlichen Ausrichtung, über das Personalmanagement bis hin zur Organisationsstruktur. Das ist an sich keine schlechte Idee, nur werden viele der geforderten Bereiche in der Planspiel-Software überhaupt nicht abgebildet. Vorüberlegungen und tatsächliche Handlungsmöglichkeiten hatten also recht wenig miteinander zu tun. Außerdem ging es &#8211; wie so häufig &#8211; nur um die fachliche Qualifikation. Das möchte ich ändern, mal sehen, ob mir das gelingt.</p>
<p>Semesterbegleitend treten die Studierenden mit ihren virtuelle Unternehmen gegeneinander an und werden ein Portfolio zusammenstellen müssen, das aus drei Komponenten besteht:</p>
<ul>
<li>eine Ausarbeitung zu einem Instrument der Unternehmensplanung als Einzelleistung</li>
<li>Reflexionen zu im Planspielprogramm auch wirklich umsetzbaren strategischen Aspekten zu drei Zeitpunkten als Gruppenleistung</li>
<li>persönliche Reflexion zu Motivation und Lernzielen am Anfang und zum Lernerfolg am Ende, wozu natürlich das Portfolio herangezogen werden kann</li>
</ul>
<p>Gerade Letzteres dürfte für die Studierenden ziemlich ungewohnt sein, aber das eigene Können, Wollen, Sollen und Dürfen bewusst zu hinterfragen, kommt in der Betriebswirtschaftslehre ja manchmal zu kurz. Benotet wird dieser Teil (natürlich) nicht. Bin gespannt, wie das mit diesem Portfolio klappt.</p>
<p>Das alles wird in ein Blended-Learning-Szenario eingebettet, wo die in Eigenarbeit erstellten Inhalte für die anderen Teilnehmer aufbereitet werden müssen: die Planungsinstrumente in mehreren Sitzungen per <a href="http://www.olivertacke.de/tag/ldl/" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>, die Strategieüberlegungen als Gruppenpräsentation samt Befragung in einer Art Entlastung des AG-Vorstands am Schluss.</p>
<p>Wenn es gut läuft, dann müsste man &#8220;nur&#8221; noch ein besseres Planspiel programmieren. Ideen dafür hätte ich einige, aber das wäre ein anderer Blogeintrag&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=594&amp;md5=177fda7f719b1f7bba1cce15879b3dfb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Schaut nicht auf meinen Finger, der euch die Richtung weist, sondern schaut auf das Kind</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/06/26/schaut-nicht-auf-meinen-finger-der-euch-die-richtung-weist-sondern-schaut-auf-das-kind/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 17:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Montessori]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich endlich mal wieder meinen Das-Lese-Ich-Noch-Bücherstapel verkleinert: An der Reihe war "Maria Montessori - Leben und Werk". Außer dass die Dame dem Bereich Reformpädagogik zuzurechnen ist, wusste ich nicht viel, und umso spannender war das Lesen.

Beeindruckend finde ich zunächst, wie kämpferisch Montessori ihre Ziele verfolgt und den Widerständen getrotzt hat, die ihr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich endlich mal wieder meinen Das-Lese-Ich-Noch-Bücherstapel verkleinert: An der Reihe war &#8220;Maria Montessori &#8211; Leben und Werk&#8221;. Außer dass die Dame dem Bereich Reformpädagogik zuzurechnen ist, wusste ich nicht viel, und umso spannender war das Lesen.</p>
<p>Beeindruckend finde ich zunächst, wie kämpferisch Montessori ihre Ziele verfolgt und den Widerständen getrotzt hat, die ihr entgegengesetzt wurden. Sie studierte unter geradezu schikanösen Bedingungen Medizin &#8211; bis dahin eine reine Männerdomäne &#8211; und erhielt als erste Frau in Italien den Doktorgrad in dieser Disziplin.<br />
Sie arbeitete anschließend in der Kinderabteilung einer Klinik und hatte in &#8220;Irrenhäusern&#8221; zu tun, wo sie nach und nach feststellte, dass die vermeintlich zurückgebliebenen Kinder keine medizinische Hilfe benötigten, sondern erzieherische. Fortan beschäftigte sie sich neben ihrem eigentlichen Job mit Pädagogik und entwickelte das nach ihr benannte Konzept.</p>
<p>Als dessen Kern würde ich sehen: Kinder können viel mehr, als man ihnen gemeinhin zutraut. Sie sind von Natur aus neugierig, wollen ihre Umwelt erforschen und können ihr Lernen auch selbst steuern &#8211; wenn man sie lässt und einen richtigen Rahmen schafft. Das hat mich sehr an<a href="http://www.olivertacke.de/2010/06/18/wie-mich-gestaltung-von-lehre-zum-flow-bringt/" target="_self"> Forschendes Lernen</a> erinnert.</p>
<p>An anderer Stelle sehe ich Bezugspunkte zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion">Themenzentrierten Interaktion</a>. Auch dort wird festgestellt, dass der Mensch stets in Wechselwirkung zu anderen Menschen, im weitesten Sinne sogar zur gesamten Menschheit steht und sich dessen bei seinen Handlungen bewusst sein sollte. Angestrebt wird letztlich bei beiden ein ganzheitliches, lebendiges Lernen, bei dem nicht die Lehrenden im Mittelpunkt stehen, sondern die Lernenden: &#8220;Schaut nicht auf meinen Finger, der euch die Richtung weist, sondern schaut auf das Kind.&#8221;</p>
<p>Nach Montessori müssten Lehrende die Kinder viel stärker beobachten um herauszufinden, wie sie jeden individuell fördern können &#8211; denn jedes Kind ist anders. Dafür biete beispielsweise die Freiarbeit die entsprechende Gelegenheit. Das wiederum hat mich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">LdL</a> erinnert. Dessen Entwickler <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> betont, dass die Lehrenden die Schülerinnen und Schüler aufmerksam beobachten müssen, um gezielt auf sie eingehen zu können.</p>
<p>Insgesamt eine spannende Lektüre, wenngleich ich natürlich erst an der Oberfläche gekratzt habe. Aber das Buch &#8220;Kinder sind anders&#8221; von Maria Montessori wartet schon in meinem Stapel&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=384&amp;md5=68fc0f06756c11b414c900e377452bda" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie mich Gestaltung von Lehre zum Flow bringt</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/06/18/wie-mich-gestaltung-von-lehre-zum-flow-bringt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
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		<category><![CDATA[TZI]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben hat eine Gruppe aus unserem Seminar "Gemeinsam einsam, oder wie?" zwei Stunden lang ihr Thema vorgestellt: "Gruppen führen mit Themenzentrierter Interaktion". Ich bin schwer beeindruckt.

1. Das Seminar

Nachdem ich vor einigen Monaten einen Vortrag von Ludwig Huber über "Forschendes Lernen" besucht hatte, versuchte ich, die dazu gehörenden Gedanken umzusetzen: Die Studierenden sind an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gerade eben hat eine Gruppe aus unserem Seminar &#8220;</em><a href="http://www.olivertacke.de/2010/04/25/gemeinsam-einsam-oder-wie/" target="_blank"><em>Gemeinsam einsam, oder wie?</em></a><em>&#8221; zwei Stunden lang ihr Thema vorgestellt: &#8220;Gruppen führen mit Themenzentrierter Interaktion&#8221;. Ich bin schwer beeindruckt.</em></p>
<p><strong>1. Das Seminar</strong></p>
<p>Nachdem ich vor einigen Monaten einen Vortrag von Ludwig Huber über &#8220;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10/Einleitung#Was_ist_forschendes_Lernen.3F" target="_self">Forschendes Lernen</a>&#8221; besucht hatte, versuchte ich, die dazu gehörenden Gedanken umzusetzen: Die Studierenden sind an den wesentlichen Phasen des Forschungsvorhabens (die Seminararbeit) aktiv beteiligt, das heißt sie können beispielsweise (mit)bestimmen, an welchem konkreten Fragen sie arbeiten, welche Methoden sie anwenden und wie sie ihre Ergebnisse prüfen und darstellen.</p>
<p><strong>2. Die Vorgeschichte</strong></p>
<p>Eine der Gruppen beschäftigt sich mit dem Thema &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion" target="_blank">Themenzentrierte Interaktion</a>&#8221; (TZI) nach Ruth Cohn und fragten ziemlich schnell, ob sie für ihre Arbeit auch Interviews mit Experten dazu führen dürften. Natürlich durften sie, und so organisierten sie ein Treffen mit einem Vertreter des <a href="http://www.ruth-cohn-institute.com" target="_blank">Ruth-Cohn-Instituts</a>. Das brachte sie auf die Idee, TZI auch in der Praxis zu erproben und die Ergebnisse für Ihre Arbeit zu nutzen &#8211; quasi Aktionsforschung. Da hatte ich natürlich auch keine Einwände, und trommelte an einem extra Termin die Teilnehmer des Kurses zusammen.</p>
<p><strong>3. Die Umsetzung</strong></p>
<p>Bei der Gestaltung des Termins überließ ich der TZI-Gruppe freie Hand, sie arbeitete die Veranstaltung komplett selbst aus und folgte dabei dem, was sie sich theoretisch schon selbst angeeignet hatte. Ich wurde einfach als ganz normaler Teilnehmer eingebunden &#8211; und wurde total verblüfft.</p>
<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/06/IMAG0023.jpg"><img class="size-medium wp-image-378" title="TZI-Faktoren" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/06/IMAG0023-300x179.jpg" alt="Die vier Faktoren der TZI" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Die vier Faktoren der TZI</p></div>
<p>Die Gruppe hatte &#8211; ohne es explizit zu wissen &#8211; sehr viel von dem genutzt, was man sonst in Didaktikfortbildungen lernt: Didaktischer Dreischritt, Kennenlernphase, Wechsel von Frontalphasen und Gruppenarbeitsphasen, &#8220;Energizing&#8221; nach einer Pause, Feedbackrunde, Teamteaching, &#8230; Das alles kam ganz automatisch, indem sie ihre Veranstaltung an der TZI ausgerichtet haben, angefangen bei der Benennung der Veranstaltung bis hin zum&#8221; GLOBE&#8221;, dem Umfeld: Gerade findet das Fußballspiel Deutschland gegen Serbien statt, und da musste man bei der Zeitplanung natürlich Rücksicht drauf nehmen und darauf hinweisen, dass man pünktlich fertig wird, usw. Die noch im Entstehen begriffene Ausarbeitung der Gruppe kann man übrigens im Internet <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10/Gruppen_f%C3%BChren_mit_Themenzentrierter_Interaktion" target="_blank">öffentlich einsehen</a>.</p>
<p>Die ganze Veranstaltung hat mich sehr an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">LdL</a> erinnert, auch wenn ich selbst gar nicht als &#8220;Regisseur&#8221; dabei war sondern als &#8220;Mitspieler&#8221;; das liegt wahrscheinlich am <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/03/01/wie-das-ldl-menschenbild-entstanden-ist/" target="_blank">humanistischen Hintergrund von TZI und LdL</a>. Die Studierenden hatten ein spannendes Thema, das sie gepackt und motiviert hat &#8211; die &#8220;Weltverbesserungsidee&#8221; bringt TZI auch gleich mit. Die Gruppe hat heute nicht nur ihre Inhalte rübergebracht, sondern sich auch überlegt, wie diese am besten transportiert werden können. Und dann haben sie einfach losgelegt, und wie!!! Ihre Kommilitionen fanden es auch super und meinten, sie hätten mehr gelernt als in anderen Veranstaltungen.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Ich kann nicht sagen, woran es lag: War die Gruppe vorher schon so fit? Hat die Gestaltung des Seminars dies erst hervorgebracht? Lag es am Thema? Ich weiß es nicht. Aber das, was ich gerade miterleben durfte, fand ich einfach nur großartig!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=372&amp;md5=75fee0da56a945e6834581fdb2e6869e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>European Innovative Education Forum Tag 2 &#8211; Workshops</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/03/25/european-innovation-education-forum-tag-2-workshops/</link>
		<comments>http://www.olivertacke.de/2010/03/25/european-innovation-education-forum-tag-2-workshops/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 09:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Am zweiten Tag des Innovative Education Forum konnte ich zeitlich leider nur den Workshop-Teil unterbringen. Man hatte dreimal die Qual der Wahl aus fünf zeitgleich stattfindenden Sessions, wobei einige mehrfach angeboten wurden. Mein Los fiel auf "Using computer games to unlock learning", "Teachtoday" und "Bring your class online with Live@edu".

Vortrag Nummer Eins wurde von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am zweiten Tag des Innovative Education Forum konnte ich zeitlich leider nur den Workshop-Teil unterbringen. Man hatte dreimal die Qual der Wahl aus fünf zeitgleich stattfindenden Sessions, wobei einige mehrfach angeboten wurden. Mein Los fiel auf &#8220;Using computer games to unlock learning&#8221;, &#8220;Teachtoday&#8221; und &#8220;Bring your class online with Live@edu&#8221;.</p>
<p>Vortrag Nummer Eins wurde von Ollie <a href="http://twitter.com/olliebray" target="blank">@ollibray</a> Bray gehalten, einem nationalen Berater für &#8220;Lernen und Zukunftstechnik&#8221; bei Learning and Teaching Scotland, einer staatlich beauftragten Agentur. Und, wow, er konnte schneller reden als Eddie Murphy, aber zum Glück verständlicher <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Viele denken zunächst, der Einsatz von Computerspielen im Unterricht sei lächerlich. Herr Bray vertritt aber die These, dass sie auch solchen Stoff interessant machen können, der wichtig ist &#8211; aber langweilig. Es komme aber immer darauf an, geeignete Software einzusetzen. Spezielle Lernsoftware sei meist ebenso langweilig und man solle lieber phantasievolle Ideen entwickeln, wie man &#8220;Commercially Available Off The Shelf Software&#8221; einsetzen könne und damit den Einstieg in eine Thematik schafft. Als Beispiel präsentierte er ein Projekt, bei dem Guitar Hero den Anstoß für verschiedene weitere Aktionen gab: die Analyse eines Spielfigurcharakters (Warum müssen Charakterisierungen sich immer nur auf Bücher beziehen?), das Entwerfen und tatsächliche Bauen von Gitarren, die Gestaltung eines Videos&#8230; Sehr wichtig sei es für Schüler ferner, Inhalte nicht nur zu konsumieren, sondern auch selbst zu erstellen. Dazu könne man beispielsweise das kostenlose <a href="http://kodu.softonic.de/" target="_blank">Kodu</a> einsetzen, das ähnlich wie &#8220;Little Big Planet&#8221; funktioniere, aber das komplette Gestalten einer Welt von Grund auf zulasse.<br />
Spiele im Unterricht seien kein Allheilmittel und sollten natürlich nicht ausschließlich verwendet werden, es komme immer auf einen guten Mix an. Gut eingesetzt, können sie aber sehr motivierend sein &#8211; das folgende Video (von <a href="http://consolarium.blip.tv/" target="_blank">Consolarium</a>) soll hier exemplarisch zeigen, wie jemand freiwillig immer und immer wieder Matheaufgaben rechnet:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="390" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="src" value="http://blip.tv/play/AfW_aAI" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="390" src="http://blip.tv/play/AfW_aAI" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Die Unterlagen zum Vortrag können auf seiner <a href="http://olliebray.com" target="_blank">Website http://olliebray.com</a> heruntergeladen werden.</p>
<p>Vortrag Nummer Zwei behandelte das Lehrerportal &#8220;<a href="http://www.teachtoday.eu" target="_blank">Teachtoday</a>&#8220;, das von Elke Lehmann and Thomas Schmidt (Helliwood media &#038; education) vorgestellt wurde. Das Entwickeln von Medienkompetenz sei heutzutage extrem wichtig, und Lehrer sollten Schüler diese nahebringen können: Zwar würden Jüngere wie selbstverständlich ein Telefon in die Hand nehmen und sich selbst die Bedienung beibringen, das mache sie aber noch nicht zu Digital Natives.<br />
Das Portal will Lehrer in ihrer Arbeit unterstützen, indem es zahlreiche Informationen und Arbeitsmaterial anbietet. Es spricht insbesondere die &#8220;Rückseite der Medaille&#8221; an, denn obgleich im Internet ein großes Potenzial schlummert, gibt es auch dunkle Ecken. Ein Thema, das auf Teachtoday behandelt wird, ist beispielsweise das Cybermobbing. Das ist in seiner Version im echten Leben altbekannt, findet im Internet aber 24 Stunden am Tag statt, läuft anonym ab und kennt keine räumlichen Grenzen. Weitere Themen sind Datenschutz oder auch der sichere Umgang in Chats.<br />
Das Portal ist sicher gerade für Lehrer jüngerer Schüler den ein oder anderen Blick wert &#8211; nicht nur in Deutschland, da es in verschiedenen Sprachen angeboten wird.</p>
<p>Der dritte von mir besichte Vortrag war &#8220;Bring your class online with Live@edu&#8221;. Das Angebot basiert auf Window Live, einer Sammlung von verschiedenen Online-Diensten; dazu zählen derzeit unter anderem Chats (Messenger), Mail, eine virtuelle Festplatte in der &#8220;Cloud&#8221; (Sky Drive), eine Anwendung zum Austauschen von Fotos, &#8230; Live@edu ist ein Programm, in dessen Rahmen Schüler und Studenten kostenlos einige Funktionen zusätzlich erhalten, zum Beispiel die Onlinezusammenarbeit an Dokumenten durch Office Live Workspace. Alle Funktionen hier ausführlich vorzustellen, würde diesen Blog-Beitrag seeehr lang machen. Interessierte sollten <a href="http://www.microsoft.com/liveatedu/free-email-accounts.aspx?locale=de-de&#038;country=DE" target="_blank">einen Blick auf die zugehörige Website werfen</a>.</p>
<p>Insgesamt war das Innovative Education Forum eine klasse Veranstaltung, allerdings war es für mich als Freund von BarCamps ein wenig eintönig. Zwar gab es außerhalb der Vorträge Möglichkeit zum Austausch mit anderen, aber der Rest waren halt genau das: Vorträge. Zumindest mir gefallen offenere, dialogischere Sessions wesentlich besser &#8211; aber vielleicht nimmt Microsoft ja das nächste mal einen Track mit offenen Sessions ins Programm oder feilt ein wenig an der Einbindung der Teilnehmer? Was das Thema &#8220;Marketing&#8221; angeht: Ja, es wurde häufiger mal hervorgehoben, wo Microsoft mitmischt und verständlicherweise standen auch die Produkte der Firma im Mittelpunkt (insbesondere in speziell dafür ausgelegten Sessions). Das ganze war allerdings nicht übertrieben und nach meinem Empfinden auch gerechtfertigt. Unter dem Radar sprach Ollie Bray dafür auch mal vom Nintendo DS und der Nintendo Wii &#8211; und warf zwischendurch einen verstohlenen Blick auf sein iPhone <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<title>European Innovative Education Forum Tag 1 &#8211; Lauter Überraschungen</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Mar 2010 21:40:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[IT]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach der Diskussionsrunde "Zukunft der Schule und das digitale Lernen", der ich kürzlich auf der CeBIT beiwohnen durfte, wurde ich vor knapp zwei Wochen überraschend zum siebten European Innovative Education Forum eingeladen. Die Veranstaltung wird jährlich von Microsoft ausgerichtet - wer mich kennt, der weiß, welche Vorbehalte (oder gar Vorurteile?) ich gegenüber dem Softwarehaus ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Diskussionsrunde &#8220;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/Veröffentlichungen_und_Vorträge/Cebit2010" target="_blank">Zukunft der Schule und das digitale Lernen</a>&#8220;, der ich kürzlich auf der CeBIT beiwohnen durfte, wurde ich vor knapp zwei Wochen überraschend zum siebten European Innovative Education Forum eingeladen. Die Veranstaltung wird jährlich von Microsoft ausgerichtet &#8211; wer mich kennt, der weiß, welche Vorbehalte (oder gar Vorurteile?) ich gegenüber dem Softwarehaus hege <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Die habe ich hinunter geschluckt und mich heute früh auf den Weg nach Berlin gemacht, wo ich dem ersten von insgesamt drei Tagen beiwohnte. Auf dem Programm standen neben einleitenden Worten zwei &#8220;Keynotes&#8221; und eine internationale Ausstellung.</p>
<div id="attachment_276" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/03/IEF2010-Salcito.jpg"><img class="size-medium wp-image-276" title="IEF2010-Salcito" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/03/IEF2010-Salcito-300x225.jpg" alt="Innovative Education Forum: Anthony Salcito" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Innovative Education Forum: Anthony Salcito</p></div>
<p>Den Anfang machte <a href="http://blogs.msdn.com/microsoftuseducation/default.aspx" target="_blank">Anthony Salcito</a> (Vice President, Worldwide Education, Microsoft Corporation). In seiner Eingangsrede betonte er, dass die heute geknüpften Kontakte sicher das Wertvollste sein würden, was die Teilnehmer aus dem Forum mitnehmen würden. Er betonte mehrfach, dass viele Lehrer hart Arbeit und Leidenschaft in ihren Beruf einbringen und Unterstützung verdienen. In eine ähnliche Kerbe schlugen danach Cornelia Pieper (Staatsministerin im Auswärtigen Amt) und Claudia Zinke (Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie): Medienkompetenz sei wichtig für das Fortkommen in Europa, Wissen die kritische Ressource, usw. Was Politiker halt zu solchen Anlässen sagen.</p>
<p>Es folgte der Höhepunkt des Tages, zumindest empfand ich es persönlich so: Sugata Mitra (Professor für Technik in der Bildung) präsentierte die Ergebnisse seiner Forschung, des &#8220;Lochs in der Wand&#8221; (&#8220;Hole in the Wall&#8221;). Diesem Teil werde ich noch einen eigenen, umfassenden Blog-Eintrag widmen, weil es so interessant war.</p>
<p>Im Anschluss, die nächste Überraschung, durfte ich mit Anthony Salcito (siehe oben) und James Bernard (Worldwide Director, Partners in Learning) ein kurzes Gespräch führen &#8211; offenbar nimmt Microsoft Blogger auch als Presse wahr. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob ich dem gefallenen Begriff &#8220;influential blogger&#8221; gerecht werde, aber ich fühlte mich geehrt. Also erst einmal &#8220;holterdipolter&#8221; in die Pressekonferenz: Ich hatte das falsch verstanden und dachte, die sei nicht nur für mich. Statt mich gleich vorzustellen, hatte ich mich erst einmal hingesetzt und abgewartet &#8211; hoffe, das nahm mir niemand übel. Die nächste brachiale Aktion habe ich dann wenigstens angekündigt: Deutsche gelten ja als sehr direkt, und ich fragte gleich, warum Microsoft sich im Bereich Bildung engagiere. Was hätte ein Unternehmen davon? Herr Salcito antwortete, gute Bildung sei ein Grundrecht und Technik könne ein wertvolles Werkzeug dafür sein, setze aber auch Lehrer voraus, die es einzusetzen wissen &#8211; die Technik müsse einfach zu bedienen sein. Er sagte aber auch ganz offen, dass Microsoft gerade als Softwarehaus natürlich auf gut ausgebildete, kreative Leute angewiesen sei und daher ein Interesse daran habe, auf sich aufmerksam zu machen. Beide meine Interviewpartner sehen es als notwendig an, sowohl bottom-up durch engagierte und motivierte Lehrer das digitale Lernen voran zu bringen und zu verbreiten, als auch top-down durch die oberen Führungsebenen zu ermöglichen und zu unterstützen.</p>
<p>Jeremy Gittens (Senior Director Startup Business Group), selbst ehemaliger Lehrer, zeigte mir dann kurz den MultiPoint Server. Die Software ermöglicht es, an einen (etwas schnelleren aber handelsüblichen) Rechner mehrere Monitore und Eingabegeräte anzuschließen, die alle eine eigene Arbeitsumgebung darstellen &#8211; quasi eine Thin-Client-Architektur ohne eigentliche Clients. Für die gängigen Büroanwendungen wie Textverarbeitung oder ähnliche Programme kann man so kostengünstig viele Arbeitsplätze zur Verfügung stellen. Microsoft möchte hier eine einfach zu bedienende Infrastruktur bereitstellen, auf die andere Anbieter eigene Lernmanagementlösungen aufsetzen können. Eine feine Sache eigentlich.</p>
<div id="attachment_277" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/03/IEF2010-Staende.jpg"><img class="size-medium wp-image-277" title="IEF2010-Staende" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/03/IEF2010-Staende-300x225.jpg" alt="Innovative Education Forum: Stände" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Innovative Education Forum: Stände</p></div>
<p>Nun gab es zahlreiche Stände zu besuchen, an denen Schulen aus ganz Europa vorführten, wie sie IT in der Lehre einsetzen. Leider war gar nicht genug Zeit, um sich alles anzusehen, daher hier nur kurze Beispiele: Eine Schule aus der Slowakei zeigte mit &#8220;People who I like&#8221;, wie man Computer auf sehr unterschiedliche Weise einsetzen kann, um Schülern soziales Verhalten näher zu bringen; in der Schweiz lässt man Foto-Geschichten entwerfen, in denen Computer- und Internetsicherheit thematisiert wird, &#8230; Die Vielfältigkeit hat mich überrascht; ich bin gespannt, welche Aktion von der Jury zur besten gekürt wird.</p>
<p>Den Abschluss des Tages bildete dann der Vortrag &#8220;Learning from the Students &#8211; The Social Web in an Educational Perspective&#8221; von Leonie <a href="http://twitter.com/bildungsluecke" target="_blank">@bildungsluecke</a> Schlick und Florian <a href="http://twitter.com/floriansemle" target="_blank">@floriansemle</a> Semle. Grundtenor war, dass möglicherweise die Art zu unterrichten überholt sei, dass man von einer Lehrerzentrierung hin zu einer Schülerzentrierung kommen müsse und &#8220;Web 2.0 is an interactive way to share and to obtain information when it is currently needed.&#8221; Die zweite Hälfte befasste sich mit einer Studie, welche Art der Hilfestellung Lehrer im Netz häufig suchen und in welchen Web-2.0-Plattformen sie möglicherweise fündig werden. Für EduCamp-gestählte sicher wenig Neues, aber dennoch interessant.</p>
<p>Insgesamt ein hervorragend organisiertes Ereignis, vielen Dank schon einmal an Microsoft! Dass ich das mal sagen würde&#8230; <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Bin gespannt, wie fokussiert auf Microsoft-Produkte die morgigen Workshops werden. Das könnte man einem wirtschaftenden Unternehmen natürlich nicht übel nehmen, trübte aber doch das Gesamtbild ein wenig.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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