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	<title>olivertacke.de &#187; LdL</title>
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		<title>Explorism #1</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 19:46:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
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		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Donnerstag war ich bei Matthias Fromm in Berlin zu Gast, der mich für seinen neuen Podcast als Gast eingeladen hatte. Er möchte gerne über Menschen in der weiten Welt der Wissenschaft berichten, von deren Projekten und Erlebnissen. Und irgendwie passe ich da ja auch hinein.

In der Erstausgabe plaudern wir über meine bitte, ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Donnerstag war ich bei Matthias Fromm in Berlin zu Gast, der mich für seinen <a href="http://www.scientists-in-progress.org/" target="_blank">neuen Podcast</a> als Gast eingeladen hatte. Er möchte gerne über Menschen in der weiten Welt der Wissenschaft berichten, von deren Projekten und Erlebnissen. Und irgendwie passe ich da ja auch hinein.</p>
<p>In der <a href="http://www.scientists-in-progress.org/2011/11/lernen-durch-lehren-mit-oliver-tacke-explorism001" target="_blank">Erstausgabe</a> plaudern wir über meine bitte, bitte irgendwann vielleicht doch mal fertig werdende <a href="http://www.olivertacke.de/2010/09/16/kann-man-ldl-auch-in-unternehmen-einsetzen/">Doktorarbeit rund um Lernen durch Lehren</a>, öffentliche Wissenschaft und was man in der Uni so für Eindrücke gewinnen kann. Wohin sich das Format einmal entwickeln wird, ist bisher offen, aber ich finde die Idee spannend. Und da ich außerdem auch gerne den <a href="http://www.collaborativerockers.de/" target="_blank">collaborative rockers</a> lausche, einem anderen Projekt von Matthias, freue ich mich auf die nächsten Folgen.</p>
<p>Hört doch auch mal rein!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1324&amp;md5=1af3cae7ed6e6375894a218c0fba1a36" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Professionelle Intelligenz</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 21:19:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Christian Spannagel]]></category>
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		<category><![CDATA[Peter Kruse]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich vor rund einem halben Jahr das Buch Aufbrechen! Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen von Gunter Dueck gelesen hatte, wartete ich mit Spannung auf sein neuestes Werk: Professionelle Intelligenz - Worauf es morgen ankommt. Das habe ich nun gelesen, und da es sicher auch für andere interessant ist, werde ich einen kleinen Spagat ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich vor rund einem halben Jahr das Buch <a href="http://www.omnisophie.com/lit_aufbrechen.php" target="_blank">Aufbrechen! Warum wir eine Exzellenzgesellschaft werden müssen</a> von Gunter Dueck gelesen hatte, wartete ich mit Spannung auf sein neuestes Werk: <a href="http://www.omnisophie.com/lit_professionelle_intelligenz.php" target="_blank">Professionelle Intelligenz &#8211; Worauf es morgen ankommt</a>. Das habe ich nun gelesen, und da es sicher auch für andere interessant ist, werde ich einen kleinen Spagat versuchen. Einige Aspekte möchte ich hier im Blog aufgreifen, so dass man die Ideen versteht, aber auch nicht so viel verraten, dass sich niemand mehr das Buch kauft. Wäre schade. In Kürze kann ich das nämlich gar nicht alles wiedergeben, und dann heißt es nachher, das wäre ja alles viel zu einfach geschildert. In dem Buch steht viel mehr drin, ausführlicher und mit vielen Beispielen garniert. Also mal sehen, ob mir mein Vorhaben gelingt.</p>
<p><strong>Der Ausgangspunkt</strong></p>
<p>Ausgangspunkt der Diskussion ist das, was in <em>Aufbrechen!</em> bereits von Herrn Dueck beschrieben wurde. Die Arbeitswelt wandelt sich. Dienstleistungsberufe werden auf Effizienz getrimmt und automatisiert, wie man das schon aus der Industriebranche kennt. Und verantwortlich ist das Internet.</p>
<p>Sogenannte Experten wie Ärzte, Finanzberater oder auch Professoren verlieren schlicht ihren Machtvorteil, wenn er sich nur aus einem kleinen Informationsvorsprung speist. Der Pool an Wissen ist schließlich im Internet viel größer, und auf den kann man ganz einfach zugreifen. Ich brauche bei einfachen Dingen ja zum Beispiel niemanden dafür, um mir die möglichen Auswirkungen einer Krankheit zu nennen oder die Preisstaffelung für eine Versicherung. Das kann ich selbst online nachlesen, dafür bezahle ich kein Geld. Und bei speziellen Fragen müsste der Durchschnittsdienstleister auch nachforschen. Wie viele Menschen sterben eigentlich an Krankheit X bei Behandlungsmethode Y? Wie schlägt sich Aktie Z aus Brasilien? Das weiß ich vermutlich besser, wenn ich vorher kurz gegoogled habe. Ohne Zugang zur internen Datenbank, zum Internet oder zu Kollegen sind diese Experten dann auch aufgeschmissen. Das habe ich gerade selbst schmerzlich erlebt bei einem Telefonat mit einer großen deutschen Bank.</p>
<blockquote><p>Wissen WAR Macht &#8211; es gibt kein Herrschaftswissen mehr (S. 37)</p></blockquote>
<p>Was übrig bleibt, sind die wirklich schwierigen Fälle, die sich nicht so einfach rationalisieren lassen. Standardsachen fallen weg. Impfen? Weg. Macht der Impfspezialist, der auch alle Impfstoffe immer vorrätig hat, günstiger ist und bei dem man nicht noch lange warten muss. Daran verdient der normale Arzt dann kein Geld mehr. Klassische Frontalvorlesungen zu Grundlagenthemen? Weg. Da kann ein rhetorisch guter Professor einmal Videoaufzeichnungen machen, und die kann sich dann jeder wann, wo und wie oft er will online anschauen.</p>
<p>Wir bekommen eine massive Spaltung in <em>Premium</em> und <em>Commodity</em>, in Hochwertiges und Massenware - und das eben auch dort, wo viele sich vielleicht in Sicherheit wiegen. Was im Premium-Bereich gefragt ist, sind <em>Professionals</em>, die selbständig in komplexen großen Netzen arbeiten.</p>
<p><strong>Die Arbeitswelt</strong></p>
<p>Diese Entwicklung verlangt nun zweierlei. Zum einen müssen Unternehmen natürlich Geld verdienen im Tagesgeschäft, zum anderen müssen sie sich aber ständig den sich wandelnden Gegebenheiten anpassen. Die einen Mitarbeiter arbeiten <em>im</em> System, die anderen <em>am</em> System. Und das gleichzeitig, da kann es zu Problemen kommen. Ein Chirurg würde sicher auch gerne erst den Kreislauf des Patienten anhalten, dann operieren und im Anschluss den Körper wieder weiterarbeiten lassen, aber das geht nicht. Damit also die OP am offenen schlagenden Herzen gelingt, werden in beiden Bereichen besondere Persönlichkeiten verlangt:</p>
<ul>
<li>Die Professionals im System sollten T-Shape-Spezialisten sein, die über ein tiefes Wissen verfügen, aber auch in der Breite vernetzt zu anderen Bereichen sind, also keine Fachidioten. Sie müssen sich in ihrer Materie auskennen, aber auch über einen Blick auf das Ganze verfügen.</li>
<li>Die Professionals am System, die <em>Keystones</em>, sollten sich um das Entwickeln dieses großen Ganzen kümmern und den Wandel vorantreiben. Sie bringen Menschen netzartig zusammen und sind für das Gelingen der Zusammenarbeit verantwortlich.</li>
</ul>
<p>Diese Professionals müssen nach Herrn Dueck in einem Umfeld agieren, in dem eine gesunde Balance zwischen Kooperation und Wettbewerb notwendig ist (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coopetition">Coopetition</a>). Darüber hinaus sagt er, es finde eine Verschiebung von Werten statt. Die Arbeitswelt leiste noch erheblichen Widerstand gegen die Umbrüche, die das Internet mit sich bringt, gegen die Vorstellungen der Digital Natives. Die würden sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass sie Dinge einfach ausprobieren, zügig entscheiden und bei Fehlschlägen einfach von vorne anfangen. Scheitern sei keine Schande &#8211; erinnert das noch jemanden an die <a href="http://www.adz-netzwerk.de/wiki/index.php?title=Benutzer:Jeanpol/Folie_3">Neuronenmetapher</a> von <a href="http://jeanpol.wordpress.com/">Jean-Pol Martin</a>, die den Unterricht nach <a href="http://www.olivertacke.de/tag/ldl/">LdL</a> charakterisieren könnte? Die Digital Immigrants kämen damit aber nicht so gut zurecht. Der Vollständigkeit halber weise ich hier auf eine etwas andere Unterteilung von <a href="http://twitter.com/#!/daveowhite">David White</a> hin, in <a href="http://tallblog.conted.ox.ac.uk/index.php/2008/07/23/not-natives-immigrants-but-visitors-residents/">Digital Residents und Digital Visitors</a>. Die hat etwa auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Kruse">Peter Kruse</a> auf einem <a href="http://netzpolitik.org/2010/peter-kruse-ist-die-nutzung-des-internets-eine-glaubensfrage/">Vortrag auf der re:publica 2010</a> benutzt.</p>
<p>Soweit das Vorgeplänkel. Was soll nun diese Professionals ausmachen? Sie sollen die Fähigkeit haben, etwas Erstklassiges zu erschaffen. Sie sollen professionell intelligent sein.</p>
<p><strong>Professionelle Intelligenz</strong></p>
<p>Unter professioneller Intelligenz versteht Herr Dueck weit mehr als das, was man landläufig mit einem IQ-Test misst. Der prüft nämlich nur so etwas wie Sprachkompetenz, Merkfähigkeit und logisches Denken. Bisher war der ermittelt Wert, der IQ, wohl recht gut mit Leistung in der Schule oder dem Erfolg im Beruf korreliert, aber das ändere sich gerade. Es wird künftig und auch schon jetzt viel mehr gefordert: Einfallsreichtum, Phantasie, Sinnstiftung, Teamfähigkeit, Führungsstärke, usw. Das hat mit dem IQ nicht mehr viel zu tun.</p>
<p>Nach Herrn Dueck bedarf es einer ganzheitlich entwickelten, maßvollen professionellen Intelligenz, die sich aus verschiedenen Teilintelligenzen zusammensetzt (<em>pragmatisch</em> hergeleitet, <em>nicht streng wissenschaftlich</em>):</p>
<ul>
<li>IQ &#8211; die normale Intelligenz des Verstandes: Planen, Ordnen, Formulieren, usw.</li>
<li>EQ &#8211; die emotionale Intelligenz des Herzens und der Zusammenarbeit, wie man sie etwa von Daniel Goleman kennt: andere verstehen, Teamfähigkeit, usw.</li>
<li>VQ &#8211; die vitale Intelligenz des Instinktes und des Handelns: Durchsetzungsfähigkeit, Bauchgefühl, Risiken eingehen, &#8230;</li>
<li>AQ &#8211; die Intelligenz der Sinnlichkeit (a<em>ttraction</em>) und der instinktiven Lust und Freude: Sinn für Schönheit, Ästhetik, Verzauberung, etwas an den Mann/die Frau bringen können, usw.</li>
<li>CQ &#8211; die Intelligenz der Kreation (c<em>reation</em>) oder der intuitiven Neugier: Liebe zu Innovation, entfesseltes Denken, usw.</li>
<li>MQ &#8211; die Intelligenz der Sinnstiftung (meaningfulness) und des intuitiven Gefühls: Sinn für ethisch Wertvolles, weltrettende Konzepte, Ehrenamtlichkeit, usw.</li>
</ul>
<p>Ganzheitlich entwickelt, weil unterschiedliche Berufe zwar durchaus mehr oder weniger Wert auf eine der Teilintelligenzen legen, aber alle notwendig sind, um wirklich professionell zu sein und eine hohe Stufe des Kennens und Könnens zu erreichen. Maßvoll entwickelt deshalb, weil eine zu starke Ausprägung störende Folgen haben kann. Ein zu hoher IQ mag zu Besserwisserei führen. Ein zu hoher EQ macht möglicherweise anfällig dafür, ausgenutzt zu werden. Ein zu hoher VQ kann Rücksichtslosigkeit oder Machtgier auslösen, &#8230;</p>
<p>Erst diese ausgewogene Zusammenspiel stelle sicher, dass professionelles Arbeiten gelingt. Stattdessen werde oft nur so getan als ob. Empathie werde beispielsweise im Supermarkt Kaufland dadurch suggeriert, dass die Mitarbeiter nach dem Kassieren fragen: &#8220;War alles in Ordnung?&#8221; Das machen die wirklich! Allerdings spürbar mechanisch lustlos. Ich habe mich da schon häufiger gefragt, welcher Manager sich das ausgedacht hat und wirklich glaubt, die Leute fänden das authentisch und überzeugend. Das scheinen die inzwischen allerdings sogar gemerkt zu haben, und wie sieht ihre Lösung aus? Damit das nicht so auffällt, wird man neuerdings alternativ auch gefragt: &#8220;Haben Sie alles gefunden?&#8221;</p>
<p>Das gibt es aber auch anderswo, davon habe ich kürzlich im Sammelband <a href="http://www.gabler.de/index.php;do=show_book/book_id=23990">Das Internet der Zukunft</a> berichtet. Viele Unternehmen haben ja Schwierigkeiten damit, mit dem<em> seltsamen</em> Verhalten von Kunden im Internet umzugehen. Es wird dann nach Rezept der Marketing-Literatur das <em>Instrumentarium neu justiert</em>, die Unternehmenskommunikation <em>dialogisch angelegt</em> und vielleicht ein Twitter-Konto eröffnet, aber wirklich zugehört wird dort niemandem. Der IQ ist offenbar da, aber an der Einstellung hat sich dennoch nichts geändert. Der EQ fehlt trotzdem und all die Maßnahmen laufen ins Leere oder lindern höchstens kurzzeitig die Symptome des Problems.</p>
<p><strong>Woher nehmen?</strong></p>
<p>Den Ansatzpukt auf dem Weg zur Professionalität sieht Herr Dueck im gesamten Bildungssystem, angefangen bei den Eltern über den Kindergarten, die Schule und die Universität bis hin zur betrieblichen Weiterbildung. Lernen werde lediglich als Verbesserung des IQs verstanden, der Rest solle halt irgendwie von allein mitwachsen oder durch Ratgeber mit Titeln wie <em>Vital und überzeugend in 14 Tagen </em>oder Zwei-Tages-Seminare für Führungskräfte vermittelt werden. Das geht nicht!</p>
<p>Und nun wird das Buch auf den ersten Blick so etwas wie ein Heimspiel für die vielen lieben Menschen, die ich auf den <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">EduCamps</a> kennenlernen durfte (warum das nicht ganz so ist, erkläre ich weiter unten). Das Bildungssystem müsse weg von Gleichschritt-Lehrplänen im Frontalunterricht oder uninspirierter Gruppenarbeit. Weg von Einheitsprüfungen für alle. Im Grunde werde dadurch nur der IQ gestärkt und geprüft, vorwiegend als Wissen. Für den übrigen Teil fühle sich aber niemand verantwortlich.</p>
<p>Unternehmen wüssten etwa, dass sie ihre Mitarbeiter beruflich auf der Höhe der Zeit halten müssen und diese eben nicht wie selbstverständlich die vielbeschworenen Schlüsselqualifikationen alle mitbringen. Es würden allerdings so etwas wie Professionalität nur als Ziel vorgegeben, ohne die dafür notwendigen Ressourcen zu lassen.</p>
<p>Auch an Schulen und Universitäten sei vor allem ein Kulturwandel notwendig, in dessen Folge viele eine ganz andere Rolle einnehmen müssten und das vielleicht gar nicht können.</p>
<blockquote><p>Professionelle Bildung schafft eine Kultur des Gelingens. (S. 189)</p></blockquote>
<p>Es geht um das individuelle Coachen und Fördern. Das ist natürlich schwieriger &#8211; dafür muss man ja selbst erst einmal ausreichend professionell sein. Und das kostet Zeit. Diese Zeit könnte man sich aber mit dem Internet verschaffen.</p>
<p>Wieso sollten sich die Lernenden den Stoff nicht zu Hause selbst aneignen, mit Podcasts, Videos (vielleicht sogar <a href="http://www.olivertacke.de/2011/07/02/lets-hang-out-for-learning/" target="_blank">gemeinsam per Hangout</a>), <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/Unternehmensplanspiel-Software" target="_blank">Planspiele für den Wirtschaftsunterricht</a>, &#8230; In der Lehrveranstaltung bleibt dann Zeit zum Diskutieren und individuellen Coachen. In dieser Art macht da ja zum Beispiel Christian Spannagel mit seinen <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/08/07/die-umgedrehte-mathematikvorlesung/" target="_blank">umgedrehten Mathematikvorlesungen</a>.</p>
<p>Das Problem sieht Herr Dueck aber darin, dass solche Initiativen zu verstreut sind, um große Wirkung zu entfalten. Jeder macht sein eigenes Ding, es gibt Dinge doppelt, dafür fehlen andere, usw. Er wünscht sich eine zentrale Online-Plattform, auf der ganz viele verschiedene Inhalte in unterschiedlichsten Darbietungsformen angeboten werden können, damit sich jeder das wählen kann, was ihm am besten liegt.</p>
<p>Ein anderes Problem seien die vielen Vorbehalte, die es gibt. Das Internet werde immer noch häufig eher als Gefahr gesehen denn als Chance. Experten sähen ihre hierarchische Stellung in Gefahr: Die Lernenden würden nicht mehr in den wenigen anerkannten Quellen lesen, die ihnen eine Autorität empfohlen hat (vielleicht die eigenen). Sie würden vielmehr nach vielen Lehrmeinungen surfen und sich eine eigene bilden &#8211; und womöglich unbequeme Fragen stellen. Vielleicht will man ja auch gar keine selbständig denkenden Menschen, sondern doch lieber brav gehorchende, austauschbare Mitarbeiter.</p>
<p><strong>Was getan werden muss</strong></p>
<p>Es bringe gar nichts zu streiten, ob Menschen von Natur aus nun die arbeitsscheuen Faulen sind oder die freudig Strebsamen, das führe nicht weiter. Vielmehr schlägt Herr Dueck ausgehend von seinen Ausführungen eine <em>Theorie P</em> vor, eine Vorstellung dessen, wie alle Menschen sein sollten. Wohlgemerkt, nicht dass alle von Natur aus so seien oder restlos alle so werden könnten, aber dass dies ein erstrebenswertes Ideal sein könnte, auf das man hinarbeiten kann. Die Professionellen sollten den weniger Professionellen helfen, denn auch der Commodity-Bereich trägt zum großen Ganzen bei! Der Übergang zur Theorie P erfordere ein Umdenken hin zur Berücksichtigung aller Teilintelligenzen, viel Rückmeldung, individuelle Betreuung und eine persönliche Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden (finde, das ist kompatibel mit dem, was <a href="http://www.gerald-huether.de/">Gerald Hüther</a> unter Supportive Leadership versteht; dass Herr Dueck fast immer von Gelingen spricht statt von Erfolg haben, spricht ebenfalls dafür).</p>
<blockquote><p>Die Neugier wird durch den strengen Lehrplan stark beschränkt. Man erwartet allerdings, dass alle Kinder neugierig auf das sind, was der Lehrplan bietet &#8211; alles andere wird untersagt. [...] Neugier ist Leidenschaft für das Unerwartete! Nicht Pflicht zum Interesse für Vorgekautes. (S. 238)</p></blockquote>
<p>Diejenigen, die schon seit einiger Zeit Vorschläge in diese Richtung machen, speziell mit Blick auf das Internet, mahnt Herr Dueck jedoch zur Vorsicht. Als <em>Early Adopter</em> begingen sie den Fehler, ihre eigenen Ideen gleich zum allgemeinen Standard der Zukunft erheben zu wollen &#8211; blind für Anderes. Die eigentlich aufgeschlossene Mitte werde durch so viele verschiedene Vorschläge überfordert, ihre Einwände abgewiegelt und sie damit verprellt. Vielleicht fehlt es an AQ? Diese pragmatische Mitte müsse aber mitziehen, sonst würden die kategorischen Ablehner erst recht nie einlenken.</p>
<p>Die Internetgemeinde bloggte und twitterte zwar, aber eigentlich blieben sie doch irgendwie unter sich. Die Leute müssten aber rausgehen und Verantwortung übernehmen, etwas tun oder wenigstens im realen Leben predigen. Eben: &#8220;<a href="http://www.youtube.com/watch?v=rpSuOlfGeVE" target="_blank">A little less conversation a little more action</a>&#8220;. Ich glaube allerdings auch, an vielen Stellen passiert tatsächlich schon manches Spannende. Und vielleicht kann <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Benutzer:O.tacke/learntec20" target="_blank">ich ja auf der LEARNTEC</a> im kommenden Jahr auch noch ein wenig predigen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mir hat das Buch gefallen, aber das könnte auch einfach daran liegen, dass viel davon meine eigene Sichtweise widerspiegelt. Einigen wird das Buch zu vereinfachend sein. Ich würde sagen, es ist pragmatisch und schlicht an ein breiteres <em>normales</em> Publikum gerichtet &#8211; das normal meine ich hier gar nicht abwertend, im Gegenteil. Wer es tiefgehender mag, findet aber in älteren Büchern von Herrn Dueck auch noch mehr Unterfütterung seiner Thesen.</p>
<p>Was ich auch schön finde: Das Buch hat mich zum Nachdenken angeregt. Auch wenn es unterhaltsam ist, behandelt es ein ganz wichtiges und ernstes Thema. Was bringe ich denn selbst an Teilintelligenzen mit? Da würde ich selbst klar einige Defizite diagnostizieren und an anderer Stelle ein wenig zu viel des Guten. So richtig professionell würde ich mich da selbst wirklich nicht einstufen.</p>
<p>Der Beitrag ist nun ganz schön lang geworden, aber im Buch steht wirklich noch viel mehr! Ich würde es noch einmal kaufen. Und das mache ich auch, ich werde zum nächsten <a href="http://educamp.mixxt.de/" target="_blank">EduCamp in Bielefeld</a> (18.11.-20.11.) einfach noch ein Exemplar mitbringen und dort irgendwie an die Frau oder den Mann bringen, bei der/dem ich meine, es fällt auf fruchtbaren Boden.</p>
<p>Danke für&#8217;s Durchhalten bis zu dieser Stelle.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=1098&amp;md5=12567503e9bba06c80b1bf4bfe47781f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mein 85%-Exposé: Lernen durch Lehren in der betrieblichen Weiterbildung</title>
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		<pubDate>Tue, 10 May 2011 14:45:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Dissertation]]></category>
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		<description><![CDATA["Was macht eigentlich die Diss?" - die böse Frage... Es geht tatsächlich voran, es gibt ein Exposé. Es stammt im Wesentlichen schon von Anfang des Jahres, und inzwischen war ich auch nicht faul und bin ein Stückchen weiter, doch präsentiert habe ich es noch nicht.

Ich bin mit dem Exposé selbst noch nicht vollständig zufrieden; ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Was macht eigentlich die Diss?&#8221; &#8211; die böse Frage&#8230; Es geht tatsächlich voran, es gibt ein Exposé. Es stammt im Wesentlichen schon von Anfang des Jahres, und inzwischen war ich auch nicht faul und bin ein Stückchen weiter, doch präsentiert habe ich es noch nicht.</p>
<p>Ich bin mit dem Exposé selbst noch nicht vollständig zufrieden; es ist sicher höchstens zu 85% gelungen, aber das genügt mir zum weiterarbeiten. Schließlich wurde von <a href="http://www.omnisophie.com/">Gunter Dueck</a> überliefert, dass <a href="http://twitter.com/#!/schb/statuses/28161044916473856">eine Wohnung auch höchstens zu 85% sauber sein sollte</a> &#8211; darüber hinaus wird es ungemütlich. <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Also übt bitte Nachsicht beim Zerpflücken.</p>
<p><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/05/Expose-110510-OLT.pdf">Exposé: Lernen durch Lehren in der betrieblichen Weiterbildung</a></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=890&amp;md5=ef69a19e3137ec02105b1ddf23f93b55" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit Marmelade-Hacking zum LdL-Buch</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/04/02/mit-marmelade-hacking-zum-ldl-buch/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 09:39:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Hacker]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich auch hier im Blog berichtet habe, ist kürzlich das Buch Lernen durch Lehren im Fokus erschienen. Das Buch ist nicht nur schön anzusehen und gut zu lesen, sondern gar multifunktional. Was damit schon jetzt alles machbar ist, zeigt Jean-Pol Martin eindrucksvoll in seinem Video vom Marmeladefest.

Wie das manchmal so ist, wissen die Hersteller selbst ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich auch <a href="http://www.olivertacke.de/2011/03/28/ein-bisschen-werbung-muss-doch-erlaubt-sein/">hier im Blog berichtet habe</a>, ist kürzlich das Buch <em><a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Lernen-durch-Lehren-Fokus-Berger-Grzega-Spannagel-Herausgeber/6640">Lernen durch Lehren im Fokus</a></em> erschienen. Das Buch ist nicht nur schön anzusehen und gut zu lesen, sondern gar <strong>multifunktional</strong>. Was damit schon jetzt alles machbar ist, zeigt Jean-Pol Martin eindrucksvoll in seinem <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2011/04/02/das-weise-buchlein/">Video vom Marmeladefest</a>.</p>
<p>Wie das manchmal so ist, wissen die Hersteller selbst gar nicht, was alles aus ihrem Produkt herausgeholt werden kann &#8211; die Grenzen loten dann oft <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hacker">Hacker</a> aus. Und genau das sollt ihr tun! Wer etwa beim Gewinnspiel der <a href="http://www.bloggerpatenschaften.de/lernen-durch-lehren/">Blogpaten</a> kein LdL-Buch ergattern konnte, erhält nun hier eine weitere Gelegenheit. Was müsst ihr tun?</p>
<p>Dreht einfach ein Video, in dem ihr kurz beschreibt, was euch an dem Buch interessiert und wozu es vermutlich auf welche Weise von euch genutzt werden kann. Wir freuen uns natürlich, wenn ihr das vielleicht kurz mit einem anderen Buch demonstriert &#8211; obwohl das damit ja vermutlich nicht richtig klappen wird <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Danach müsst ihr hier im Kommentarbereich lediglich bis zum 17. April 2011 einen Link zum Video hinterlassen und schon seid ihr dabei: Die besten drei Beiträge werden mit je einem Exemplar von <em><a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Lernen-durch-Lehren-Fokus-Berger-Grzega-Spannagel-Herausgeber/6640">Lernen durch Lehren im Fokus</a></em> prämiert. Jean-Pol wird sich sicher dazu bereiterklären, die Siegerinnen und/oder Sieger zu küren, oder?</p>
<p><em>Der Rechtsweg ist ausgeschlossen; die Gewinner werden ab 18. April 2011 hier im Blog bekanntgegeben &#8211; so ein Zusatz muss wohl sein?</em></p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=821&amp;md5=346f250b459f5ac94e18e7f6acd52c4b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein bisschen Werbung muss doch erlaubt sein</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 08:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine ersten Gehversuche mit dem Konzept Lernen durch Lehren (LdL) habe ich vor einiger Zeit bereits kurz hier im Blog vorgestellt. Christian Spannagel hat mich daraufhin eingeladen, meine Erfahrungen etwas umfangreicher zu schildern; das Ergebnis ist nun als Beitrag in einem Sammelband veröffentlicht worden. Ein bisschen Werbung dafür muss doch erlaubt sein...




]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine ersten Gehversuche mit dem Konzept Lernen durch Lehren (LdL) habe ich vor einiger Zeit bereits <a href="http://www.olivertacke.de/2009/10/26/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren/">kurz hier im Blog</a> vorgestellt. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/03/25/lernen-durch-lehren-im-fokus/">Christian Spannagel</a> hat mich daraufhin eingeladen, meine Erfahrungen etwas umfangreicher zu schildern; das Ergebnis ist nun als Beitrag <a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Lernen-durch-Lehren-Fokus-Berger-Grzega-Spannagel-Herausgeber/6640">in einem Sammelband veröffentlicht</a> worden. Ein bisschen Werbung dafür muss doch erlaubt sein&#8230;</p>
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<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=815&amp;md5=d6379eeaefd7e5eb122f1b6bbe9f05e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pi-Pa-Portfolio</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das rundenbasierte computer-/internetgestützte Planspiel zur Unternehmensführung, das an der TU Braunschweig angeboten wird, läuft in diesem Semester anders als bisher: ich führe diesmal ein Lernportfolio ein, Premiere für mich.

Bisher musste gruppenweise ein umfangreiches Strategiepapier angefertigt werden, in dem man vor dem Spiel strategische Vorüberlegungen anstellen sollte, angefangen bei der marktlichen Ausrichtung, über das Personalmanagement ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das rundenbasierte computer-/internetgestützte Planspiel zur Unternehmensführung, das an der TU Braunschweig angeboten wird, läuft in diesem Semester anders als bisher: ich führe diesmal ein Lernportfolio ein, Premiere für mich.</p>
<p>Bisher musste gruppenweise ein umfangreiches Strategiepapier angefertigt werden, in dem man vor dem Spiel strategische Vorüberlegungen anstellen sollte, angefangen bei der marktlichen Ausrichtung, über das Personalmanagement bis hin zur Organisationsstruktur. Das ist an sich keine schlechte Idee, nur werden viele der geforderten Bereiche in der Planspiel-Software überhaupt nicht abgebildet. Vorüberlegungen und tatsächliche Handlungsmöglichkeiten hatten also recht wenig miteinander zu tun. Außerdem ging es &#8211; wie so häufig &#8211; nur um die fachliche Qualifikation. Das möchte ich ändern, mal sehen, ob mir das gelingt.</p>
<p>Semesterbegleitend treten die Studierenden mit ihren virtuelle Unternehmen gegeneinander an und werden ein Portfolio zusammenstellen müssen, das aus drei Komponenten besteht:</p>
<ul>
<li>eine Ausarbeitung zu einem Instrument der Unternehmensplanung als Einzelleistung</li>
<li>Reflexionen zu im Planspielprogramm auch wirklich umsetzbaren strategischen Aspekten zu drei Zeitpunkten als Gruppenleistung</li>
<li>persönliche Reflexion zu Motivation und Lernzielen am Anfang und zum Lernerfolg am Ende, wozu natürlich das Portfolio herangezogen werden kann</li>
</ul>
<p>Gerade Letzteres dürfte für die Studierenden ziemlich ungewohnt sein, aber das eigene Können, Wollen, Sollen und Dürfen bewusst zu hinterfragen, kommt in der Betriebswirtschaftslehre ja manchmal zu kurz. Benotet wird dieser Teil (natürlich) nicht. Bin gespannt, wie das mit diesem Portfolio klappt.</p>
<p>Das alles wird in ein Blended-Learning-Szenario eingebettet, wo die in Eigenarbeit erstellten Inhalte für die anderen Teilnehmer aufbereitet werden müssen: die Planungsinstrumente in mehreren Sitzungen per <a href="http://www.olivertacke.de/tag/ldl/" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>, die Strategieüberlegungen als Gruppenpräsentation samt Befragung in einer Art Entlastung des AG-Vorstands am Schluss.</p>
<p>Wenn es gut läuft, dann müsste man &#8220;nur&#8221; noch ein besseres Planspiel programmieren. Ideen dafür hätte ich einige, aber das wäre ein anderer Blogeintrag&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=594&amp;md5=177fda7f719b1f7bba1cce15879b3dfb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Kann man LdL auch in Unternehmen einsetzen?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/09/16/kann-man-ldl-auch-in-unternehmen-einsetzen/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 10:55:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Personalentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mich nun einige Zeit in die Thematik Lernen durch Lehren (LdL) und Personalentwicklung eingearbeitet habe und in einer Vorlesung auch bereits erste praktische Erfahrung sammeln durfte (Teil 1, Teil 2 und Teil 3), habe ich meinem Chef am Montag mein Dissertationsvorhaben vorgestellt - und er hat sich dazu bereit erklärt, es zu ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem ich mich nun einige Zeit in die Thematik Lernen durch Lehren (LdL) und Personalentwicklung eingearbeitet habe und in einer Vorlesung auch bereits erste praktische Erfahrung sammeln durfte (<a href="http://www.olivertacke.de/2009/10/26/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren/">Teil 1</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/2009/11/14/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren-teil-2/">Teil 2</a> und <a href="http://www.olivertacke.de/2009/12/21/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren-%e2%80%93-teil-3/">Teil 3</a>), habe ich meinem Chef am Montag mein Dissertationsvorhaben vorgestellt &#8211; und er hat sich dazu bereit erklärt, es zu betreuen. Der vorläufige Arbeitstitel lautet: &#8220;Lernen durch Lehren in der beruflichen Weiterbildung&#8221;.</p>
<p>Mein Ausgangspunkt ist der sogenannte &#8220;War for Talent&#8221;, der sich speziell im Bereich der Wissensarbeit verschärft. Vereinfacht gesagt, fehlt es an Fachkräften und schon heute können recht viele Unternehmen in Deutschland freie Stellen nicht mit geeigneten Mitarbeitern besetzen. Einige müssen daher gar Aufträge ablehnen. Die demographische Entwicklung legt nahe, dass sich dieser Zustand zukünftig noch verstärken wird und man sich dagegen wappnen muss. Unternehmen stehen hier vor einer &#8220;Make or Buy&#8221;-Entscheidung. Sie könnten einerseits verstärkt neue &#8220;Talente&#8221; anwerben, aber da der Personalmarkt offenbar hart umkämpft ist und selbst sinnvolle staatliche Eingriffe nicht unmittelbar wirksam würden, wäre das kein einfaches Unterfangen (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=bX7V6FAoTLc">&#8220;War, huh, yeah, what is it good for?&#8221;</a>). Sie könnten sich aber auch dazu entschließen, auf dem Papier geringer Qualifizierte oder ältere Arbeitnehmer einzustellen und sie gemeinsam mit den bereits vorhandenen Mitarbeitern weiterzubilden, so dass alle ihr fachliches Wissen aktuell halten, ihre persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen ausweiten und die offenen Aufgaben übernehmen können. In diesem Zusammenhang wird von Berufspädagogen eine Abkehr von traditionellen Lehrkonzepten hin zu handlungsorientierten Herangehensweisen gefordert, um Passivität beim Lernen zu vermeiden und eine selbständige Informationserarbeitung zu fördern. Und genau hier stellt sich mir die Frage, ob LdL über die Schule und Hochschule hinaus auch in der beruflichen Weiterbildung sinnvoll eingesetzt werden kann.</p>
<p>Das könnte man vorschnell mit &#8220;natürlich&#8221; beantworten, wenn man selbst erlebt hat, wie LdL funktioniert - aber ganz so eindeutig ist es vermutlich nicht. Die individuellen Voraussetzungen und Bedürfnisse der Teilnehmer beruflicher Weiterbildungsangebote sind andere als bei Schülerinnen, Schülern oder Studierenden, die Gruppenstrukturen und -prozesse können unterschiedlich sein, es gibt vielfältige Themenfelder und vor allem sind die Rahmenbedingungen in Unternehmen nicht vergleichbar, so dass es für die Einsatzmöglichkeit von LdL sicher Grenzen gibt. Und genau diese möchte ich ausloten und am Ende einen theoretisch-konzeptionellen Rahmen entwickelt haben, wie Lernen durch Lehren in der beruflichen Weiterbildung genutzt werden kann. Um möglichst realitätsnah zu sein, wir er jedoch durch eine gegenstandsbezogene Theoriebildung gestützt werden.</p>
<p>Ich halte euch auf dem Laufenden&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=481&amp;md5=1d923a851fe100a3fae926e8f42a40d8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Schaut nicht auf meinen Finger, der euch die Richtung weist, sondern schaut auf das Kind</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/06/26/schaut-nicht-auf-meinen-finger-der-euch-die-richtung-weist-sondern-schaut-auf-das-kind/</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 17:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Montessori]]></category>
		<category><![CDATA[Pädagogik]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern habe ich endlich mal wieder meinen Das-Lese-Ich-Noch-Bücherstapel verkleinert: An der Reihe war "Maria Montessori - Leben und Werk". Außer dass die Dame dem Bereich Reformpädagogik zuzurechnen ist, wusste ich nicht viel, und umso spannender war das Lesen.

Beeindruckend finde ich zunächst, wie kämpferisch Montessori ihre Ziele verfolgt und den Widerständen getrotzt hat, die ihr ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich endlich mal wieder meinen Das-Lese-Ich-Noch-Bücherstapel verkleinert: An der Reihe war &#8220;Maria Montessori &#8211; Leben und Werk&#8221;. Außer dass die Dame dem Bereich Reformpädagogik zuzurechnen ist, wusste ich nicht viel, und umso spannender war das Lesen.</p>
<p>Beeindruckend finde ich zunächst, wie kämpferisch Montessori ihre Ziele verfolgt und den Widerständen getrotzt hat, die ihr entgegengesetzt wurden. Sie studierte unter geradezu schikanösen Bedingungen Medizin &#8211; bis dahin eine reine Männerdomäne &#8211; und erhielt als erste Frau in Italien den Doktorgrad in dieser Disziplin.<br />
Sie arbeitete anschließend in der Kinderabteilung einer Klinik und hatte in &#8220;Irrenhäusern&#8221; zu tun, wo sie nach und nach feststellte, dass die vermeintlich zurückgebliebenen Kinder keine medizinische Hilfe benötigten, sondern erzieherische. Fortan beschäftigte sie sich neben ihrem eigentlichen Job mit Pädagogik und entwickelte das nach ihr benannte Konzept.</p>
<p>Als dessen Kern würde ich sehen: Kinder können viel mehr, als man ihnen gemeinhin zutraut. Sie sind von Natur aus neugierig, wollen ihre Umwelt erforschen und können ihr Lernen auch selbst steuern &#8211; wenn man sie lässt und einen richtigen Rahmen schafft. Das hat mich sehr an<a href="http://www.olivertacke.de/2010/06/18/wie-mich-gestaltung-von-lehre-zum-flow-bringt/" target="_self"> Forschendes Lernen</a> erinnert.</p>
<p>An anderer Stelle sehe ich Bezugspunkte zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion">Themenzentrierten Interaktion</a>. Auch dort wird festgestellt, dass der Mensch stets in Wechselwirkung zu anderen Menschen, im weitesten Sinne sogar zur gesamten Menschheit steht und sich dessen bei seinen Handlungen bewusst sein sollte. Angestrebt wird letztlich bei beiden ein ganzheitliches, lebendiges Lernen, bei dem nicht die Lehrenden im Mittelpunkt stehen, sondern die Lernenden: &#8220;Schaut nicht auf meinen Finger, der euch die Richtung weist, sondern schaut auf das Kind.&#8221;</p>
<p>Nach Montessori müssten Lehrende die Kinder viel stärker beobachten um herauszufinden, wie sie jeden individuell fördern können &#8211; denn jedes Kind ist anders. Dafür biete beispielsweise die Freiarbeit die entsprechende Gelegenheit. Das wiederum hat mich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">LdL</a> erinnert. Dessen Entwickler <a href="http://jeanpol.wordpress.com/" target="_blank">Jean-Pol Martin</a> betont, dass die Lehrenden die Schülerinnen und Schüler aufmerksam beobachten müssen, um gezielt auf sie eingehen zu können.</p>
<p>Insgesamt eine spannende Lektüre, wenngleich ich natürlich erst an der Oberfläche gekratzt habe. Aber das Buch &#8220;Kinder sind anders&#8221; von Maria Montessori wartet schon in meinem Stapel&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=384&amp;md5=68fc0f06756c11b414c900e377452bda" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie mich Gestaltung von Lehre zum Flow bringt</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/06/18/wie-mich-gestaltung-von-lehre-zum-flow-bringt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade eben hat eine Gruppe aus unserem Seminar "Gemeinsam einsam, oder wie?" zwei Stunden lang ihr Thema vorgestellt: "Gruppen führen mit Themenzentrierter Interaktion". Ich bin schwer beeindruckt.

1. Das Seminar

Nachdem ich vor einigen Monaten einen Vortrag von Ludwig Huber über "Forschendes Lernen" besucht hatte, versuchte ich, die dazu gehörenden Gedanken umzusetzen: Die Studierenden sind an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gerade eben hat eine Gruppe aus unserem Seminar &#8220;</em><a href="http://www.olivertacke.de/2010/04/25/gemeinsam-einsam-oder-wie/" target="_blank"><em>Gemeinsam einsam, oder wie?</em></a><em>&#8221; zwei Stunden lang ihr Thema vorgestellt: &#8220;Gruppen führen mit Themenzentrierter Interaktion&#8221;. Ich bin schwer beeindruckt.</em></p>
<p><strong>1. Das Seminar</strong></p>
<p>Nachdem ich vor einigen Monaten einen Vortrag von Ludwig Huber über &#8220;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10/Einleitung#Was_ist_forschendes_Lernen.3F" target="_self">Forschendes Lernen</a>&#8221; besucht hatte, versuchte ich, die dazu gehörenden Gedanken umzusetzen: Die Studierenden sind an den wesentlichen Phasen des Forschungsvorhabens (die Seminararbeit) aktiv beteiligt, das heißt sie können beispielsweise (mit)bestimmen, an welchem konkreten Fragen sie arbeiten, welche Methoden sie anwenden und wie sie ihre Ergebnisse prüfen und darstellen.</p>
<p><strong>2. Die Vorgeschichte</strong></p>
<p>Eine der Gruppen beschäftigt sich mit dem Thema &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion" target="_blank">Themenzentrierte Interaktion</a>&#8221; (TZI) nach Ruth Cohn und fragten ziemlich schnell, ob sie für ihre Arbeit auch Interviews mit Experten dazu führen dürften. Natürlich durften sie, und so organisierten sie ein Treffen mit einem Vertreter des <a href="http://www.ruth-cohn-institute.com" target="_blank">Ruth-Cohn-Instituts</a>. Das brachte sie auf die Idee, TZI auch in der Praxis zu erproben und die Ergebnisse für Ihre Arbeit zu nutzen &#8211; quasi Aktionsforschung. Da hatte ich natürlich auch keine Einwände, und trommelte an einem extra Termin die Teilnehmer des Kurses zusammen.</p>
<p><strong>3. Die Umsetzung</strong></p>
<p>Bei der Gestaltung des Termins überließ ich der TZI-Gruppe freie Hand, sie arbeitete die Veranstaltung komplett selbst aus und folgte dabei dem, was sie sich theoretisch schon selbst angeeignet hatte. Ich wurde einfach als ganz normaler Teilnehmer eingebunden &#8211; und wurde total verblüfft.</p>
<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/06/IMAG0023.jpg"><img class="size-medium wp-image-378" title="TZI-Faktoren" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/06/IMAG0023-300x179.jpg" alt="Die vier Faktoren der TZI" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Die vier Faktoren der TZI</p></div>
<p>Die Gruppe hatte &#8211; ohne es explizit zu wissen &#8211; sehr viel von dem genutzt, was man sonst in Didaktikfortbildungen lernt: Didaktischer Dreischritt, Kennenlernphase, Wechsel von Frontalphasen und Gruppenarbeitsphasen, &#8220;Energizing&#8221; nach einer Pause, Feedbackrunde, Teamteaching, &#8230; Das alles kam ganz automatisch, indem sie ihre Veranstaltung an der TZI ausgerichtet haben, angefangen bei der Benennung der Veranstaltung bis hin zum&#8221; GLOBE&#8221;, dem Umfeld: Gerade findet das Fußballspiel Deutschland gegen Serbien statt, und da musste man bei der Zeitplanung natürlich Rücksicht drauf nehmen und darauf hinweisen, dass man pünktlich fertig wird, usw. Die noch im Entstehen begriffene Ausarbeitung der Gruppe kann man übrigens im Internet <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10/Gruppen_f%C3%BChren_mit_Themenzentrierter_Interaktion" target="_blank">öffentlich einsehen</a>.</p>
<p>Die ganze Veranstaltung hat mich sehr an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">LdL</a> erinnert, auch wenn ich selbst gar nicht als &#8220;Regisseur&#8221; dabei war sondern als &#8220;Mitspieler&#8221;; das liegt wahrscheinlich am <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/03/01/wie-das-ldl-menschenbild-entstanden-ist/" target="_blank">humanistischen Hintergrund von TZI und LdL</a>. Die Studierenden hatten ein spannendes Thema, das sie gepackt und motiviert hat &#8211; die &#8220;Weltverbesserungsidee&#8221; bringt TZI auch gleich mit. Die Gruppe hat heute nicht nur ihre Inhalte rübergebracht, sondern sich auch überlegt, wie diese am besten transportiert werden können. Und dann haben sie einfach losgelegt, und wie!!! Ihre Kommilitionen fanden es auch super und meinten, sie hätten mehr gelernt als in anderen Veranstaltungen.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Ich kann nicht sagen, woran es lag: War die Gruppe vorher schon so fit? Hat die Gestaltung des Seminars dies erst hervorgebracht? Lag es am Thema? Ich weiß es nicht. Aber das, was ich gerade miterleben durfte, fand ich einfach nur großartig!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=372&amp;md5=75fee0da56a945e6834581fdb2e6869e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Meine ersten Gehversuche mit Lernen durch Lehren – Teil 3</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/12/21/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren-%e2%80%93-teil-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der dritte und letzte Teil meiner Mini-Reihe "Meine ersten Gehversuche mit Lernen durch Lehren" (Teil 1, Teil2): Am vergangenen Freitag war es soweit, LdL in meiner Vorlesung "Online-Marketing".

Um den Studierenden (und mir selbst auch) ein wenig Druck zu nehmen, hatte ich im Vorfeld angekündigt, dass die Inhalte der LdL-Sitzungen nicht klausurrelevant sein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der dritte und letzte Teil meiner Mini-Reihe &#8220;Meine ersten Gehversuche mit Lernen durch Lehren&#8221; (<a href="http://www.olivertacke.de/2009/10/26/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren/">Teil 1</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/2009/11/14/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren-teil-2/">Teil2</a>): Am vergangenen Freitag war es soweit, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren">LdL</a> in meiner Vorlesung &#8220;Online-Marketing&#8221;.</p>
<p>Um den Studierenden (und mir selbst auch) ein wenig Druck zu nehmen, hatte ich im Vorfeld angekündigt, dass die Inhalte der LdL-Sitzungen nicht klausurrelevant sein würden. Das führte übrigens nicht zu Teilnehmerschwund, wie manch einer vielleicht mutmaßen könnte; die Vorlesung war gut besucht.</p>
<p>Es lief ziemlich gut. Wie bei meinen kurzen Testläufen zuvor war auch hier bedeutend mehr studentische Aktivität zu beobachten als in einer normalen Vorlesung. Bei der ersten Sitzung entwickelten sich Diskussionen untereinander und Fragen wurden gegenseitig beantwortet, ohne dass ich groß steuern musste. Bei der nächsten hatte ich deutlich mehr Mühe: Die Studierenden, allesamt Wirtschaftsjuristen, kamen alsbald zu rechtlichen Fragestellungen, die mein Wissen überforderten. Es war daher überaus schwierig, hier bei offenen Fragen den passenden Input zu geben. Überhaupt ist es gar nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für das Eingreifen abzupassen &#8211; zu früh, und man verhindert Emergenz; zu spät, und es geht zu langsam voran: &#8220;Regie führen&#8221; ist schwieriger als selbst &#8220;auf der Bühne zu stehen&#8221;. In jedem Fall muss man hinterher die Sitzung noch einmal zusammenfassen und den roten Faden nachträglich spinnen, da der explorative Charakter zunächst eher Unklarheit erzeugt.</p>
<p>Die Studierenden fanden die ganze Situation lockerer, und man traue sich eher, etwas zu sagen &#8211; es ist einfach etwas anderes, wenn nicht der Dozent vorne steht, egal wie offen er ist. Besonders schön fand ich, dass sie von sich aus sagten, LdL und aktives Plenum gefielen ihnen besser als normale Vorlesungen. Berechtigte Kritik an mir: Ich hätte früher damit anfangen sollen und nicht mitten im Semester; das hätte für Irritationen gesorgt.</p>
<p>Meine ersten Schritte in LdL habe ich hinter mir, die nächsten folgen mit Gewissheit!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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