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Schizoidie, Hysterie und der Drang zu gestalten

Ich befinde mich gerade in einer ziemlichen Grübelphase. Ist das die Midlife-Crisis oder noch mein normales Reflexionspensum? Ich bin mit verschiedenen Dingen in meinem Leben unzufrieden, und Selbsterkenntnis ist vermutlich der erste Schritt, um etwas zu ändern. Als sehr hilfreich empfand ich auf diesem Weg Episode 21 des Podcasts Bildung-Zukunft-Technik, der sich in der ersten Hälfte mit der Maker-Bewegung beschäftigt.

Zusammengedampft könnte man es vielleicht so zusammenfassen, dass innerhalb der Maker-Bewegung der Wunsch besteht, sich nicht damit abzufinden, was man vorfindet. Oder andersherum formuliert: die Welt gestalten, das eigene Wirken erleben können, das Handeln in die eigene Hand nehmen, die jetzt bestehenden Mittel zu nutzen und nicht zu warten, bis sie vielleicht irgendwann von irgendjemandem zur Verfügung gestellt werden. Bei diesen Gedanken fühle ich mich sehr gut aufgehoben.

Eine viel schöner formulierte Verlautbarung dazu von Steve Jobs wurde im Podcast vorgestellt:

Erhellend war dazu war speziell für mich außerdem ein Workshop von Claudia Nounla, an dem ich vergangene Woche zwei Tage lang teilnehmen durfte — dazu später vielleicht auch noch mehr in einem weiteren Blogbeitrag. Ich hatte zuvor zwar schon einmal von den „Grundformen der Angst“ nach Fritz Riemann gehört, mich aber nie wirklich damit beschäftigt. Bei mir geht die Tendenz klar zum schizoid-hysterischen Typ. Kurz gefasst neige ich tendenziell einerseits dazu, mich zum Maß der Dinge zu setzen und andererseits eben dazu, nach Veränderungen zu streben. Ihr seht die Parallelen? Passt; ohne damit sagen zu wollen, dass das gut (oder schlecht) ist. Für mich erklären sich dadurch jedenfalls einige Dinge, und ich habe weiteren Stoff zum Nachlesen und Nachdenken.