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	<title>olivertacke.de &#187; Didaktik</title>
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		<title>Ein bisschen Werbung muss doch erlaubt sein</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 08:31:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Meine ersten Gehversuche mit dem Konzept Lernen durch Lehren (LdL) habe ich vor einiger Zeit bereits kurz hier im Blog vorgestellt. Christian Spannagel hat mich daraufhin eingeladen, meine Erfahrungen etwas umfangreicher zu schildern; das Ergebnis ist nun als Beitrag in einem Sammelband veröffentlicht worden. Ein bisschen Werbung dafür muss doch erlaubt sein...




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			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine ersten Gehversuche mit dem Konzept Lernen durch Lehren (LdL) habe ich vor einiger Zeit bereits <a href="http://www.olivertacke.de/2009/10/26/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren/">kurz hier im Blog</a> vorgestellt. <a href="http://cspannagel.wordpress.com/2011/03/25/lernen-durch-lehren-im-fokus/">Christian Spannagel</a> hat mich daraufhin eingeladen, meine Erfahrungen etwas umfangreicher zu schildern; das Ergebnis ist nun als Beitrag <a href="http://www.epubli.de/shop/buch/Lernen-durch-Lehren-Fokus-Berger-Grzega-Spannagel-Herausgeber/6640">in einem Sammelband veröffentlicht</a> worden. Ein bisschen Werbung dafür muss doch erlaubt sein&#8230;</p>
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<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=815&amp;md5=d6379eeaefd7e5eb122f1b6bbe9f05e8" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>campusemerge 2011 &#8211; Der Abschluss</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/03/24/campusemerge-2011-der-abschluss/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Mar 2011 19:26:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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Im vergangenen Juni habe ich mich mit dem Konzept für ein Öffentliches Seminar beim Hochschullehrpreis campusemerge beworben und zähle tatsächlich auch zu den Prämierten :-) Gestern fand dazu in Braunschweig im Haus der Wissenschaft die Abschlussveranstaltung statt.

Insgesamt waren 15 Preisträger eingeladen worden, von denen die vier Gewinner in je 20 Minuten ihre Projekte vorstellten - ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_801" class="wp-caption alignright" style="width: 223px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/03/campusemerge_poster.png"><img class="size-medium wp-image-801" title="campusemerge_poster" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/03/campusemerge_poster-213x300.png" alt="Poster zum campusemerge 2011" width="213" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Poster zum campusemerge 2011</p></div>
<p>Im vergangenen Juni habe ich mich mit dem Konzept für ein <a href="http://www.olivertacke.de/2010/06/02/der-wettbewerb-offentliche-seminare-im-web-2-0/">Öffentliches Seminar</a> beim Hochschullehrpreis <a href="http://www.campusemerge.de">campusemerge</a> beworben und zähle tatsächlich auch zu den Prämierten <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Gestern fand dazu in Braunschweig im <a href="http://www.hausderwissenschaft.org/">Haus der Wissenschaft</a> die Abschlussveranstaltung statt.</p>
<p>Insgesamt waren 15 Preisträger eingeladen worden, von denen die vier Gewinner in je 20 Minuten ihre Projekte vorstellten &#8211; allesamt solche, in die schon mehrere Jahre lang viel Arbeit investiert worden war.</p>
<p>Im Anschluss gab es für alle Anwesenden neben dem Mittagsimbiss die Gelegenheit, sich auf einer Posterausstellung über die Konzepte zu informieren. Bei meinem Beitrag dazu habe ich besonders den Aspekt des transdisziplinären Lernens bzw. der öffentlichen Wissenschaft in den Vordergrund gestellt &#8211; auf dem Poster war übrigens deshalb so viel Text drauf, weil ich nicht permanent daneben stehen konnte, um Fragen zu beantworten.</p>
<p>Weiter ging es mit zweiminütigen Impulsreferaten der übrigen Prämierten, um passenden Gesprächsstoff für den nun folgenden <em>Markt der Möglichkeiten</em> zu liefern: In einem großen Raum wurden die Beiträge an einzelnen Ständen nochmals präsentiert, und es konnte nach Herzenslust darüber diskutiert und gefachsimpelt werden &#8211; und davon wurde auch reger Gebrauch gemacht. Ich selbst habe beispielsweise ein superspannendes Gespräch mit László Füzesi von der Göttinger Uniklinik geführt, der mit dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GDr5XZ3mjp4">eDocTrainer</a> zu den vier Gewinnern des Wettbewerbs zählte und offenbar ständig auf der Suche nach neuen Anregungen ist. Interessant fand ich auch den Beitrag von Ralf Raths (Uni Hannover): <a href="http://www.youtube.com/watch?v=-Kh8LD5rlT4">Die Erfahrung der neuzeitlichen Schlacht</a>.</p>
<p>Abschließend danke ans <a href="http://www.tu-braunschweig.de">Kompetenzzentrum für Hochschuldidaktik</a>, das unter emsiger Leitung von <a href="http://twitter.com/gi_pr">Gisely Prey</a> den Wettbewerb ausgerichtet hat und mich über QL:next und das WindH-Programm mit Rüstzeug für gute Lehre versorgt. Nicht zu vergessen auch <a href="http://herrlarbig.de/">Torsten Larbig</a>, der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=l3iRO0adLok">meinem Video zum Wettbewerb</a> seine Stimme geliehen hatte.</p>
<p>Und nun geht&#8217;s auch bald schon weiter mit öffentlichen Seminaren im Web 2.0: In wenigen Wochen startet der Kurs <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Wissen_SoSe11">Schutz von Wissen &#8211; Sinn oder Unsinn?</a>, und die zugehörige Seite werde ich noch etwas überarbeiten.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=802&amp;md5=3562a11624b67e6c07ee729efe15490a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>POL ohne Jean</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2011/03/08/pol-ohne-jean/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 18:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[POL]]></category>
		<category><![CDATA[Problemorientiertes Lernen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der eine oder andere wird es wissen: Ich absolviere gerade das Programm Weiterbildung in der Hochschullehre (WindH) und habe als Wahlpflichtveranstaltung heute Problemorientiertes Lernen (POL) besucht.

Problemorientiertes Lernen (auch Problembasiertes Lernen oder englisch Problem-Based Learning) ist eine gemäßigt konstruktivistische, anwendungsorientierte Lernform, bei der ein spezielles Problem im Mittelpunkt steht (man könnte es vielleicht auch packenden ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der eine oder andere wird es wissen: Ich absolviere gerade das Programm <a title="Weiterbildung in der Hochschullehre (WindH)" href="http://www.tu-braunschweig.de/khn/angebot/windh">Weiterbildung in der Hochschullehre</a> (WindH) und habe als Wahlpflichtveranstaltung heute <a title="Problemorientiertes Lernen (POL)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Problemorientiertes_Lernen">Problemorientiertes Lernen</a> (POL) besucht.</p>
<p>Problemorientiertes Lernen (auch <em>Problembasiertes Lernen</em> oder englisch <em>Problem-Based Learning</em>) ist eine gemäßigt konstruktivistische, anwendungsorientierte Lernform, bei der ein spezielles Problem im Mittelpunkt steht (man könnte es vielleicht auch packenden Stoff nennen) und von Lerngruppen möglichst eigenständig bearbeitet wird. Ausgehend davon folgt POL einem typischen Ablauf, der in mehrere Schritte gegliedert wird (häufig sind das sieben, in der Fortbildung waren es acht):</p>
<ol>
<li>Verständnisfragen klären</li>
<li>Teilprobleme definieren</li>
<li>Ideen und Hypothesen sammeln</li>
<li>Ergebnisse strukturieren</li>
<li>Eigene Lernziele formulieren</li>
<li>Informationen beschaffen und bearbeiten</li>
<li>Präsentieren und Diskutieren</li>
<li>Vorgehen reflektieren</li>
</ol>
<p>POL erinnert also auf den ersten Blick an klassische Fallstudienarbeit, fördert aber besonders die aktive Beteiligung der Lernenden, um Wissen zu konstruieren. An einigen Unis wird die Methode gar hochschulweit eingesetzt (beispielsweise in Maastricht, Newcastle oder Linköping).</p>
<p>Mein Eindruck ist zwar grundsätzlich positiv, aber dennoch zwiespältig. POL scheint ganz gut zu funktionieren. Wir haben in den Gruppen die gestellten und selbst erarbeiteten Probleme (bis Schritt 5) ganz gut bewältigt, es kamen relevante Aspekte auf, an welche die Problemsteller gar nicht gedacht hatten. Am eigenen Leib fand ich das strikte, schrittweise Vorgehen allerdings recht einengend; an einigen Stellen hatte ich Ideen, aber dafür war laut Schema gerade kein Platz vorgesehen &#8211; diese &#8220;Störung&#8221; wurde also nicht behoben, das Neuron durfte nicht feuern.<br />
Und auch wenn die einzelnen Phasen für sich genommen sehr unterschiedlich und abwechslungsreich gestaltet werden können, wird der Wissensentstehungsprozess phasenweise linearisiert. Das ist einerseits praktisch, da POL so einfacher anwendbar wird. Andererseits kam mir das irgendwie paradox vor: Ziel soll es sein, möglichst frei selbst zu denken und ein Problem umfassend zu betrachten, nicht in bekannte Schemata zu verfallen &#8211; und dafür wird dann ein festes Schema benutzt? Aber vielleicht habe ich in dieser Ein-Tages-Veranstaltung zu wenig mitbekommen, etwas falsch verstanden oder bin einfach nur &#8220;Jean-POL-geschädigt&#8221; <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe zwar in nächster Zeit keine Veranstaltung, in der ich POL ausprobieren könnte, aber ich werde es auf jeden Fall im Hinterkopf behalten. Die selbst zu strukturierenden &#8220;Probleme mit Unschärfe&#8221; als Ausgangspunkt für eine Lerngelegenheit sind mir auf jeden Fall sympathisch.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=775&amp;md5=973079dc95c0c48a436013a1435c3844" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Give your brain a hand</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 13:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BWL]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Lego]]></category>
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		<description><![CDATA[Vergangene Woche bin ich auf Lego Serious Play gestoßen. Dabei handelt es sich um eine Methode, mit der in Seminaren phantasievolle Ideen für die Lösung von Problemen gefunden werden sollen.

Die Teilnehmer sollen zunächst ihre eigene Sicht eines bestimmten Sachverhalts mit Legosteinen modellieren, so dass das eigene Wissen quasi eine greifbare Form erhält. Im Anschluss ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangene Woche bin ich auf <a href="http://www.seriousplay.com" target="_blank">Lego Serious Play</a> gestoßen. Dabei handelt es sich um eine Methode, mit der in Seminaren phantasievolle Ideen für die Lösung von Problemen gefunden werden sollen.</p>
<p>Die Teilnehmer sollen zunächst ihre eigene Sicht eines bestimmten Sachverhalts mit Legosteinen modellieren, so dass das eigene Wissen quasi eine greifbare Form erhält. Im Anschluss tauscht man sich darüber aus und spielt, verändert die Modelle und kommt so vielleicht auf ganz neue Ideen (erinnert mich an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Synektik" target="_blank">Synektik</a>). Überraschend fand ich, dass die Methode in der (knallharten?) Geschäftswelt entwickelt wurde und dort beispielsweise im Bereich der strategischen Planung oder der Organisationsentwicklung genutzt wird.</p>
<div id="attachment_737" class="wp-caption alignright" style="width: 241px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/01/lego_piratenkapitaen.png"><img class="size-medium wp-image-737" title="lego_piratenkapitaen" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2011/01/lego_piratenkapitaen-231x300.png" alt="Lego Figur: Piratenkapitän" width="231" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Give your brain a hook! Arrrrr!</p></div>
<p>Was steckt dahinter? Lego Serious Play ist aus lernpsychologischer Perspektive im <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktivismus_(Lernpsychologie)" target="_blank">Konstruktivismus</a> verortet: Es wird davon ausgegangen, dass jeder Mensch sein Wissen auf Grundlage seiner individuellen und subjektiven Erfahrungen selbst konstruiert. Das &#8220;Vermitteln&#8221; von Wissen, gewissermaßen das Übertragen von einem Kopf in den anderen, ist also gar nicht ohne Weiteres möglich. Lego Serious Play bedient sich einer Weiterentwicklung dieses Gedankens, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konstruktionismus" target="_blank">Konstruktionismus</a> genannt wird und auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Seymour_Papert" target="_blank">Seymour Papert</a> zurückgeht. Die Theorie besagt, dass die besagte Konstruktion von Wissen nicht nur eine kognitive Komponente besitzt, sondern auch eine sensorisch-motorische und eine emotionale: Denkprozesse laufen in Verbindung mit körperlicher Bewegung und Gefühlen anders ab und können so zu einem tieferen Verständnis führen. Man kennt das bereits von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pestalozzi" target="_blank">Johann Heinrich Pestalozzis</a> Forderung nach ganzheitlichem Lernen mit &#8220;Herz, Hand und Verstand&#8221;. Bei Lego Serious Play soll sich daher die Konstruktion von Wissen in der Konstruktion von Legomodellen widerspiegeln. Man kann die eigenen Gedanken anfassen. Man gibt dem Gehirn quasi eine Hand. Die Gefühlsseite kommt durch das Spielen hinzu, und mir macht das Bauen mit Legosteinen auf jeden Fall viel Spaß.</p>
<p>Kurzum: Ich arbeite an einem BWL-Institut und bin dort in die Lehre eingespannt. Lego Serious Play kommt aus der Unternehmenswelt und wird dort eingesetzt. Ich mag Lego sehr und die Methode kommt meinem Lehr-Lern-Verständnis entgegen. Was liegt also näher, als die Methode auch einmal bei uns einzusetzen, zu erproben und darüber zu berichten? Die <a href="https://dl.dropbox.com/u/5032997/LEGO%20Serious%20Play%20OS/LEGO%C2%AE_SERIOUS_PLAY_OpenSource.pdf" target="_blank">offiziellen Einstiegsunterlagen</a> sind unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons" target="_blank">Creative-Commons</a>-Lizenz verfügbar (noch ein Sympathiepunkt mehr), aber zusätzlich würde ich mich gerne mit jemandem austauschen, der bereits Erfahrung dazu gesammelt hat oder sich nun auch dazu angespornt fühlt. Wer mag?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=738&amp;md5=208aa9a09db0d09e11d9f4bb9578e10d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>&#8220;Die Gelehrtesten sind nicht immer die Leute, die die neuesten Ideen haben.&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 11:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Planspiel]]></category>
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		<description><![CDATA[Am vergangenen Montag habe ich im Rahmen unseres Planspielseminars einen Präsenztermin dem wissenschaftlichen Arbeiten gewidmet - nur als ganz kurzer Überblick, nicht zur Vertiefung. Zu Beginn einer Seminarsitzung versuche ich in der Regel, den persönlichen Bezug der Teilnehmer zum konkreten Thema des Tages etwas freizulegen, denn dadurch erfahre ich, an was ich anknüpfen kann ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Montag habe ich im Rahmen unseres Planspielseminars einen Präsenztermin dem wissenschaftlichen Arbeiten gewidmet &#8211; nur als ganz kurzer Überblick, nicht zur Vertiefung. Zu Beginn einer Seminarsitzung versuche ich in der Regel, den persönlichen Bezug der Teilnehmer zum konkreten Thema des Tages etwas freizulegen, denn dadurch erfahre ich, an was ich anknüpfen kann und worauf ich vielleicht achten sollte. Diesmal habe ich folgende Methode ausprobiert, die ich am <a href="http://www.tu-braunschweig.de/khn" target="_blank">KHN</a> kennengelernt habe:</p>
<p>Im Raum hatte ich Zettel mit Zitaten verteilt, die offensichtlich oder auch versteckt etwas mit Wissenschaft zu tun haben. Die Studierenden sollten sich alle Zitate ansehen und sich dann das aussuchen, das sie am ehesten mit Wissenschaft in Verbindung bringen. Als schöner Nebenaspekt hat man so auch etwas &#8220;Greifbares&#8221;. Im Anschluss sollten jeder sein Zitat laut vorlesen und kurz schildern, warum er es ausgewählt hat, warum er es besonders mit Wissenschaft in Verbindung bringt, was es bei ihm ausgelöst hat. Als kleines Schmankerl war der Urheber der Aussprüche nicht bekannt und durfte erraten werden.</p>
<p>Ergebnis: Ich finde, das hat sehr gut geklappt. Man erfährt etwas über die Studierenden, kann schon die vielen Facetten eines Themas andeuten und kommt sehr einfach ins Gespräch. Finde ich toll.</p>
<p>Und, ohne zu googlen, von wem stammt wohl das Zitat im Titel dieses Beitrags?</p>
<div id="attachment_686" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/12/Die_Gelehrtesten.jpg"><img class="size-full wp-image-686" title="Die_Gelehrtesten" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/12/Die_Gelehrtesten.jpg" alt="Foto eines Zettels mit der Aufschrift: &quot;Die Gelehrtesten sind nicht immer die Leute, die die neuesten Ideen haben.&quot;" width="500" height="231" /></a><p class="wp-caption-text">Die Gelehrtesten sind nicht immer die Leute, die die neuesten Ideen haben.</p></div>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=682&amp;md5=e50613704d4189a63266566af90599ae" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pi-Pa-Portfolio</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 08:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Das rundenbasierte computer-/internetgestützte Planspiel zur Unternehmensführung, das an der TU Braunschweig angeboten wird, läuft in diesem Semester anders als bisher: ich führe diesmal ein Lernportfolio ein, Premiere für mich.

Bisher musste gruppenweise ein umfangreiches Strategiepapier angefertigt werden, in dem man vor dem Spiel strategische Vorüberlegungen anstellen sollte, angefangen bei der marktlichen Ausrichtung, über das Personalmanagement ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das rundenbasierte computer-/internetgestützte Planspiel zur Unternehmensführung, das an der TU Braunschweig angeboten wird, läuft in diesem Semester anders als bisher: ich führe diesmal ein Lernportfolio ein, Premiere für mich.</p>
<p>Bisher musste gruppenweise ein umfangreiches Strategiepapier angefertigt werden, in dem man vor dem Spiel strategische Vorüberlegungen anstellen sollte, angefangen bei der marktlichen Ausrichtung, über das Personalmanagement bis hin zur Organisationsstruktur. Das ist an sich keine schlechte Idee, nur werden viele der geforderten Bereiche in der Planspiel-Software überhaupt nicht abgebildet. Vorüberlegungen und tatsächliche Handlungsmöglichkeiten hatten also recht wenig miteinander zu tun. Außerdem ging es &#8211; wie so häufig &#8211; nur um die fachliche Qualifikation. Das möchte ich ändern, mal sehen, ob mir das gelingt.</p>
<p>Semesterbegleitend treten die Studierenden mit ihren virtuelle Unternehmen gegeneinander an und werden ein Portfolio zusammenstellen müssen, das aus drei Komponenten besteht:</p>
<ul>
<li>eine Ausarbeitung zu einem Instrument der Unternehmensplanung als Einzelleistung</li>
<li>Reflexionen zu im Planspielprogramm auch wirklich umsetzbaren strategischen Aspekten zu drei Zeitpunkten als Gruppenleistung</li>
<li>persönliche Reflexion zu Motivation und Lernzielen am Anfang und zum Lernerfolg am Ende, wozu natürlich das Portfolio herangezogen werden kann</li>
</ul>
<p>Gerade Letzteres dürfte für die Studierenden ziemlich ungewohnt sein, aber das eigene Können, Wollen, Sollen und Dürfen bewusst zu hinterfragen, kommt in der Betriebswirtschaftslehre ja manchmal zu kurz. Benotet wird dieser Teil (natürlich) nicht. Bin gespannt, wie das mit diesem Portfolio klappt.</p>
<p>Das alles wird in ein Blended-Learning-Szenario eingebettet, wo die in Eigenarbeit erstellten Inhalte für die anderen Teilnehmer aufbereitet werden müssen: die Planungsinstrumente in mehreren Sitzungen per <a href="http://www.olivertacke.de/tag/ldl/" target="_blank">Lernen durch Lehren</a>, die Strategieüberlegungen als Gruppenpräsentation samt Befragung in einer Art Entlastung des AG-Vorstands am Schluss.</p>
<p>Wenn es gut läuft, dann müsste man &#8220;nur&#8221; noch ein besseres Planspiel programmieren. Ideen dafür hätte ich einige, aber das wäre ein anderer Blogeintrag&#8230;</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=594&amp;md5=177fda7f719b1f7bba1cce15879b3dfb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie mich Gestaltung von Lehre zum Flow bringt</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2010/06/18/wie-mich-gestaltung-von-lehre-zum-flow-bringt/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 12:56:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[TZI]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben hat eine Gruppe aus unserem Seminar "Gemeinsam einsam, oder wie?" zwei Stunden lang ihr Thema vorgestellt: "Gruppen führen mit Themenzentrierter Interaktion". Ich bin schwer beeindruckt.

1. Das Seminar

Nachdem ich vor einigen Monaten einen Vortrag von Ludwig Huber über "Forschendes Lernen" besucht hatte, versuchte ich, die dazu gehörenden Gedanken umzusetzen: Die Studierenden sind an ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Gerade eben hat eine Gruppe aus unserem Seminar &#8220;</em><a href="http://www.olivertacke.de/2010/04/25/gemeinsam-einsam-oder-wie/" target="_blank"><em>Gemeinsam einsam, oder wie?</em></a><em>&#8221; zwei Stunden lang ihr Thema vorgestellt: &#8220;Gruppen führen mit Themenzentrierter Interaktion&#8221;. Ich bin schwer beeindruckt.</em></p>
<p><strong>1. Das Seminar</strong></p>
<p>Nachdem ich vor einigen Monaten einen Vortrag von Ludwig Huber über &#8220;<a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10/Einleitung#Was_ist_forschendes_Lernen.3F" target="_self">Forschendes Lernen</a>&#8221; besucht hatte, versuchte ich, die dazu gehörenden Gedanken umzusetzen: Die Studierenden sind an den wesentlichen Phasen des Forschungsvorhabens (die Seminararbeit) aktiv beteiligt, das heißt sie können beispielsweise (mit)bestimmen, an welchem konkreten Fragen sie arbeiten, welche Methoden sie anwenden und wie sie ihre Ergebnisse prüfen und darstellen.</p>
<p><strong>2. Die Vorgeschichte</strong></p>
<p>Eine der Gruppen beschäftigt sich mit dem Thema &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Themenzentrierte_Interaktion" target="_blank">Themenzentrierte Interaktion</a>&#8221; (TZI) nach Ruth Cohn und fragten ziemlich schnell, ob sie für ihre Arbeit auch Interviews mit Experten dazu führen dürften. Natürlich durften sie, und so organisierten sie ein Treffen mit einem Vertreter des <a href="http://www.ruth-cohn-institute.com" target="_blank">Ruth-Cohn-Instituts</a>. Das brachte sie auf die Idee, TZI auch in der Praxis zu erproben und die Ergebnisse für Ihre Arbeit zu nutzen &#8211; quasi Aktionsforschung. Da hatte ich natürlich auch keine Einwände, und trommelte an einem extra Termin die Teilnehmer des Kurses zusammen.</p>
<p><strong>3. Die Umsetzung</strong></p>
<p>Bei der Gestaltung des Termins überließ ich der TZI-Gruppe freie Hand, sie arbeitete die Veranstaltung komplett selbst aus und folgte dabei dem, was sie sich theoretisch schon selbst angeeignet hatte. Ich wurde einfach als ganz normaler Teilnehmer eingebunden &#8211; und wurde total verblüfft.</p>
<div id="attachment_378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/06/IMAG0023.jpg"><img class="size-medium wp-image-378" title="TZI-Faktoren" src="http://www.olivertacke.de/wp-content/uploads/2010/06/IMAG0023-300x179.jpg" alt="Die vier Faktoren der TZI" width="300" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Die vier Faktoren der TZI</p></div>
<p>Die Gruppe hatte &#8211; ohne es explizit zu wissen &#8211; sehr viel von dem genutzt, was man sonst in Didaktikfortbildungen lernt: Didaktischer Dreischritt, Kennenlernphase, Wechsel von Frontalphasen und Gruppenarbeitsphasen, &#8220;Energizing&#8221; nach einer Pause, Feedbackrunde, Teamteaching, &#8230; Das alles kam ganz automatisch, indem sie ihre Veranstaltung an der TZI ausgerichtet haben, angefangen bei der Benennung der Veranstaltung bis hin zum&#8221; GLOBE&#8221;, dem Umfeld: Gerade findet das Fußballspiel Deutschland gegen Serbien statt, und da musste man bei der Zeitplanung natürlich Rücksicht drauf nehmen und darauf hinweisen, dass man pünktlich fertig wird, usw. Die noch im Entstehen begriffene Ausarbeitung der Gruppe kann man übrigens im Internet <a href="http://de.wikiversity.org/wiki/Kurs:Teams_SoSe10/Gruppen_f%C3%BChren_mit_Themenzentrierter_Interaktion" target="_blank">öffentlich einsehen</a>.</p>
<p>Die ganze Veranstaltung hat mich sehr an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren" target="_blank">LdL</a> erinnert, auch wenn ich selbst gar nicht als &#8220;Regisseur&#8221; dabei war sondern als &#8220;Mitspieler&#8221;; das liegt wahrscheinlich am <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/03/01/wie-das-ldl-menschenbild-entstanden-ist/" target="_blank">humanistischen Hintergrund von TZI und LdL</a>. Die Studierenden hatten ein spannendes Thema, das sie gepackt und motiviert hat &#8211; die &#8220;Weltverbesserungsidee&#8221; bringt TZI auch gleich mit. Die Gruppe hat heute nicht nur ihre Inhalte rübergebracht, sondern sich auch überlegt, wie diese am besten transportiert werden können. Und dann haben sie einfach losgelegt, und wie!!! Ihre Kommilitionen fanden es auch super und meinten, sie hätten mehr gelernt als in anderen Veranstaltungen.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Ich kann nicht sagen, woran es lag: War die Gruppe vorher schon so fit? Hat die Gestaltung des Seminars dies erst hervorgebracht? Lag es am Thema? Ich weiß es nicht. Aber das, was ich gerade miterleben durfte, fand ich einfach nur großartig!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p> <p><a href="http://www.olivertacke.de/?flattrss_redirect&amp;id=372&amp;md5=75fee0da56a945e6834581fdb2e6869e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.olivertacke.de/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Meine ersten Gehversuche mit Lernen durch Lehren – Teil 3</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/12/21/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren-%e2%80%93-teil-3/</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 11:41:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[LdL]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>

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		<description><![CDATA[Dies ist der dritte und letzte Teil meiner Mini-Reihe "Meine ersten Gehversuche mit Lernen durch Lehren" (Teil 1, Teil2): Am vergangenen Freitag war es soweit, LdL in meiner Vorlesung "Online-Marketing".

Um den Studierenden (und mir selbst auch) ein wenig Druck zu nehmen, hatte ich im Vorfeld angekündigt, dass die Inhalte der LdL-Sitzungen nicht klausurrelevant sein ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dies ist der dritte und letzte Teil meiner Mini-Reihe &#8220;Meine ersten Gehversuche mit Lernen durch Lehren&#8221; (<a href="http://www.olivertacke.de/2009/10/26/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren/">Teil 1</a>, <a href="http://www.olivertacke.de/2009/11/14/meine-ersten-gehversuche-mit-lernen-durch-lehren-teil-2/">Teil2</a>): Am vergangenen Freitag war es soweit, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lernen_durch_Lehren">LdL</a> in meiner Vorlesung &#8220;Online-Marketing&#8221;.</p>
<p>Um den Studierenden (und mir selbst auch) ein wenig Druck zu nehmen, hatte ich im Vorfeld angekündigt, dass die Inhalte der LdL-Sitzungen nicht klausurrelevant sein würden. Das führte übrigens nicht zu Teilnehmerschwund, wie manch einer vielleicht mutmaßen könnte; die Vorlesung war gut besucht.</p>
<p>Es lief ziemlich gut. Wie bei meinen kurzen Testläufen zuvor war auch hier bedeutend mehr studentische Aktivität zu beobachten als in einer normalen Vorlesung. Bei der ersten Sitzung entwickelten sich Diskussionen untereinander und Fragen wurden gegenseitig beantwortet, ohne dass ich groß steuern musste. Bei der nächsten hatte ich deutlich mehr Mühe: Die Studierenden, allesamt Wirtschaftsjuristen, kamen alsbald zu rechtlichen Fragestellungen, die mein Wissen überforderten. Es war daher überaus schwierig, hier bei offenen Fragen den passenden Input zu geben. Überhaupt ist es gar nicht einfach, den richtigen Zeitpunkt für das Eingreifen abzupassen &#8211; zu früh, und man verhindert Emergenz; zu spät, und es geht zu langsam voran: &#8220;Regie führen&#8221; ist schwieriger als selbst &#8220;auf der Bühne zu stehen&#8221;. In jedem Fall muss man hinterher die Sitzung noch einmal zusammenfassen und den roten Faden nachträglich spinnen, da der explorative Charakter zunächst eher Unklarheit erzeugt.</p>
<p>Die Studierenden fanden die ganze Situation lockerer, und man traue sich eher, etwas zu sagen &#8211; es ist einfach etwas anderes, wenn nicht der Dozent vorne steht, egal wie offen er ist. Besonders schön fand ich, dass sie von sich aus sagten, LdL und aktives Plenum gefielen ihnen besser als normale Vorlesungen. Berechtigte Kritik an mir: Ich hätte früher damit anfangen sollen und nicht mitten im Semester; das hätte für Irritationen gesorgt.</p>
<p>Meine ersten Schritte in LdL habe ich hinter mir, die nächsten folgen mit Gewissheit!</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brauchen wir eine &#8220;Manuel-Andrack-Didaktik&#8221;?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/12/03/brauchen-wir-eine-manuel-andrack-didaktik/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 15:37:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[IT]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Vorlesung]]></category>

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		<description><![CDATA[Am vergangenen Montag habe ich eine These getwittert: "Die Welt braucht mehr Manuel Andracks in der Vorlesung..." Wie kam es dazu und was meine ich damit?

Ausgangspunkt war meine Skype-Session mit Jean-Pol Martin, bei der wir die Idee hatten, diese auch gleich ins Netz zu streamen und mittels Twitterwall auch Fragen aus dem Plenum und dem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Montag habe ich eine <a href="http://twitter.com/otacke/status/6196801723" target="_blank">These getwittert</a>: &#8221;Die Welt braucht mehr Manuel Andracks in der Vorlesung&#8230;&#8221; Wie kam es dazu und was meine ich damit?</p>
<p>Ausgangspunkt war meine <a href="http://www.olivertacke.de/2009/11/17/vernetzung-im-unterricht-kann-das-etwas-bringen/" target="_blank">Skype-Session mit Jean-Pol Martin</a>, bei der wir die Idee hatten, diese auch gleich ins Netz zu streamen und mittels Twitterwall auch Fragen aus dem Plenum und dem Web hereinzuholen. Die hätte man berücksichtigen müssen, idealerweise hätte man auch  selbst noch nach außen gezwitschert, vielleicht noch das Mikro zu einem Studenten gebracht, damit man ihn besser verstehen kann, usw. Irgendwann gelangt man einen Punkt, an dem man das als Dozent nicht mehr allein bewältigen kann, so meine These. Man bräuchte so etwas wie einen Unterstützer, der die Tweets beobachtet, bei Bedarf das passende Stichwort gibt, Dinge nebenbei organisiert oder für kurze thematische Zwischendiskussionen einen Gesprächspartner abgibt &#8211; eben einen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Manuel_Andrack" target="_blank">Manuel Andrack</a> wie einst in der Harald Schmidt Show.</p>
<p>Diese These wurde heute bestätigt. <a href="http://www.tu-braunschweig.de/wi2/team/robrabissantz" target="_blank">Susanne Robra-Bissantz</a> hatte sich nach einem Vortrag in der vergangenen Woche spontan dazu entschlossen, heute in einer ihrer Vorlesungen an der TU Braunschweig <a href="http://www.tu-braunschweig.de/wi2?host=http://web.wi2.phil.tu-bs.de/wi2blog/&amp;blog=wi2&amp;url=http://web.wi2.phil.tu-bs.de/wi2blog/2009/12/03/zwitscherwand-in-die-vorlesung/trackback/" target="_blank">eine Twitterwall auszuprobieren</a>. Wozu soll man das brauchen können? Zum Beispiel, um&#8230;</p>
<ul>
<li>&#8230;einen zusätzlichen Rückkanal zur Verfügung zu stellen: nicht alle wollen sich mündlich beteiligen, einige Beiträge müsste man sonst vielleicht aus Zeitgründen zurückstellen, &#8230;</li>
<li>&#8230;Dinge zu erfahren, die man sonst nicht erfährt: jemand kennt einen passenden Link zu einem Thema und verteilt den an alle; man bekommt als Dozent vielleicht eher mit, wenn eine Störung den Informationsaustausch hemmt und Vorrang hat (themenzentrierte Interaktion), &#8230;</li>
<li>&#8230;schlicht die Veranstaltung zu dokumentieren.</li>
<li>&#8230;Außenstehende in die Lehre einzubinden &#8211; in der großen weiten Welt gibt es möglicherweise interessierte &#8220;Zuhörer&#8221; oder jemanden, der die Lösung für ein Problem in der Veranstaltung kennt.</li>
</ul>
<p>Ich sammle mal stichpunktartig, was ich beobachtet habe &#8211; sonst wird der Artikel hier noch länger, als er ohnehin schon ist&#8230;<strong></strong></p>
<ul>
<li>Die  Beteiligung per Tweets überstieg die normale mündliche Beteiligung.</li>
<li>Die Twitterwall zieht Aufmerksamkeit ab &#8211; auf Studenten- und Dozentenseite. Am besten sollte man die nicht direkt neben die Vorlesungspräsentation an die Wand werfen, sondern ein wenig abseits. Wer nicht draufschauen will, wird so nicht abgelenkt.</li>
<li>Es gibt mehr Informationen zum Verarbeiten, es kam aber die Frage nach dem &#8220;Information Overflow&#8221;. Antwort kam per Twitter, finde ich gerade nicht mehr: Es gibt nicht zu viel Information, aber vielleicht zu schlechte Filter.</li>
<li>Die Linearität der klassischen Frontalvorlesung wird durch Perturbationen durch Twitter unterbrochen. Es emergieren neue Dinge, auf die man eingehen kann/muss. Am Ende sollte aber sichergestellt sein, dass Linearität a posteriori hergestellt wird (vgl. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Linearität#Linearit.C3.A4t_in_der_Wissensvermittlung" target="_blank">Linearität in der Wissensvermittlung</a>).</li>
<li>Es wurde viel Unsinn geposted, der zwischenzeitlich für das Abschalten der Twitterwall sorgte. Wie geht man mit solchen Störtwitterern um?<br />
Die Twitterwall zensieren/moderieren? Widerspräche dem &#8220;Web 2.0&#8243;-Gedanken der Offenheit und Transparenz. Auch Offtopic-Posts sollten nicht generell verboten werden, sie können auch wertvolle Hinweise oder Impulse liefern.<br />
Alles kommentieren? Schenkte den Störern nur noch mehr Aufmerksamkeit.<br />
Ignorieren? Vielleicht nicht komplett, aber tendenziell schon eher, solange es nicht überhand nimmt und es niemanden stört.<br />
Möglicherweise genügt aber auch bereits das gemeinsame Aufstellen von Spielregeln für eine Twitterwall im Vorfeld, quasi eine Twittiquette?</li>
<li>Es schien den Eindruck zu geben, Twitter solle ein Ersatzkanal für mündliche Beteiligung sein &#8211; er war aber als Zusatz gedacht.</li>
<li>Es wurden tatsächlich unterstützende Links zu Vorlesungsthemen gepostet, zum Beispiel zu <a href="http://twitter.com/SuperBolle/statuses/6299198397" target="_self">Neuronalen Netzen</a> oder zu <a href="http://twitter.com/SuperBolle/statuses/6299444336" target="_blank">CSCW</a>.</li>
<li>Es gab tatsächlich schon Reaktionen von außen, zum Beispiel von <a href="http://twitter.com/mons7/statuses/6299257252" target="_blank">@mons7</a>.</li>
<li>Der Hashtag #ewi war um 11:00 auf <a href="http://twitter.com/twicker_net/statuses/6299373100" target="_blank">Platz 1 bei Twicker.net</a>.</li>
<li>Sogar Störer melden nachträglich über Twitter, sie fänden das Konzept gar nicht schlecht.</li>
<li>Einige Leute haben sich erst aufgrund der Veranstaltungen ein Twitter-Konto zugelegt. Willkommen!</li>
<li>Auch nach der Vorlesung wurde noch weiter diskutiert &#8211; über die Twitterwall in der Vorlesung, aber vielleicht geht es auch mal fachlich weiter?</li>
</ul>
<p>Das nicht alles rund läuft, war zu erwarten &#8211; natürlich zog die Twitterwall viel Aufmerksamkeit auf sich, war ja etwas ganz Neues! Es bleibt zu beobachten, ob sie sich über einen längeren Zeitraum bewährt und die Probleme sich möglicherweise von allein lösen. Das Konzept muss man auf jeden Fall noch viel weiter ausbauen, vor allem stärker didaktisieren und endlich mal wegkommen vom reinen Frontalunterricht. Den Potenzialtest würde ich auf jeden Fall für bestanden erklären. Danke, Susanne, für den Mut!</p>
<p>Ein &#8220;Manuel Andrack&#8221; könnte möglicherweise helfen, um die sinnvolle Nutzung einer Twitterwall (und weitere zu erwartende Neuerungen!) zu gewährleisten.  Er wäre verantwortlich für das &#8220;Drumherum&#8221; und steuert, der Dozent wäre verantwortlich für das Inhaltliche und betreut &#8211; Abwechseln wäre natürlich auch erlaubt. Das Zusammenspiel müsste man natürlich erproben, das ginge auch nicht von Jetzt auf Gleich. Aber warum keine Lehrteams, die sich später gegenseitig auch noch Feedback und Verbesserungsvorschläge geben könnten? Viel Forschungsarbeit wartet also für die &#8220;Manuel Andrack-Didaktik&#8221; <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Vor allem muss auch noch folgende Frage geklärt werden: Brauchen wir auch eine Natalie und eine Band?</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>7</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was ist ein Aktives Plenum?</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/12/01/was-ist-ein-aktives-plenum/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Nov 2009 23:02:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Öffentliche Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Aktives Plenum]]></category>
		<category><![CDATA[Didaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern habe ich wieder gelernt, wie schön und wertvoll Vernetzung sein kann: Vor einigen Monaten habe ich über Twitter Christian Spannagel kennengelernt, der an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg Mathematik, Informatik und deren Didaktik lehrt. Ich habe ihn besucht und mir sein "Aktives Plenum" in drei verschiedenen Vorlesungen angesehen. Wie muss man sich das ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern habe ich wieder gelernt, wie schön und wertvoll Vernetzung sein kann: Vor einigen Monaten habe ich über Twitter Christian Spannagel kennengelernt, der an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg Mathematik, Informatik und deren Didaktik lehrt. Ich habe ihn besucht und mir sein &#8220;<a href="http://cspannagel.wordpress.com/2009/05/02/neuronenvorlesungen-methodische-aspekte/" target="_blank">Aktives Plenum</a>&#8221; in drei verschiedenen Vorlesungen angesehen. Wie muss man sich das vorstellen?</p>
<p>Die Veranstaltungen sind in drei Teile gegliedert: Zu Beginn führt Christian in dozentenzentrierten aber nicht notwendigerweise frontalen Phasen in das Thema ein. Er beantwortet Verständnisfragen zu Texten, die als Vorbereitung gelesen werden mussten &#8211; oder er spiegelt diese zurück ins Plenum, so dass die Teilnehmer die Antwort geben.<br />
Die nächste Phase ist dann das Besondere, das &#8220;Aktive Plenum&#8221;, deren Ausgangspunkt unterschiedlich gestaltet sein kann:</p>
<ol>
<li>Die Studierenden hatten zusätzlich zum zu lesenden Text eine Aufgabe erhalten, die sie zur Vorbereitung bearbeiten sollten.</li>
<li>Die Studierenden erhalten Aufgaben, die sie zunächst innerhalb der Veranstaltung allein oder in Zweiergruppen bearbeiten.</li>
<li>Die Studierenden erhalten Aufgaben, die sie ad hoc beantworten sollen.</li>
</ol>
<p>Je nach Zahl der Teilnehmer begeben sich dann ein oder zwei (möglichst) Freiwillige nach vorne. Sie beantworten nicht selbst die Fragen, sondern moderieren bloß und dokumentieren an der Tafel, was Ihnen durch das Plenum mitgeteilt wird. Christian hält sich dabei bewusst im Hintergrund und greift nur ein, wenn es nötig ist. Er lässt bewusst auch Freiraum für Irrwege oder kurzes Stocken des Flusses an Beiträgen &#8211; dabei den richtigen Zeitpunkt zu erwischen, ist schwierig und erfordert Erfahrung. Ich beobachtete, wie sich fast durchgängig rege Beteiligung unter den Studierenden entwickelte: Es wurden eigene Ideen eingebracht, andere hinterfragt oder Fragen von anderen direkt von den Studierenden Schritt für Schritt gemeinsam beantwortet. Christian streut nur dann zusätzlichen Input sparsam ein, wenn er notwendig ist, um den Prozess in Gang zu halten. Nachdem die Fragestellungen für ihn UND das Plenum ausreichend beantwortet sind, schließt sich eine weitere solche Runde an, und andere Studierende übernehmen das Ruder.<br />
Als Abschluss fasst Christian die wichtigsten Punkte zusammen und erläutert, wie es in der nächsten Veranstaltung weitergeht.</p>
<p><strong>Wie war mein Eindruck?</strong><br />
Es wird gefühlt deutlich weniger Inhalt &#8220;durchgenommen&#8221; als in einer &#8220;normalen&#8221; Vorlesung, das bereitete mir zunächst Bauchschmerzen. Der Unterschied liegt darin begründet, dass im aktiven Plenum klar Anwendung, Transfer und problemlösendes Denken im Vordergrund stehen. Es hat also eher Übungscharakter: Studenten lernen, mit dem Wissen umzugehen, statt es bloß anzuhäufen. Der Stoff wird allerdings nicht vernachlässigt, sondern bereits zu Hause vorbereitet, indem ausgewählte Texte gelesen und bearbeitet werden. Wer dies nicht erledigt, kann schlechter mitarbeiten, ist allerdings auch selbst dafür verantwortlich.<br />
Im Vergleich zu den &#8220;normalen&#8221; Vorlesungen, die ich kenne, gibt es eine viel ausgeprägtere Beteiligung der Studierenden, also offenbar eine stärkere Aktivierung. Außerdem treten Probleme ans Licht, die man sonst nicht hätte beobachten und angehen können. An einer Stelle änderte Christian zum Beispiel spontan den geplanten Lauf der Veranstaltung, um zu einem bestimmten Thema eine zusätzliche Übung durchzuführen &#8211; damit wichtige Begriffe verstanden werden und &#8220;sitzen&#8221;. Im Vordergrund steht demnach nicht, einen zuvor festgelegten Inhalt unbedingt durchzupeitschen, sondern bei Bedarf kann auch auf etwas verzichtet werden. Qualität geht vor Quantität.</p>
<p>Das Konzept gefällt mir gut, ich werde es auf jeden Fall ausprobieren. Ich frage mich aber noch, ob es sich 1:1 auf betriebswirtschaftliche Fächer wie Marketing oder Unternehmensführung übertragen lässt. Dort geht es manchmal bis öfter einfach schlicht um das Auswendiglernen, und es gibt in den seltensten Fällen ein klares &#8220;richtig&#8221; oder &#8220;falsch&#8221;. Ohne stärkeres Eingreifen durch den Lehrenden oder sehr eng gesteckte Aufgaben wird es möglicherweise schwierig, zum Kern einer Sache vorzudringen. Es besteht die Gefahr einer fachlich netten, aber wenig zielführenden Diskussion &#8211; kann zum Beispiel auch bei Fallstudien passieren. Muss man ausprobieren. In jedem Fall dürfte aber die Schlussphase, die Zusammenfassung der wichtigsten Punkte (beziehungsweise die Linearisierung a posteriori), besonders wichtig sein und mehr Raum erfordern.</p>
<p class="wp-flattr-button"></p>]]></content:encoded>
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