“Uni is’ halt so.”

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Heute hatte ich die Gelegenheit, mich kurz mit einem mir unbekannten Studierenden zu unterhalten. Es ging um das Thema Lehre, die er vorwiegend frontal-rezeptiv gewohnt ist. Ich fragte ihn, was er sich als Alternative wünschen würde, doch dazu fiel ihm keine Antwort ein. Über das Thema Video gelangten wir schließlich zu der Frage, ob es nicht komisch sei, dass sich viele Menschen an einem Ort versammeln – nur um dann zuzuhören und mitzuschreiben. Er schien mir zuzustimmen, sagte dann aber bloß: “Uni is’ halt so.” Diese Antwort beschäftigt mich.

Feedback wanted: Lehrportfolios an der TU Braunschweig

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Am Freitag und Samstag habe ich das Junge Forum Medien- und Hochschulentwicklung (#JFMH13) in Potsdam besucht. Zusammen mit meiner Kollegin Mareike Beuße und meinem Kollegen Thomas Czerwionka durfte ich kurz die Lehrportfolio-Plattform der TU Braunschweig vorstellen, die seit Ende Mai öffentlich zugänglich ist. Im Rahmen des Projektes teach4TU gibt es Lehrenden die Möglichkeit, dort ihre Lehre zu reflektieren, vorzustellen und zu diskutieren.

Wir haben auf dem #JFMH13 schon einige Hinweise bekommen, wie wir eventuell mit einigen Schwierigkeiten umgehen können, die sich uns stellen: Als besondere Knackpunkte aus Sicht Lehrender erweisen sich die Öffentlichkeit, die universitäre Kultur und das Verhältnis von Aufwand und Nutzen. Die in Potsdam angestoßene Diskussion möchten wir im Netz fortführen. Wer mag, darf uns auf den eigens dafür eingerichteten Seiten gerne seine Sicht der Dinge schildern. Wir freuen uns über eure Rückmeldungen!

Warum ich als Lehrender blogge

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Anja Lorenz hat für den #SOOC13 die Frage in den Raum geworfen, weshalb Lehrende bloggen und bittet im Rahmen einer Blogparade um Antworten. Ich versuche mich an meiner.

Dass ich überhaupt blogge, ist ganz sicher zu einem gewissen Grad darauf zurückzuführen, dass ich zu bestimmten Themen gerne meinen Senf dazugebe. Ich habe leider die schlechte Angewohnheit, zum Klugscheißern zu neigen. Immerhin habe ich mir aber schon vor einer ganzen Weile ein T-Shirt gekauft, das mich im Spiegel daran erinnert.

Jenseits dieses eher vorbewussten Antriebs gibt es aber einen ganz speziellen: die Öffentliche Wissenschaft. 2009 bin ich über einen Podcampus-Beitrag “Forschen und Lehren in der Öffentlichkeit” von einem gewissen Christian Spannagel gestolpert und dachte: “Wow! Genau das ist das, was du vertrittst. Und du bist nicht allein!” An dieser Stelle will ich aber gar nicht auf Details zur Öffentlichen Wissenschaft eingehen, sondern den Vortrag von Christian empfehlen oder auf eine kurze Übersicht meiner Gedanken dazu verweisen. Wichtig ist hier erst nur: Die Lehre (an der Uni) gehört für mich zur Wissenschaft dazu.

Häufig steht nun die Frage im Raum, was ich als Lehrender denn nun von der Bloggerei habe. Verschwende ich damit nicht Zeit, die ich für Wichtigeres verwenden könnte? Ich denke, Wichtigeres ist hier relativ. Wenn beispielsweise für wissenschaftliche MitarbeiterInnen an der Uni nur das Forschen als Wissenschaft durchgeht – womöglich gar nur aus Karrieregründen – dann verstehe ich durchaus, dass für sie das Lehren oder gar das Bloggen darüber kaum Bedeutung hat. Für diejenigen, die an der Lehre hängen und sie verbessern wollen, kann das jedoch ganz anders aussehen.

Mir ist beispielsweise aufgefallen, dass meine Gedanken eine ganz andere Qualität erhalten, wenn ich sie verschriftliche. Ideen festzuhalten, zu ordnen, zu hinterfragen, zu verwerfen – das alles hilft mir dabei, meine eigene Lehre zu reflektieren. Ich lerne dadurch, ganz im Sinne des Reflective Practitioner. Nun könnte ich das auch im stillen Kämmerlein tun, warum also öffentlich?

Auf der einen Seite ist es möglich, dass ich über Dinge blogge, die andere interessieren. Vielleicht helfen meine Erfahrungen zu bestimmten Aspekten der Lehre anderen bei ihrer eigenen. Ich bekomme aber auch etwas zurück. Die Gedanken von anderen, die ich auf Beiträge als Kommentare im Blog und manchmal auch offline erhalte, sind für mich wertvoll. Dabei kann es sich um Bestätigung handeln, mitunter aber auch um einen harten Realitätsabgleich. Als ergänzende Notiz: Bloggen beruht auf Gegenseitigkeit. Wenn ich mich nicht irgendwo mit anderen austausche, etwas gebe, dann darf ich mich nicht wundern, dass ich nichts bekomme.

Das vielleicht Wichtigste habe ich mir für den Schluss aufgespart. Mir macht das Bloggen einfach Spaß.

Am Thema vorbei? Rückmeldung von der #DeLFI2013

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Gestern flatterte eine Absage von der Konferenz #DeLFI2013 in meinen E-Mail-Eingang. Ich hatte dort einen Beitrag eingereicht. Rückmeldungen von GutachterInnen soll man ja hinnehmen wie sie sind, aber ein bisschen irritiert bin ich doch.

Seminararbeiten in öffentlichen Wikis verfassen – Einschätzungen aus der Perspektive von Studierenden und der Lehrperson im Fach Betriebswirtschaftslehre

Der Artikel

Es wird mir zum einen die Realitätsnähe des Beitrags negativ ausgelegt und zum anderen die stellenweise subjektive Sprache mit der Anmutung eines Erfahrungsberichts bemängelt. Ich bin irritiert, weil laut Call for Papers neben reinen Forschungsbeiträgen ausdrücklich Anwendungsbeiträge erwünscht waren (Zitat: “Anwendungs- und Industriebeiträge stellen aktuelle e-Learning Anwendungen vor und werten Erfahrungen mit ihrer Nutzung aus.”). Ich wundere mich außerdem, weil ich den Beitrag ausdrücklich im Konzept Scholarship of Teaching and Learning (SOTL) bzw. in der Aktionsforschung verortet habe, was zwangsläufig nah dran an der Praxis ist und wo ich als beteiligter Lehrender automatisch aus meiner eigenen Perspektive berichte. Na, was soll’s…

Lest doch einfach selbst und bildet euch euer eigenes Urteil. Ich stelle den Artikel gerne zur Verfügung (CC-BY) und ergänze ihn gleich um die Kommentare der GutachterInnen. Ist auch ganz spannend, sich bloß die Spannbreite der Beurteilungen anzuschauen ;-)

Gutachten 1

Beitrag der Einreichung

Der Beitrag untersucht die Nutzung eines Wiki in gemeinschaftlich damit erarbeiteten Seminarbeiträgen. Das Wiki war dabei auch öffentlich für Kommentare zugänglich. In 2 Seminaren werden Befunde zu Wiki als Seminar-unterstützendes Werkzeug, zu Öffentlichkeit der Beiträge und zur Steigerung der Teamfähigkeit erhoben, dargestellt und diskutiert.

Beurteilung des Beitrags

  • Inhaltliche Qualität (20%): 6
  • Bedeutung (10%): 4
  • Originalität (20%): 4
  • Thematische Relevanz (10%): 8
  • Darstellung (10%): 8
  • Empfehlung (30%): 6
  • Gesamtpunkte (von 10) : 5.8

Kommentare für die Autoren

Da die Untersuchung an realen Seminaren durchgeführt wurden ergeben sich sowohl Stärken als auch Schwächen in den Aussagen.

Positiv ist sicherlich, dass es sich um reale Seminare handelte und die Ergebnisse unter dem “Druck” der erfolgreichen Seminarteilnahme entstanden.

Die Realitätsnähe stellt jedoch methodisch Herausforderungen dar, die die Bedingungen schwer kontrollierbar machen.
So ist unklar, inwiefern die beiden Durchläufe tatsächlich eine replizierte Studie darstellen. Dies tritt insbesondere auch in Abb. 1 zu Tage, welche die doch sehr unterschiedlichen “Arbeitsstile” aufzeigt. Sämtliche Einschätzungen werden subjektiv von den Teilnehmern per Fragebogen erhoben. Es gibt keine Einordnungen zur Nutzertypologie, was besonders zur Teamfähigkeit und zur Frage, wie man die Öffentlichkeit sieht, nützlich gewesen wäre (DISC, NEO FFI oder ähnliche Instrumente).

Das Einbeziehen der Öffentlichkeit war mehr oder weniger zufällig und evtl. auch deswegen eingeschränkt. Nützlich wären hier Angaben über die Anzahl und auch die Art der öffentlichen Beiträge. Gab es eher Hinweise, echte Diskussionen, Teilbeiträge, und woher kamen all diese?

Dass hier eine Wiki-Plattform genutzt wurde, ist nur eine Form des kollaborativen Arbeitens. Eine Differenzierung zu anderen Möglichkeiten wird kaum dargestellt. Sie schreiben, dass sich die Teilnehmer trafen, um dann zu schreiben. Das hätten diese doch auch mit einer üblichen Textverarbeitung tun können, nur war ihnen jetzt eben das Wiki vorgeschrieben…

Da die Teilnahme am Wiki-Seminar freiwillig war, wäre interessant zu wissen, wie die Quote der Teilnehmer zu denen, die dann doch lieber eine andere Seminarform wählten war.

Zu Fragestellungen des Urheberrechts und zu Plagiarismus wird keinerlei Aussage getroffen.

 

Gutachten 2

Beitrag der Einreichung

Evaluation (n = 25) zweier Wiki-Seminare

Beurteilung des Beitrags

  • Inhaltliche Qualität (20%): 2
  • Bedeutung (10%): 2
  • Originalität (20%): 4
  • Thematische Relevanz (10%): 8
  • Darstellung (10%): 4
  • Empfehlung (30%): 3
  • Gesamtpunkte (von 10) : 3.5

Kommentare für die Autoren

Folgende Punkte sind problematisch:
- der theoretische Hintergrund wird schwach bis gar nicht ausgeführt.
- es sind Unterschiede zwischen den beiden Seminaren vorhanden, wie die weitere prozesseorientierte Analyse zeigt. Trotzdem werden beide Seminare zu einer Stichprobe zusammen gefügt.
- die Lehrenden-Perspektive = Verfasser-Perspektive.
- sehr subjektive Sprache (“Hoffnung”) und Sichtweise. Der Beitrag gewinnt dadurch eher die Anmutung eines Erfahrungsberichts als die einer wissenschaftlichen Arbeit.
- kleine Stichprobe, die keine Überprüfung von Hypothesen zulässt.
- überwiegend subjektive Daten ohne Bezug zu anderen Datenquellen

 

Gutachten 3

Beitrag der Einreichung

Eine relativ bedeutsame Änderung in der Anfertigung von Seminararbeiten wird hier aus Sicht der Studierenden als auch der Lehrperson geschildert. Der erste Sprung zur kollaborativen Abfassung von Seminararbeiten wurde bereits intensiv
beforscht. Er ergibt sich eigentlich logisch aus der gängigen wissenschaftlichen Praxis der kollaborativen Aufschreibung von Forschungsergebnissen. Der zweite Schritt, dazu öffentlich verfügbare und zugängliche Web-Werkzeuge zu verwenden, lässt sich aus der Diskussion um die sogenannte Science 2.0 verstehen, die für mehr Transparenz auch bei der
Entstehung und Nachvollziehbarkeit von Forschungsleistungen sorgen will. Eine Einbindung solcher Techniken in die Lehre ist damit zumindest aus dieser Debatte heraus wünschenswert.

Beurteilung des Beitrags

  • Inhaltliche Qualität (20%): 6
  • Bedeutung (10%): 6
  • Originalität (20%): 6
  • Thematische Relevanz (10%): 8
  • Darstellung (10%): 8
  • Empfehlung (30%): 7
  • Gesamtpunkte (von 10) : 6.7

Kommentare für die Autoren

In dem Papier werden nach einer Einleitung zunächst die beiden betriebswirtschaftlichen Seminare beschrieben und dann die Form der Datenerhebung. Anschließend erfolgt die Auswertung und die Diskussion der Ergebnisse. Für die Studierende war die Technik kein Problem und auch die Öffentlichkeit stellte keine größere Herausforderung dar. Anscheinend ist aber die Kollaboration problematisch, da die zielorientierte Methodik der Studenten dem offensichtlich entgegensteht. Der Lehrende (und Autor) zieht eine insgesamt positive Bilanz.

Insgesamt macht die Arbeit und die Darstellung einen recht ordentlichen Eindruck. Natürlich kann man eine solche Arbeit um viele Aspekte ergänzen, die hier keine Berücksichtigung gefunden haben, z.B. die Auswirkungen auf die
Prüfungsordnungen und Gesetzgebung, oder die langfristigen Auswirkungen auf die Gestaltung der eigenen Lehre bei kumulativer Verfügbarkeit der Lern- und Lehrleistungen. Die Ergebnisse zeigen einen eher pragmatischen Umgang mit den neuen Lehrtechnologien und -methoden, der natürlich auch durch den experimentellen Einmal-Effekt herrühren kann. Ich empfehle die Arbeit zur Annahme aufgrund der soliden Durchführung.

 

Gutachten 4

Beitrag der Einreichung

Der Beitrag beschreibt die Erfahrungen mit dem Einsatz von Wiki-Technologie und -Arbeitsweise zum Schreiben einer Seminararbeit in Grupen.

Beurteilung des Beitrags

  • Inhaltliche Qualität (20%): 8
  • Bedeutung (10%): 8
  • Originalität (20%): 8
  • Thematische Relevanz (10%): 10
  • Darstellung (10%): 10
  • Empfehlung (30%): 9
  • Gesamtpunkte (von 10) : 8.7

Kommentare für die Autoren

Ein sehr gut strukturiert geschriebener Beitrag mit interessanten Fragen und Ergebnissen, die (Vor)Urteile und Erwartungen zu korrigieren vermögen. Die Ergebnisse sind quantitativ untermauert und offen sowie kritisch reflektiert
dargestellt. Ich verspreche mir eine interessante Diskussion zum Beitrag.
Mir sind wenige Kleinigkeiten aufgefallen, die man noch verbessern könnte.

transdisziplinär: Sollte definiert werden. Warum transdisziplinär, und nicht interdisziplinär oder multidisziplinär? Sonst eher weglassen.

Für Studierende verspricht Wiki Produktivitätsgewinne: Was meinen Sie damit? Das leuchtet mir nicht von vornherein ein.

Satz mit Fehler: …. so codiert, dass sihm der zum ….
Noch ein Tippfehler …. nach der eigentlich nicht beabsichtigte Nutzung (n fehlt).

TeilnehmerInnenschwund

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Ein Phänomen in xMOOCs ist die geringe Zahl derer, die die Veranstaltung “erfolgreich” abschließen. Das sind deutlich weniger Menschen als sich ursprünglich angemeldet haben. Denkbar ist etwa, dass die Kurse so schlecht sind, dass viele einfach aussteigen. Denkbar ist aber auch, dass andere einfach daran teilnehmen wollen, ohne in irgend einer Weise geprüft zu werden. Ihnen genügt es, dass sie etwas lernen können. Was davon in welcher Art von MOOC bei welchen Instrumenten und welcher Gestaltung und Was-Auch-Immer-Noch-Ausschlaggebend-Sein-Könnte stimmt, dürfte noch eine Weile beforscht werden. Wer sich selbst für die Zahlen dahinter interessiert, sollte einen Blick auf http://www.katyjordan.com/MOOCproject.html werfen. Dort sind Statistiken interaktiv aufbereitet.

Nicht ganz so anschaulich ist die folgende Übersicht, aber sie stammt aus einem xMOOC, an dem ich gerade selbst teilgenommen habe. Um ihn erfolgreich abzuschließen, musste man sich an den wöchentlichen Tests versuchen, eine schriftliche Hausarbeit abliefern, selbst drei andere beurteilen und schließlich an zwei Abschlusstests teilnehmen – und natürlich alles zufriedenstellend bestehen.

  • 142.839 Personen haben sich für den MOOC angemeldet (und nicht wieder abgemeldet).
  • 82.008 Personen haben sich tatsächlich mindestens einmal auf der Plattform eingelogged.
  • 63.238 Personen haben sich mindestens eines der angebotenen Videos angeschaut.
  • 29.849 Personen haben mindestens an einem der wöchentlich zu absolvierenden Tests teilgenommen.
  • 6.030 Personen haben eine schriftliche Hausarbeit eingereicht.
  • 5.778 Personen haben mindestens eine schriftliche Hausarbeit eines anderen bewertet.
  • 8.130 Personen haben am ersten Abschlusstest teilgenommen.
  • 7.937 Personen haben am zweiten Abschlusstest teilgenommen.

Da im Mittel 85% der möglichen Punktzahlen in den Tests und der Hausarbeit erreicht werden mussten und die Gewichtung bekannt war, können anhand dieser Zahlen maximal 5.778 Personen den Kurs bestanden haben. Leider gibt es (bisher) keine Information darüber, wie viele es wirklich sind. Der Anteil der Absolvierenden hängt davon ab, wen man als TeilnehmerIn ansieht. Im besten Fall sind das nur diejenigen, die sich überhaupt an den Tests versucht haben – dann waren nicht ganz 20% erfolgreich. [Update: 3.892 TeilnehmerInnen haben den Kurs bestanden.]

Viel interessanter fand ich jedoch andere Zahlen:

  • 5.638 Personen haben wenigstens einen eigenen neuen Beitrag im Forum verfasst.
  • 2.906 Personen haben wenigstens einmal einen Beitrag im Forum kommentiert.

Sagen wir, wir haben 63.238 Personen, die etwas lernen wollen. Das wären diejenigen, die sich mindestens einmal ein Video angesehen haben. Wenn die beiden obigen Gruppen sich wirklich nicht überschneiden, dann haben wir 8.544 Leute, die sich (sichtbar) mit anderen ausgetauscht haben. Das wären gerade einmal 13,5%. Die Mehrheit der TeilnehmerInnen lernt also lieber für sich allein. Schade, dass es keine Auskunft darüber gibt, wie die Beteiligung in den Foren mit der erfolgreichen Teilnahme korreliert.

Wer mehr über die Erfahrungen mit sMOOCs aus Sicht eines Lehrenden wissen möchte, kann den folgenden Gedanken von Dan Ariely lauschen. Er hat übrigens die von ihm verwendeten Videos nicht nur für den MOOC selbst benutzt, sondern auch gleich für seine normale Uni-Lehre das Konzept des Flipped Classroom verwendet – mit besseren Resultaten als in reiner xMOOC-Form.

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