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	<title>Kommentare zu: Zu irgendwas muss BWL doch gut sein</title>
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	<description>nur noch ein Blog</description>
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		<title>Von: Oliver Tacke</title>
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		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 16:04:30 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer weiß, auf welchem  Ohr ich da gerade gehört habe... Ob nun Kritik oder nicht, ich fand den Kommentar toll. Drei Ausrufezeichen spendiere ich nicht mal eben so :-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wer weiß, auf welchem  Ohr ich da gerade gehört habe&#8230; Ob nun Kritik oder nicht, ich fand den Kommentar toll. Drei Ausrufezeichen spendiere ich nicht mal eben so <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Anja Lorenz</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2012/08/17/zu-irgendwas-muss-bwl-doch-gut-sein/comment-page-1/#comment-6777</link>
		<dc:creator>Anja Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 16:00:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ähm, ich habe meinen Kommentar nicht als Kritik, sondern eher als Erweiterung gesehen, so die andere Seite der Medaille. Ich denke, die Herangehensweise aus BWLer-Sicht ist richtig mit der Begründung, dass Unis immer wirtschaftlicher werden sollen und müssen. Dass die Strukturen hierfür nicht ideal sind ist dann eher der zweite Teil. Gerade diesen Widerspruch finde ich spannend.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ähm, ich habe meinen Kommentar nicht als Kritik, sondern eher als Erweiterung gesehen, so die andere Seite der Medaille. Ich denke, die Herangehensweise aus BWLer-Sicht ist richtig mit der Begründung, dass Unis immer wirtschaftlicher werden sollen und müssen. Dass die Strukturen hierfür nicht ideal sind ist dann eher der zweite Teil. Gerade diesen Widerspruch finde ich spannend.</p>
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		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2012/08/17/zu-irgendwas-muss-bwl-doch-gut-sein/comment-page-1/#comment-6677</link>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 14:55:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Danke für den schönen Kommentar!!! Aber ich habe ja auch gesagt, ist bloß der &lt;em&gt;market-based view&lt;/em&gt;. Die Innensicht fehlt da komplett. Ich nehme mir hier aber die Freiheit zu überlegen, ob eine Analyse nach der gegebenen Struktur nicht sinnvoll &lt;em&gt;wäre&lt;/em&gt;, um (möglichst alle wichtigen) Handlungsbedarfe zu &lt;em&gt;identifizieren&lt;/em&gt;.

Das hat durchaus einen Hintergrund. Wir bieten am KHN verschiedene Veranstaltungen für wissenschaftliche Mitarbeiter an - von Didaktikfortbildungen bis hin zu Sachen wie &quot;Teams in der Wissenschaft führen&quot;. Ich halte es da für wichtig, zumindest das strategische Umfeld der TU Braunschweig zu kennen und die Teilnehmer der Kurse zu sensibilisieren, so dass sie diese vielleicht in ihrer eigenen Praxis berücksichtigen. Ein Didaktik-Beispiel war ja im Text schon drin (zusammengekürztes Schulfach). Ob die Implementierung nachher gelingt oder an den Eigenheiten des Unibetriebs scheitert, steht auf einem anderen Blatt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den schönen Kommentar!!! Aber ich habe ja auch gesagt, ist bloß der <em>market-based view</em>. Die Innensicht fehlt da komplett. Ich nehme mir hier aber die Freiheit zu überlegen, ob eine Analyse nach der gegebenen Struktur nicht sinnvoll <em>wäre</em>, um (möglichst alle wichtigen) Handlungsbedarfe zu <em>identifizieren</em>.</p>
<p>Das hat durchaus einen Hintergrund. Wir bieten am KHN verschiedene Veranstaltungen für wissenschaftliche Mitarbeiter an &#8211; von Didaktikfortbildungen bis hin zu Sachen wie &#8220;Teams in der Wissenschaft führen&#8221;. Ich halte es da für wichtig, zumindest das strategische Umfeld der TU Braunschweig zu kennen und die Teilnehmer der Kurse zu sensibilisieren, so dass sie diese vielleicht in ihrer eigenen Praxis berücksichtigen. Ein Didaktik-Beispiel war ja im Text schon drin (zusammengekürztes Schulfach). Ob die Implementierung nachher gelingt oder an den Eigenheiten des Unibetriebs scheitert, steht auf einem anderen Blatt.</p>
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		<title>Von: Anja Lorenz</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2012/08/17/zu-irgendwas-muss-bwl-doch-gut-sein/comment-page-1/#comment-6676</link>
		<dc:creator>Anja Lorenz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 14:19:50 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich muss zugeben, ich habe den Hauptteil nur überflogen (...jaja... ist klar... ist auch klar), aber gerade Deine Schlussbemerkung hatte ich auch die ganze Zeit im Hinterkopf: Lässt sich das Betriebswirtschaftliche auf die Hochschule übertragen. Einen Punkt sehe ich in der strategischen Ausrichtung: während Unternehmen im Schnitt auf Wachstum in verschiedener Hinsicht ausgerichtet sind (sei es Gewinn oder Sicherheit der Marktposition oder Mitarbeiterzahl oder...), ist das bei Hochschulen zwar nach außen der Fall, im Inneren denke ich aber widersprechen strategische Gedanken den realen (Arbeits-)Verhältnissen.

Zunächst gibt es eine große Zahl kleiner Könige: die Professurinhaber, die auf ihrem Platz recht sicher sind. Hier gibt es Spreu und Weizen: Einige richten sich ähnlich strategisch aus, wie Du das beschrieben hast und arbeiten zielführend für Wachstum (Studenten, Absolventen, Publikationen, Drittmittel, Mitarbeiter), andere beschränken sich auf Teilbereiche davon. Der Mittelbau ist nur bedingt an strategischen Zielen interessiert, denn eine langfristige Perspektive ist die Uni für die wenigsten. Hier engagieren sich gefühlt nur wenige, meist engagierte neue, oder schon etwas erfahrene, die sich dann aber sagen, dass sie es besser wissen sollten ;)

Für die ganze Uni gibt es Organisationseinheiten, die strategisch ausgerichtet sein sollten, sich aber aufgrund ihrer Zusammensetzung dafür eigentlich nicht eignen: Fakultätsräte bringt die Könige zusammen, die erst einmal das beste für sich rausschlagen wollen. Weiter oben: Rektorate sind (zumindest bei uns) hart befristet besetzt, d.h. es gibt nach ich glaube einer Wiederwahl keine zweite. Mag ein neu gewählter Rektor Ideale und Ziele haben und beginnen sie umzusetzen sind es die wenigsten, die das noch kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit tun.

Ich glaube, das Ideal kannst Du mit Porter etc. beschreiben und ich denke auch, dass es nicht so weit weg vom Ideal der Mitarbeiter wäre: Leistungsbedingte Weiterbeschäftigen (wie i.d.R. in Unternehmen) würde die Motivation sicher steigern, strategische Maßnahmen mit zu tragen. Derzeit sehe ich das aber nicht so (gerade diesen Unterschied aufzugreifen und die Wege zur Überwindung der Differenzen aufzugreifen wäre aber ein durchaus spannender Aspekt). Ich weiß nicht, ob es bei den VWLern ein nüchterneres Modell gibt, was eher zum State Of the Art passt (so Du die Gedanke weiterspinnen willst).]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss zugeben, ich habe den Hauptteil nur überflogen (&#8230;jaja&#8230; ist klar&#8230; ist auch klar), aber gerade Deine Schlussbemerkung hatte ich auch die ganze Zeit im Hinterkopf: Lässt sich das Betriebswirtschaftliche auf die Hochschule übertragen. Einen Punkt sehe ich in der strategischen Ausrichtung: während Unternehmen im Schnitt auf Wachstum in verschiedener Hinsicht ausgerichtet sind (sei es Gewinn oder Sicherheit der Marktposition oder Mitarbeiterzahl oder&#8230;), ist das bei Hochschulen zwar nach außen der Fall, im Inneren denke ich aber widersprechen strategische Gedanken den realen (Arbeits-)Verhältnissen.</p>
<p>Zunächst gibt es eine große Zahl kleiner Könige: die Professurinhaber, die auf ihrem Platz recht sicher sind. Hier gibt es Spreu und Weizen: Einige richten sich ähnlich strategisch aus, wie Du das beschrieben hast und arbeiten zielführend für Wachstum (Studenten, Absolventen, Publikationen, Drittmittel, Mitarbeiter), andere beschränken sich auf Teilbereiche davon. Der Mittelbau ist nur bedingt an strategischen Zielen interessiert, denn eine langfristige Perspektive ist die Uni für die wenigsten. Hier engagieren sich gefühlt nur wenige, meist engagierte neue, oder schon etwas erfahrene, die sich dann aber sagen, dass sie es besser wissen sollten <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Für die ganze Uni gibt es Organisationseinheiten, die strategisch ausgerichtet sein sollten, sich aber aufgrund ihrer Zusammensetzung dafür eigentlich nicht eignen: Fakultätsräte bringt die Könige zusammen, die erst einmal das beste für sich rausschlagen wollen. Weiter oben: Rektorate sind (zumindest bei uns) hart befristet besetzt, d.h. es gibt nach ich glaube einer Wiederwahl keine zweite. Mag ein neu gewählter Rektor Ideale und Ziele haben und beginnen sie umzusetzen sind es die wenigsten, die das noch kurz vor dem Ende ihrer Amtszeit tun.</p>
<p>Ich glaube, das Ideal kannst Du mit Porter etc. beschreiben und ich denke auch, dass es nicht so weit weg vom Ideal der Mitarbeiter wäre: Leistungsbedingte Weiterbeschäftigen (wie i.d.R. in Unternehmen) würde die Motivation sicher steigern, strategische Maßnahmen mit zu tragen. Derzeit sehe ich das aber nicht so (gerade diesen Unterschied aufzugreifen und die Wege zur Überwindung der Differenzen aufzugreifen wäre aber ein durchaus spannender Aspekt). Ich weiß nicht, ob es bei den VWLern ein nüchterneres Modell gibt, was eher zum State Of the Art passt (so Du die Gedanke weiterspinnen willst).</p>
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