<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Gedankensalat zur öffentlichen Wissenschaft</title>
	<atom:link href="http://www.olivertacke.de/2012/06/26/gedankensalat-zur-offentlichen-wissenschaft/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.olivertacke.de/2012/06/26/gedankensalat-zur-offentlichen-wissenschaft/</link>
	<description>nur noch ein Blog</description>
	<lastBuildDate>Tue, 18 Jun 2013 08:08:01 +0000</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
	<item>
		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2012/06/26/gedankensalat-zur-offentlichen-wissenschaft/comment-page-1/#comment-6076</link>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jul 2012 16:44:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=1634#comment-6076</guid>
		<description><![CDATA[&lt;strong&gt;Kommentar auf Google+&lt;/strong&gt;
Ich finde Deine Gedanken - wie immer - interessant und nachvollziehbar. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass die Wissenschaft sehr selbstreferenziell ist. Hilf mir mal bei der Transformation in die Kommunal-, Wirtschafts-, oder Soundso - politik ... und: Geht das eigentlich? Öffentlichkeit ist auch Publizität und das hört sich schon so ähnlich wie Politik an, um einmal assoziativ einzuwerfen.﻿

&lt;strong&gt;Antwort dazu&lt;/strong&gt;
Ja, diese Selbstreferenzialität gibt es. Dass das hier der Fall ist, liegt daran, dass sich der Beitrag auf der Metaebene mit Wissenschaft beschäftigt (wie funktioniert die Wissenschaft) und nicht mit &quot;normalen&quot; Erkenntnisobjekten.

Ein naiver Transfer auf die Politik scheint mir auf den ersten Blick gar nicht sooo schwierig, oder? Nachdem Politik lange von exklusiven Zirkeln (oder gar Einzelpersonen) gemacht wurde, kam irgendwann die Demokratie. Und das Internet legt auch da noch eine Schippe drauf.
Solche 1:1-Übertragungen sind allerdings schwierig. Sollte das klappen, kann man u. U. viel von benutzen, was es schon gibt. Wenn ich eine mathematische Struktur untersuche und feststelle, &quot;hey, das ist eine Gruppe&quot;, dann weiß ich, das dafür alles gilt, was für Gruppen gilt. Ist in den Geisteswissenschaften nicht ganz so einfach, aber falls Wissenschaft kein Klub-Gut ist, sondern ein öffentliches Gut, dann sollte man vielleicht auch zur Verbreitung auf Erkenntnisse des Marketing für öffentliche Güter zugreifen, nicht für Klub-Güter. Oder falls etwa eBooks nicht mehr unter Privatgüter fallen, weil die Rivalität flöten geht und die Ausschließbarkeit nur durch Deep Packet Inspection sichergestellt werden kann, sollte man eventuell zu solchen Geschäftsmodellen greifen, die nicht für private Güter gemacht sind.﻿]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kommentar auf Google+</strong><br />
Ich finde Deine Gedanken &#8211; wie immer &#8211; interessant und nachvollziehbar. Manchmal habe ich allerdings den Eindruck, dass die Wissenschaft sehr selbstreferenziell ist. Hilf mir mal bei der Transformation in die Kommunal-, Wirtschafts-, oder Soundso &#8211; politik &#8230; und: Geht das eigentlich? Öffentlichkeit ist auch Publizität und das hört sich schon so ähnlich wie Politik an, um einmal assoziativ einzuwerfen.﻿</p>
<p><strong>Antwort dazu</strong><br />
Ja, diese Selbstreferenzialität gibt es. Dass das hier der Fall ist, liegt daran, dass sich der Beitrag auf der Metaebene mit Wissenschaft beschäftigt (wie funktioniert die Wissenschaft) und nicht mit &#8220;normalen&#8221; Erkenntnisobjekten.</p>
<p>Ein naiver Transfer auf die Politik scheint mir auf den ersten Blick gar nicht sooo schwierig, oder? Nachdem Politik lange von exklusiven Zirkeln (oder gar Einzelpersonen) gemacht wurde, kam irgendwann die Demokratie. Und das Internet legt auch da noch eine Schippe drauf.<br />
Solche 1:1-Übertragungen sind allerdings schwierig. Sollte das klappen, kann man u. U. viel von benutzen, was es schon gibt. Wenn ich eine mathematische Struktur untersuche und feststelle, &#8220;hey, das ist eine Gruppe&#8221;, dann weiß ich, das dafür alles gilt, was für Gruppen gilt. Ist in den Geisteswissenschaften nicht ganz so einfach, aber falls Wissenschaft kein Klub-Gut ist, sondern ein öffentliches Gut, dann sollte man vielleicht auch zur Verbreitung auf Erkenntnisse des Marketing für öffentliche Güter zugreifen, nicht für Klub-Güter. Oder falls etwa eBooks nicht mehr unter Privatgüter fallen, weil die Rivalität flöten geht und die Ausschließbarkeit nur durch Deep Packet Inspection sichergestellt werden kann, sollte man eventuell zu solchen Geschäftsmodellen greifen, die nicht für private Güter gemacht sind.﻿</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2012/06/26/gedankensalat-zur-offentlichen-wissenschaft/comment-page-1/#comment-5816</link>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 21:04:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=1634#comment-5816</guid>
		<description><![CDATA[Nein, immer geht das nicht. Immer wäre es sicher nicht sinnvoll. Immer haben wir auch nicht im Sinn. Dass es gar nicht geht, glauben wir allerdings ebenso wenig - und es gibt ja auch Beispiele dafür. 

Dass es auch für Unternehmen nicht ausgeschlossen ist, Forschungsprozesse durchlässiger zu gestalten, zeigt der Bereich &quot;Open Innovation&quot;, der seit nunmehr 10 Jahren durch die BWL-Theorie und BWL-Praxis geistert. Sicher auch nicht überall sinnvoll, aber eben auch nicht unmöglich. 

Zu den Hochschulen gibt es nur ein *seufz* von mir...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nein, immer geht das nicht. Immer wäre es sicher nicht sinnvoll. Immer haben wir auch nicht im Sinn. Dass es gar nicht geht, glauben wir allerdings ebenso wenig &#8211; und es gibt ja auch Beispiele dafür. </p>
<p>Dass es auch für Unternehmen nicht ausgeschlossen ist, Forschungsprozesse durchlässiger zu gestalten, zeigt der Bereich &#8220;Open Innovation&#8221;, der seit nunmehr 10 Jahren durch die BWL-Theorie und BWL-Praxis geistert. Sicher auch nicht überall sinnvoll, aber eben auch nicht unmöglich. </p>
<p>Zu den Hochschulen gibt es nur ein *seufz* von mir&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Paul</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2012/06/26/gedankensalat-zur-offentlichen-wissenschaft/comment-page-1/#comment-5813</link>
		<dc:creator>Paul</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jun 2012 17:49:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=1634#comment-5813</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben zumindest einen kleinen Schritt in die Richtung gemacht und lassen uns zu einem bestimmten Grad über die Schulter schauen (http://www.mechlab.de/index.php/blog/), aber selbst an einer Hochschule geht das nicht immer.
Wenn ich an die Entwicklung im Industrieumfeld denke, ist es völlig ausgeschlossen, dass das öffentlich wird. Es wird ja auf so hohem Niveau geforscht, dass es ohnehin nicht viele Leute auf der Welt gibt, die dazu noch etwas beizutragen haben oder womöglich helfen könnten. In sofern ist es illusorisch, dass für den veröffentlichenden etwas dabei heraus springt, außer vielleicht, dass er dem Konkurrenten mitteilt, wie gerade der Arbeitsstand ist.
Leider wird an Hochschulen kaum noch aus reiner Lust geforscht, sondern fast alles ist drittmittelfinanziert. Wenn jemand da Geld rein steckt, dann möchte er auch die Ergebnisse, an sonsten wäre es ja wissenschaftliches Crowdfunding, das wäre dann wirklich 100% öffentlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wir haben zumindest einen kleinen Schritt in die Richtung gemacht und lassen uns zu einem bestimmten Grad über die Schulter schauen (<a href="http://www.mechlab.de/index.php/blog/" rel="nofollow">http://www.mechlab.de/index.php/blog/</a>), aber selbst an einer Hochschule geht das nicht immer.<br />
Wenn ich an die Entwicklung im Industrieumfeld denke, ist es völlig ausgeschlossen, dass das öffentlich wird. Es wird ja auf so hohem Niveau geforscht, dass es ohnehin nicht viele Leute auf der Welt gibt, die dazu noch etwas beizutragen haben oder womöglich helfen könnten. In sofern ist es illusorisch, dass für den veröffentlichenden etwas dabei heraus springt, außer vielleicht, dass er dem Konkurrenten mitteilt, wie gerade der Arbeitsstand ist.<br />
Leider wird an Hochschulen kaum noch aus reiner Lust geforscht, sondern fast alles ist drittmittelfinanziert. Wenn jemand da Geld rein steckt, dann möchte er auch die Ergebnisse, an sonsten wäre es ja wissenschaftliches Crowdfunding, das wäre dann wirklich 100% öffentlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
