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	<title>Kommentare zu: Vorlesungen &#8211; überholt?</title>
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	<description>nur noch ein Blog</description>
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		<title>Von: Vorlesungen – überholt? (revisited)</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-1593</link>
		<dc:creator>Vorlesungen – überholt? (revisited)</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2011 16:34:24 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Keine Kommentare Vor nun bald zwei Jahren habe ich mich schon einmal mit der Frage beschäftigt, ob Vorlesungen überholt sind. Inzwischen ist einiges Wasser die Oker vor meinem Büro entlanggeflossen, ich habe ein [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Keine Kommentare Vor nun bald zwei Jahren habe ich mich schon einmal mit der Frage beschäftigt, ob Vorlesungen überholt sind. Inzwischen ist einiges Wasser die Oker vor meinem Büro entlanggeflossen, ich habe ein [...]</p>
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		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-116</link>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2010 11:54:28 +0000</pubDate>
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		<description>@Andreas
Ja, das mit Skript-Recycling habe ich auch schon erlebt - obwohl ich da auch sehr viele kenne, die wenigstens ihre Beispiele aktualisieren. Die Lanze musste ja mal von mir gebrochen werden.

Scherze, Videos, usw.: prima. Aber wenn das lediglich ein Hygienefaktor ist (Studenten wachen wieder auf, weil der Rest einschläfernd ist) und kein Motivator (Aktivierung zum Mitdenken), schade.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Andreas<br />
Ja, das mit Skript-Recycling habe ich auch schon erlebt &#8211; obwohl ich da auch sehr viele kenne, die wenigstens ihre Beispiele aktualisieren. Die Lanze musste ja mal von mir gebrochen werden.</p>
<p>Scherze, Videos, usw.: prima. Aber wenn das lediglich ein Hygienefaktor ist (Studenten wachen wieder auf, weil der Rest einschläfernd ist) und kein Motivator (Aktivierung zum Mitdenken), schade.</p>
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	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-115</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 10:44:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-115</guid>
		<description>Hallo Oliver,

ich gebe dir in allen Punkten recht! Da sind wir absolut der gleichen Meinung.

Oftmals ist es (nach meiner Erfahrung) auch so, dass die Professoren seit vielen Jahren (und Jahrzehnten) das gleiche Skript haben und sich fest daran klammern. Da wird dann versucht Jahr für Jahr den Stoff teilweise auf Gedeih und Verderb durchzuwuchten.

Wie gesagt, gibt aber auch andere Vorlesungen, in der der Professor auch mal Scherze macht, Videos oder Anwendungen zeigt. Das sind immer so die Highlights und auch die weit abgeschiedenen Studenten werden wieder munter und hören gespannt zu.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Oliver,</p>
<p>ich gebe dir in allen Punkten recht! Da sind wir absolut der gleichen Meinung.</p>
<p>Oftmals ist es (nach meiner Erfahrung) auch so, dass die Professoren seit vielen Jahren (und Jahrzehnten) das gleiche Skript haben und sich fest daran klammern. Da wird dann versucht Jahr für Jahr den Stoff teilweise auf Gedeih und Verderb durchzuwuchten.</p>
<p>Wie gesagt, gibt aber auch andere Vorlesungen, in der der Professor auch mal Scherze macht, Videos oder Anwendungen zeigt. Das sind immer so die Highlights und auch die weit abgeschiedenen Studenten werden wieder munter und hören gespannt zu.</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-114</link>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 09:37:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-114</guid>
		<description>@Monika
Interessant, du hast sonst keine Vorlesungen besucht? Hat das einen besonderen Grund?

@Andreas
Danke, das war sehr umfangreich! Die Vorlesung als &quot;institutionelle Einrichtung&quot;, also als Zusammentreffen von Studenten und Professoren, halte ich auch nicht für überholt - sehr wohl aber die VorLESUNG als Methode. Wenn die vorwiegend rezeptiv gestaltet ist, könnte ich den Stoff auch zu Hause aus einem Buch oder einem Videomitschnitt lernen - wann ich will, so oft ich will, in meinem Tempo.
Du sprichst noch die Stofffülle an. Häufig empfinde ich es so, dass Lehrende möglichst viel Stoff in möglichst kurzer Zeit per Druckbetankung in die Köpfe der Lernenden schieben möchten. Die reagieren dann mit Bulimie-Lernen darauf: Bis zur Klausur alles reinstopfen, das für kurze Zeit drinbehalten und dann schnell wieder raus damit. Wäre es nicht sinnvoller, den Umfang des Stoffs zu reduzieren, dann aber so zu lehren, dass man ihn auch langfristig behält?
Der typische Weg ist wahrscheinlich: Das und das muss man wissen, das pinsele ich ins Skript oder auf die Schaubilder - und dann bestimmt das halt das Tempo der Vorlesung. Wäre es nicht sinnvoller sich zunächst zu überlegen, was die Studenten am Ende der Einheit wissen, können oder erfahren haben sollen (Herz, Hand und Verstand) - und erst dann fragen, welchen Stoff ich dafür tatsächlich brauche? Und vor allem nicht vergessen, wie und womit ich das vermittele (Arbeitsform, Aktivierung, ...)? Und was, wenn es irgendwo Probleme gibt? Bei einem Vortrag bekommt man das eigentlich gar nicht mit, Fragen werden gegebenenfalls kurz abgehakt - man muss ja mit dem Stoff vorankommen...
Aber ich glaube, wir sind da grundsätzlich ähnlicher Meinung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Monika<br />
Interessant, du hast sonst keine Vorlesungen besucht? Hat das einen besonderen Grund?</p>
<p>@Andreas<br />
Danke, das war sehr umfangreich! Die Vorlesung als &#8220;institutionelle Einrichtung&#8221;, also als Zusammentreffen von Studenten und Professoren, halte ich auch nicht für überholt &#8211; sehr wohl aber die VorLESUNG als Methode. Wenn die vorwiegend rezeptiv gestaltet ist, könnte ich den Stoff auch zu Hause aus einem Buch oder einem Videomitschnitt lernen &#8211; wann ich will, so oft ich will, in meinem Tempo.<br />
Du sprichst noch die Stofffülle an. Häufig empfinde ich es so, dass Lehrende möglichst viel Stoff in möglichst kurzer Zeit per Druckbetankung in die Köpfe der Lernenden schieben möchten. Die reagieren dann mit Bulimie-Lernen darauf: Bis zur Klausur alles reinstopfen, das für kurze Zeit drinbehalten und dann schnell wieder raus damit. Wäre es nicht sinnvoller, den Umfang des Stoffs zu reduzieren, dann aber so zu lehren, dass man ihn auch langfristig behält?<br />
Der typische Weg ist wahrscheinlich: Das und das muss man wissen, das pinsele ich ins Skript oder auf die Schaubilder &#8211; und dann bestimmt das halt das Tempo der Vorlesung. Wäre es nicht sinnvoller sich zunächst zu überlegen, was die Studenten am Ende der Einheit wissen, können oder erfahren haben sollen (Herz, Hand und Verstand) &#8211; und erst dann fragen, welchen Stoff ich dafür tatsächlich brauche? Und vor allem nicht vergessen, wie und womit ich das vermittele (Arbeitsform, Aktivierung, &#8230;)? Und was, wenn es irgendwo Probleme gibt? Bei einem Vortrag bekommt man das eigentlich gar nicht mit, Fragen werden gegebenenfalls kurz abgehakt &#8211; man muss ja mit dem Stoff vorankommen&#8230;<br />
Aber ich glaube, wir sind da grundsätzlich ähnlicher Meinung!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Andreas</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-113</link>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Mar 2010 23:10:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-113</guid>
		<description>Hallo Oliver,

hier mein Beitrag zu diesem Artikel:

http://bildung.posterous.com/vorlesungen-uberholt-ein-erfahrungsbericht

Gruß Andreas!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Oliver,</p>
<p>hier mein Beitrag zu diesem Artikel:</p>
<p><a href="http://bildung.posterous.com/vorlesungen-uberholt-ein-erfahrungsbericht" rel="nofollow">http://bildung.posterous.com/vorlesungen-uberholt-ein-erfahrungsbericht</a></p>
<p>Gruß Andreas!</p>
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	<item>
		<title>Von: Monika</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-111</link>
		<dc:creator>Monika</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 20:30:45 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-111</guid>
		<description>Interessante Aspekte... von den Seiten habe ich das Thema noch gar nicht beleuchtet... eigentlich habe ich das Thema noch überhaupt gar nicht beleuchtet... 
... wahrscheinlich weil mir das Wort Vorlesung an sich irgendwie unbehagen bereitet...

... wobei ich mich an zwei drei erquickliche Vorlesungen erinnern kann: 

1. Als Erstsemester im Diplom-Studiengang Pädagogik an der Uni Frankfurt. Der Prof. (ich kann mich nicht mehr entsinnen welcher das damals war) hat ein paar Kisten Äpfel mitgebracht und dazu gemeint, dass das Studium potentiell Erkenntnis bringe, die uns u.U. aus dem Paradies vertreibe. 

Ich habe noch nie zuvor so herzhaft in einen Apfel gebissen. ;)

2. Die Abschiedsvorlesung von Schulz von Thun (http://appelt.net/?s=Schulz+von+Thun&amp;x=0&amp;y=0) hat mir richtig gut gefallen, auch die Vorlesung von Selke (Der Mensch als Dokument) http://lernspielwiese.wordpress.com/2009/12/20/der-mensch-als-dokument-worth-to-watch-2/

Aber sonst? Kann ich mich an keine eine erinnern. 

Ich glaube.... ich war sonst in keiner?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante Aspekte&#8230; von den Seiten habe ich das Thema noch gar nicht beleuchtet&#8230; eigentlich habe ich das Thema noch überhaupt gar nicht beleuchtet&#8230;<br />
&#8230; wahrscheinlich weil mir das Wort Vorlesung an sich irgendwie unbehagen bereitet&#8230;</p>
<p>&#8230; wobei ich mich an zwei drei erquickliche Vorlesungen erinnern kann: </p>
<p>1. Als Erstsemester im Diplom-Studiengang Pädagogik an der Uni Frankfurt. Der Prof. (ich kann mich nicht mehr entsinnen welcher das damals war) hat ein paar Kisten Äpfel mitgebracht und dazu gemeint, dass das Studium potentiell Erkenntnis bringe, die uns u.U. aus dem Paradies vertreibe. </p>
<p>Ich habe noch nie zuvor so herzhaft in einen Apfel gebissen. <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>2. Die Abschiedsvorlesung von Schulz von Thun (<a href="http://appelt.net/?s=Schulz+von+Thun&#038;x=0&#038;y=0" rel="nofollow">http://appelt.net/?s=Schulz+von+Thun&#038;x=0&#038;y=0</a>) hat mir richtig gut gefallen, auch die Vorlesung von Selke (Der Mensch als Dokument) <a href="http://lernspielwiese.wordpress.com/2009/12/20/der-mensch-als-dokument-worth-to-watch-2/" rel="nofollow">http://lernspielwiese.wordpress.com/2009/12/20/der-mensch-als-dokument-worth-to-watch-2/</a></p>
<p>Aber sonst? Kann ich mich an keine eine erinnern. </p>
<p>Ich glaube&#8230;. ich war sonst in keiner?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver Tacke</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-110</link>
		<dc:creator>Oliver Tacke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:44:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-110</guid>
		<description>Die zahlreichen Kommentare freuen mich :-)

@Gerald
Gegen gute &quot;Vorlesungen&quot; von guten &quot;Vorlesenden&quot; (gibt&#039;s dafür kein passenderes Wort?) habe ich ja nichts, steht ja drin. Ein Vergleich mit einer Lesung oder einem Opernbesuch hinkt aber, denn dort geht es in der Regel um bloßen Konsum. Studieren und Lernen funktioniert so aber nicht, das ist in der Tat Arbeit und rein passiv geht das mehr schlecht als recht. Und vom ausschließlichen Selbststudium habe ich auch nicht gesprochen - zur Unterstützung soll der Dozent ja gerade da sein.

Wenn ein Dozent wirklich inspirierend ist, ja super: &quot;Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.&quot; (Antoine de Saint-Exupery) Wie viele hast du davon schon kennen gelernt? Die meisten, denen ich zuhören durfte, spulen bloß lieblos ihr Vorlesungsprogramm ab, fokussieren das Thema, weder das Umfeld noch die Hörer und interessieren sich überhaupt nicht darum, ob man etwas lernt - das ist wenig hilfreich. Da hätte ich direkt noch etwas von mir zu anzubieten: http://www.olivertacke.de/2009/09/02/wer-ist-eigentlich-verantwortlich-fur-erfolgreiches-studieren/

Dann bleiben dennoch diverse pädagogische oder psychologische Fußangeln zu umgehen: Ein Tempo für alle (siehe obiger Kommentar von Jean-Pol bzw. http://jeanpol.wordpress.com/2009/12/31/informationsverarbeitung-als-grundbedurfnis/), passives Lernen (bloß zuhören/zusehen) liefert schlechtere Ergebnisse als aktives Lernen (aktiv teilhaben oder gar selbst lehren), fehlendes kritisches Hinterfragen, wenn der &quot;Allwissende&quot; vorne steht, ...

@Jean-Pol
Danke für den Beitrag!

@Alex
Warum müssen Hochschullehrer das Lehren eigentlich nicht lernen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die zahlreichen Kommentare freuen mich <img src='http://www.olivertacke.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@Gerald<br />
Gegen gute &#8220;Vorlesungen&#8221; von guten &#8220;Vorlesenden&#8221; (gibt&#8217;s dafür kein passenderes Wort?) habe ich ja nichts, steht ja drin. Ein Vergleich mit einer Lesung oder einem Opernbesuch hinkt aber, denn dort geht es in der Regel um bloßen Konsum. Studieren und Lernen funktioniert so aber nicht, das ist in der Tat Arbeit und rein passiv geht das mehr schlecht als recht. Und vom ausschließlichen Selbststudium habe ich auch nicht gesprochen &#8211; zur Unterstützung soll der Dozent ja gerade da sein.</p>
<p>Wenn ein Dozent wirklich inspirierend ist, ja super: &#8220;Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.&#8221; (Antoine de Saint-Exupery) Wie viele hast du davon schon kennen gelernt? Die meisten, denen ich zuhören durfte, spulen bloß lieblos ihr Vorlesungsprogramm ab, fokussieren das Thema, weder das Umfeld noch die Hörer und interessieren sich überhaupt nicht darum, ob man etwas lernt &#8211; das ist wenig hilfreich. Da hätte ich direkt noch etwas von mir zu anzubieten: <a href="http://www.olivertacke.de/2009/09/02/wer-ist-eigentlich-verantwortlich-fur-erfolgreiches-studieren/" rel="nofollow">http://www.olivertacke.de/2009/09/02/wer-ist-eigentlich-verantwortlich-fur-erfolgreiches-studieren/</a></p>
<p>Dann bleiben dennoch diverse pädagogische oder psychologische Fußangeln zu umgehen: Ein Tempo für alle (siehe obiger Kommentar von Jean-Pol bzw. <a href="http://jeanpol.wordpress.com/2009/12/31/informationsverarbeitung-als-grundbedurfnis/" rel="nofollow">http://jeanpol.wordpress.com/2009/12/31/informationsverarbeitung-als-grundbedurfnis/</a>), passives Lernen (bloß zuhören/zusehen) liefert schlechtere Ergebnisse als aktives Lernen (aktiv teilhaben oder gar selbst lehren), fehlendes kritisches Hinterfragen, wenn der &#8220;Allwissende&#8221; vorne steht, &#8230;</p>
<p>@Jean-Pol<br />
Danke für den Beitrag!</p>
<p>@Alex<br />
Warum müssen Hochschullehrer das Lehren eigentlich nicht lernen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Alex Perl</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-109</link>
		<dc:creator>Alex Perl</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 13:49:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-109</guid>
		<description>@GeraldFricke und @jeanpol:
Ich glaube wie es eben Letzterer zusammengefasst hat und Gerald angemerkt hat ist es zweckdienlich. Ich kann völlig nachvollziehen, dass das Format &quot;Vorlesung&quot; nicht ausgemerzt werden muss. Denn es gibt in der Tat sehr charismatische Redner denen man dieses Podium geben sollte und in der Regel auch geben will.
Was ich aber beobachte ist, dass solche Vorträge häufig wenig gemeinsam haben mit einem Power Point Schlachtfeld sondern vielmehr generelle Aussagentreffen und eher zum Weiterdenken anregen!

Und dennoch bleiben diejenigen, deren VorLESUNG keine motivatorischen Zwecke erfüllen können, und somit auch wenig Lernanstoß geben. Man (der Student) beruft sich auf die empfohlene Lektüre und bleibt der Veranstaltung fern. Denn nicht zu selten werden auch gerade die angesprochenen freien Vorträge zur strukturellen Tortour und somit eine Qual für den Hörer. Ich sehe hier die Aussage &quot;Da sind die Studenten schuld wenn sie es nicht verstehen!&quot; gleichberechtigt mit der Aussage &quot;Da ist die aufgewendete Zeit des Vortragenden verschwendet wenn er nicht vortragen kann!&quot; (denn es gibt sicherlich auch objektive Maßstäbe für Vorträge nach denen man das bestimmen könnte). Da sollte er doch lieber 1,5 Std mehr forschen und einfach sein Buch zur Verfügung stellen oder gar noch stärker zum Selbstlernen und somit auch Verstehen anregen. Dann kann er seine Zeit wieder sinnvoll bspw. mit Sprechsstunden oder digitaler Betreuung verwenden!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@GeraldFricke und @jeanpol:<br />
Ich glaube wie es eben Letzterer zusammengefasst hat und Gerald angemerkt hat ist es zweckdienlich. Ich kann völlig nachvollziehen, dass das Format &#8220;Vorlesung&#8221; nicht ausgemerzt werden muss. Denn es gibt in der Tat sehr charismatische Redner denen man dieses Podium geben sollte und in der Regel auch geben will.<br />
Was ich aber beobachte ist, dass solche Vorträge häufig wenig gemeinsam haben mit einem Power Point Schlachtfeld sondern vielmehr generelle Aussagentreffen und eher zum Weiterdenken anregen!</p>
<p>Und dennoch bleiben diejenigen, deren VorLESUNG keine motivatorischen Zwecke erfüllen können, und somit auch wenig Lernanstoß geben. Man (der Student) beruft sich auf die empfohlene Lektüre und bleibt der Veranstaltung fern. Denn nicht zu selten werden auch gerade die angesprochenen freien Vorträge zur strukturellen Tortour und somit eine Qual für den Hörer. Ich sehe hier die Aussage &#8220;Da sind die Studenten schuld wenn sie es nicht verstehen!&#8221; gleichberechtigt mit der Aussage &#8220;Da ist die aufgewendete Zeit des Vortragenden verschwendet wenn er nicht vortragen kann!&#8221; (denn es gibt sicherlich auch objektive Maßstäbe für Vorträge nach denen man das bestimmen könnte). Da sollte er doch lieber 1,5 Std mehr forschen und einfach sein Buch zur Verfügung stellen oder gar noch stärker zum Selbstlernen und somit auch Verstehen anregen. Dann kann er seine Zeit wieder sinnvoll bspw. mit Sprechsstunden oder digitaler Betreuung verwenden!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jean-pol martin</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-108</link>
		<dc:creator>jean-pol martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:27:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-108</guid>
		<description>Und noch ein Gedanke: auch nach diesen hervorragenden perfomancen fühlte ich mich selbst weniger inspiriert als passivisiert. Ich brauchte ein bisschen zeit, um mich und mein selbstbewusstsein wieder aufzurichten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und noch ein Gedanke: auch nach diesen hervorragenden perfomancen fühlte ich mich selbst weniger inspiriert als passivisiert. Ich brauchte ein bisschen zeit, um mich und mein selbstbewusstsein wieder aufzurichten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: jean-pol martin</title>
		<link>http://www.olivertacke.de/2009/08/27/vorlesungen-uberholt/comment-page-1/#comment-107</link>
		<dc:creator>jean-pol martin</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:24:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.olivertacke.de/?p=54#comment-107</guid>
		<description>@GeraldFricke
&quot;Es gibt tatsächlich charismatische Professoren, so hoffe ich doch, bei denen das konzentrierte Zuhören einen intellektuellen Genuss bedeuten.&quot;
- Auch ich habe solche erlebt. Allerdings waren es Ausnahmen. Es fragt sich nur, ob der Typus &quot;Vorlesung&quot;, der an der Hochschule einen Großteil des Angebotes ausmacht, wegen diesen herausragenden Lehrern in der gegenwärtigen Breite aufrechterhalten werden soll. Es wäre absurd, begnadeten Vortragenden zu verbieten, Vorlesungen zu halten. Aber nachweislich Uncharismatischen, die vielleicht selbst unter ihren Defiziten leiden, sollte empfohlen werden, auf andere Formate auszuweichen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@GeraldFricke<br />
&#8220;Es gibt tatsächlich charismatische Professoren, so hoffe ich doch, bei denen das konzentrierte Zuhören einen intellektuellen Genuss bedeuten.&#8221;<br />
- Auch ich habe solche erlebt. Allerdings waren es Ausnahmen. Es fragt sich nur, ob der Typus &#8220;Vorlesung&#8221;, der an der Hochschule einen Großteil des Angebotes ausmacht, wegen diesen herausragenden Lehrern in der gegenwärtigen Breite aufrechterhalten werden soll. Es wäre absurd, begnadeten Vortragenden zu verbieten, Vorlesungen zu halten. Aber nachweislich Uncharismatischen, die vielleicht selbst unter ihren Defiziten leiden, sollte empfohlen werden, auf andere Formate auszuweichen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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